Auf den Spuren der Römer

Nîmes: Ein neuer Diamant schmückt das kommende Weltkulturerbe

Amphitheater Nimes
(Bild: Carré d‘Art Norman Foster, OT Nimes)

Die Antike ist auf Schritt und Tritt gegenwärtig. Daher kandidiert die südfranzösische Stadt Nîmes aktuell für das UNESCO Weltkulturerbe. Dazu passt die für Anfang 2018 geplante Eröffnung eines neuen römischen Museums, dessen futuristischer Baukörper spannungsreich integriert ist zwischen römische Säulen und das berühmte antike Amphitheater.

Ein Durchgang lädt die Besucher zur Besichtigung der römischen Ausstellungsstücke und zum Eintritt in den öffentlichen archäologischen Garten ein. Vom Panorama-Dach der 60 Millionen Euro-Investition hat man einen außergewöhnlichen Blick auf die markante Stadtsilhouette. Aus einer Sammlung von 25.000 Ausstellungsstücken werden insgesamt 7.000 Werke gezeigt werden, aber auch immersive Ansätze und Augmented Reality sollen, wo immer sinnvoll, viel Raum einnehmen.

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Musée de la Romanité Ville de Nimes, De Portzamparc
Museé de la Romanité in Nîmes: Neues Symbol eines für Frankreich typischen Brückenschlags von der Antike in die Zukunft (Bild: Musée de la Romanité)

Die weltweit einzigartige Fassade besteht aus 6.708 Glasplatten und auf insgesamt 10.000 qm Fläche ist genügend Platz vorgesehen für externe Veranstalter: in einem Auditorium mit Foyer und 180 Sitzplätzen, drei weiteren Räumen und vor allem auf den Dachgarten locken 200 Panorama-Quadratmeter zu außergewöhnlichen Empfängen. Dazu ein Restaurant, ein Café und 3.400 qm Garten.

www.nimes.fr

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