Brown Bag Session

Eine Brown Bag Session ist ein informelles Treffen meist während der Mittagszeit. Abgeleitet von der braunen Tüte, mit der viele Amerikaner ihr Mittagessen zum Arbeitsplatz, zur Universität oder zur Schule transportieren. Bei einer Brownbag Session wird Essen und Trinken also selbst mitgebracht. Alternativ können aber auch Lunchpakete geordert werden.

Brown Bag Session
(Bild: Pixabay)

Der Ablauf

Bei einer Brown Bag Session werden die Teilnehmer, meist nach einer kurzer Begrüßung, über Neuheiten oder Inhalte im Unternehmen informiert. Im Anschluss findet eine Diskussion über das vorgestellte Thema statt, dabei ist das Brownbag Meeting durch die Dauer der Mittagspause limitiert. In der Regel ist eine Session daher maximal zwei Stunden lang.

Die Voraussetzungen

Eignen tut sich dieses Veranstaltungsformat für Gruppen zwischen 10 und 30 Personen. Für einen erfolgreichen Ablauf wird zudem ein Raum und eventuell auch technische Unterstützung benötigt. Bringen die Teilnehmer nicht selber ein Lunchpaket mit, ist selbstverständlich auch die Verpflegung in Form eines Caterings zu klären.

Die Zielgruppe

Prinzipiell ist diese unkonventionelle Art der Mittagspause für jede Zielgruppe geeignet. Dabei sollte jedoch offen kommuniziert werden, um was für eine Art von Meeting es sich bei einer Brown Bag Session handelt, sonst könnte schnell der Eindruck entstehen, Teil einer “Discount-Veranstaltung” zu sein, bei der die Verpflegung selber mitgebracht werden muss.

Der Nutzen

Eine Brown Bag Session hat den Zweck, Mitarbeiter, externe Partner oder Lieferanten in aller Kürze für ein zukünftig für das Unternehmen wichtiges Thema zu sensibilisieren. Dabei können nicht nur Neuerungen im Unternehmen, sondern auch die Gestaltung potentieller Geschäftsbeziehungen behandelt werden. Im Rahmen der Diskussionen werden dann erste Unsicherheiten und Fragen aufgezeigt und erörtert. Zusätzlich bietet sich im Anschluss des Brownbag Meetings in kleiner Runde ein Networking an.