Das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden

Eine neue Generation Geschäftsreisender

Geschäftsreise, Travel

Die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit verschwimmen bei Geschäftsreisen zunehmend. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie von Booking.com. Demnach haben über die Hälfte aller Geschäftsreisenden weltweit Spaß an beruflich bedingten Reisen, vor allem, wenn sie an bisher noch nicht besuchte Orte führen. 40 Prozent der Befragten haben in den letzten 12 Monaten bei dieser Gelegenheit zudem ein paar Tage Urlaub an ihre Geschäftsreise angehängt. 

Die Studie zeigt auch, dass 12 Prozent der deutschen und 30 Prozent der weltweit befragten Geschäftsreisenden einen Job mit geringerer Bezahlung annehmen würden, wenn sie dafür mehr Geschäftsreisen unternehmen könnten. Gleichzeitig wird jedoch die Bedeutung der Geschäftsreisen bei Gehaltsverhandlungen sowie als Motivation und wirksames Mittel der Personalbindung tendenziell unterschätzen.

Ripsy Bandourian, Director of Product Development, bei Booking.com:

Geschäftsreisen werden nicht mehr als verlorene Zeit oder Unannehmlichkeit bei der Arbeit angesehen, sondern als Möglichkeit, den eigenen Horizont zu erweitern, sich inspirieren zu lassen und auf der Karriereleiter aufzusteigen. Die heutige Generation der Angestellten sind in ihren Reiseplänen mobiler und flexibler als je zuvor und wünschen sich ein Gleichgewicht zwischen Arbeit und Freizeit. Von den Arbeitgebern erwarten sie daher, dass sie ihrem Bedürfnis nach Flexibilität nachkommen.

Diese Flexibilität spiegelt sich auch im Buchungsverhalten wider. Die “neue Generation” von Geschäftsreisenden bucht häufig in letzter Minute und ändert ihre Reisepläne auch kurzfristig.

Unternehmen sollten diese Flexibilität laut Ripsy Bandourian in ihre Reiserichtlinien integrieren – egal, ob es um neue Reiseziele, den Gebrauch neuer Technologien und Apps oder alternative Unterkunften geht. Ihrer Meinung nach sollten Mitarbeiter die Möglichkeit haben, ihren Reiseplan nach eigenen Vorlieben zu planen, zu buchen und zu verwalten. Dadurch könnte die Zufriedenheit deutlich gesteigert werden und die Unternehmen würden für externe Talente besonders attraktiv.

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