Verluste durch nicht ausgeschöpfte Rabatte

Unternehmen zahlen zu viel für Hotelübernachtungen

Hotel

Mittelständische und große Unternehmen haben Hunderte Millionen Dollar zu viel für Hotelübernachtungen bezahlt. Zu diesem Ergebnis kommt der Geschäftsreisemanagement Anbieter BCD Travel nach einer mehrstufige Analyse von Programmen zur Hotelpreisprüfung.

Demnach gibt ein Unternehmen ohne die Prüfung der Standardhotelpreise pro 5 Mio. USD Hotelkosten 122.500 USD zu viel aus. Durch die Prüfung der Standardpreise und Preisverfügbarkeit können dagegen pro 5 Mio. USD 225.000 USD eingespart werden. Darüber hinaus ermöglichen Programme zur kontinuierlichen Überwachung von Hotelpreisen mitunter pro 50.000 Hotelbuchungen Nettoeinsparungen in Höhe von 110.000 USD.

David Mitchell, Senior Vice President, Supplier Relations und Global Hotel Strategy bei BCD Travel:

Jedes Geschäftsreiseprogramm sollte standardmäßige Prüfungen der Hotelpreise, Preisverfügbarkeit und Preisgarantien beinhalten. Jeder dieser Services steigert den Return on Investment. Unternehmen investieren Zeit, Energie und Mittel, in die Verhandlung und Umsetzung von Hotelprogrammen. Sie können es sich nicht leisten, die vereinbarten Preise für bevorzugte Hotels zu überschreiten. Das Hotel Sourcing ist nur dann rentabel, wenn diese Preise ordnungsgemäß in das Reservierungssystem geladen werden und zum Reisezeitpunkt verfügbar sind.

Die wichtigsten Gründe für zu hohe Ausgaben von Geschäftsreisenden sind:

  • Die ausgehandelten Preise wurden nicht ins Reservierungssystem geladen. BCD hat festgestellt, dass 15 bis 30 Prozent der ausgehandelten Preise während der ersten Prüfungsrunde nicht geladen waren.
  • Hotels schränken die Anzahl an Zimmern mit Rabattoption ein. Im Zuge der Prüfung der Preisverfügbarkeit hat BCD festgestellt, dass Hotels in 35 Prozent der Fälle keine Unternehmensrabatte anbieten.
  • Eine einzige beste Quelle für Hotelbuchungen existiert nicht. Der Preis für dasselbe Hotelzimmer hängt meist davon ab, über welchen Buchungskanal es gebucht wird.
  • Hotels gestalten ihre Preise nach komplizierten Preissysteme und ändern die Zimmerpreise häufig.

David Mitchell rät:

Unternehmen, die ihre Reiseausgaben optimieren und ihre Kaufkraft voll ausschöpfen wollen, müssen heutzutage neue, leistungsstärkere und zukunftsorientiertere Services einsetzen. Buchungen über Systeme, die viele verschiedene Content-Quellen nutzen und auch Preissenkungen nach der Buchung berücksichtigen, ermöglichen signifikante Einsparungen. Ein weiteres bewährtes Verfahren ist der Vergleich der bevorzugten Preise mit schwankenden Marktpreisen.

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