Captain MICE Future

10 neue Business-Konzepte auf dem Sprungbrett zum Erfolg

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Oh Captain, my Captain, das war gelungen! Die zweite Auflage des Start Up-Wettbewerbs Captain MICE Future ist am Abend des 30. Januar vielversprechend gestartet.

Im Ramada Hotel Bad Soden wurden zehn neue Geschäftsideen im Laufschritt präsentiert, in zweiminütigen Kurzpräsentationen vor etwa 40 Veranstaltungsplanern aus der Region. In fünfminütigen, rotierenden Tischrunden gingen die Neugründer dann im Frage- & Antwortspiel stärker ins Detail. Straff, informativ hoch verdichtet und erstaunlich professionell.

Von einer neuen, neutralen Online-Buchungsplattform für Caterer über webbasierte Auftragsvergabe-Plattformen für Eventpersonal bis hin zu einer Event-App, die jeder in nur 30 Minuten für seine Veranstaltung erstellen kann, reichte das Spektrum der Ideen, über die anschließend abgestimmt wurde.

Nach weiteren Stationen in Hamburg, München und Berlin wird schließlich ein „demokratisch-fachlich“ gewählter Gesamtsieger feststehen, der bereits in der letzten Februar-Dekade bekanntgegeben wird.

Erstmals 2016 hatte die Vereinigung Deutscher Veranstaltungsorganisatoren unter Federführung von Bernd Fritzges dieses Format mit sieben Teilnehmern aus der Taufe gehoben. In diesem Jahr sind es nun bereits zehn und man darf feststellen, dass die Gesamtqualität der Neuvorstellungen deutlich höher war, die Präsentationen gut trainiert waren und für hörbare Aha-Effekte unter den Fachbesuchern sorgten.

Captain-mice-Future-2017-Fragerunde

Das Ramada-Hotel präsentierte sich als guter Gastgeber, von Bild und Ton bis hin zu Essen und Trinken. Als Moderator fungierte Mario Schmidt, der für den verhinderten Stamm-Moderator Günter Mainka kurzfristig einsprang. Mario Schmidt ist ein Profi, eloquent, sicher, hoch präsent. Ohne Zweifel. Da bleibt es ein Rätsel, warum er es für nötig hielt, das Publikum gleich mit einer ganzen Serie von ausgesprochen kindischen Übungen aufzuwärmen.

Wenn erwachsene Menschen im Stehen das Sitzen auf einem Motorrad simulieren, dazu Brmmm, Brmmm in verschiedenen Lautmalereien und Kurvenlagen machen sollen, ist die Grenze der Seriosität überschritten – selbst wenn ein dezent edukativer Anspruch dafür herhalten muss.

Man erinnert sich unwillkürlich an die häufig kolportierte Aufforderung eines Seminarleiters an die Teilnehmer, nun auf einen Stuhl zu steigen und „Kikeriki“ zu rufen. Nein, mein Lieber: Ein Manager stellt sich nicht auf einen Stuhl und ruft Kikerki. Nicht unter drei Promille.

Ansonsten: Alles prima und die Branche wird das eine oder andere Start Up aus der Captain MICE Future-Reihe 2017 sicherlich dankbar in die Arme schließen.

Alle Konzepte stellen wir Ihnen in der März-Ausgabe unserer Fachzeitschrift im Detail vor – und natürlich den/die Sieger/in!

www.captainmicefuture.de

Ein Kommentar zu “10 neue Business-Konzepte auf dem Sprungbrett zum Erfolg”
  1. Susanne T.

    Sehr geehrter Herr Heinrich, ich bin – gleich Ihnen – der Meinung, dass alberne Warm-ups durch einen Moderator gänzlich überflüssig sind. Aber ebenso überflüssig finde ich, dass wir Veranstaltungsplaner 2 1/2 Absätze darüber lesen müssen. Ein wenig mehr Tiefe – z.B. 2 1/2 Absätze – in die neuen Geschäftsideen wäre m.E.n. sinnvoller gewesen.

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