Frühzeitig buchen

Tipps fürs Oktoberfest-Meeting

Oktoberfest(Bild: Pexels)

Das Münchener Oktoberfest zählt unter Geschäftsleuten seit jeher zu einem wichtigen Ereignis. Viele Unternehmen laden Kunden auf die Wiesn ein oder besuchen das Volksfest, um Kontakte zu knüpfen und zu vertiefen. Besonders beliebt ist das Oktoberfest bei Banken, Versicherungen, Automobilfirmen und Zulieferern. Dabei sind Dienstag, Mittwoch und Donnerstag die gefragtesten Wiesn-Tage unter Geschäftsleuten, wie HRS jetzt in einer Untersuchung herausgefunden hat.

Dass die Wochenmitte für Business-Meetings besonders beliebt ist, bestätigen auch die Wirte: „Unter der Woche sind 80 Prozent unserer Tische von Geschäftsleuten gebucht“, erklärt Angela Ofenstein, Leiterin des Hofbräu Wiesnbüros und spricht von kontinuierlich wachsender Nachfrage.

Anzeige

Rechtzeitig buchen für ein gelungenes Meeting

Für eine erfolgreiche Wiesn-Teilnahme als Unternehmen gibt es jedoch ein paar Regeln zu beachten. Die wichtigste: frühzeitig (am besten bereits im März) buchen, erst recht bei vielen Teilnehmern. Das gilt selbstverständlich auch für die Hotelzimmer.

In 2018 buchten Gruppen bei HRS im Schnitt 160 Tage vor Anreise ihre Hotelzimmer, viele schon direkt nach dem Oktoberfest des Vorjahres. Für Kurzentschlossene besteht trotzdem Hoffnung: „Wenn die Lichter in den Bierzelten ausgehen, blocken viele Firmen ein Kontingent für das nächste Jahr“, weiß Abbie Michaelson, Vice President Meetings Solutions bei HRS. „Aber wenige Wochen vor dem Oktoberfest, wenn die genaue Teilnehmerzahl feststeht, werden wieder einige Kontingente frei. Hier bietet sich die Möglichkeit, noch Zimmer zu bekommen.“ Darüber hinaus mache sich die Veränderung auf dem Münchener Hotelmarkt bei der Buchungslage bemerkbar: Viele neue Hotels haben jüngst eröffnet. Dies entspannt die Auslastung insgesamt.

Infografik_Oktoberfest_hrs

Darauf sollten Unternehmen im Bierzelt achten

Neben den Übernachtungskosten sollten Unternehmen die Preise vor Ort im Blick behalten. Bei einem Preis für die Maß Bier von bis zu 11,50 Euro liegen die Gesamtkosten pro Teilnehmer bei 40 bis 60 Euro. Preiswert speisen Geschäftsreisende am Mittag auf der Wiesn: Dann gibt es stellenweise vergünstigte Angebote, ähnlich eines „Business Lunchs“ in Restaurants. Die Rechnung können Business-Gastgeber übrigens bequem per EC-Karte bezahlen – und auch die Ausstellung eines ordentlichen Bewirtungsbeleges ist in den Bierzelten kein Problem.

Neben der richtigen Zeltauswahl sorgt dann nur noch ein abwechslungsreicher Gesprächsstoff für ein gelungenes Networking-Event. Gastgeber sollten ihre Gäste bereits vorab mit interessanten Fakten zum Oktoberfest versorgen. Zum Beispiel mit den zehn Wiesngeboten oder kuriosen Wiesnfakten. Ebenfalls empfiehlt sich ein Blick auf die Wiesn-App. Neben einem Geländeplan mit allen wichtigen Anlaufpunkten auf der Wiesn zeigt das Wiesnbarometer den „Füllungsgrad“ des Oktoberfests an.


>> Lesen Sie auch “7 Tipps & Tricks rund um das Münchner Oktoberfest”.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Sie auch interessieren: