Monnaie de Paris

Meta(ll)morphose: Neuer Geld- und Kunsthandwerktempel an der Seine

Monnaie de Paris Außen(Bild: Bernard Touillon)

Bis zur Einführung des Euro war die Monnaie de Paris die französische Münzpräge-Anstalt, die Mutter des Francs und mithin ein geschichtsträchtiger Ort. Der Euro wird aber mittlerweile in Pessac (Gironde) geprägt und der monumentale Klassik-Bau an der Seine mit seinen vielen Kunstateliers dient nach umfassender, sechsjähriger Renovierung und einer Investition von fast 75 Millionen Euro neuen Zwecken.

Collage Monnaie de Paris(Bild: Bernard Touillon)Am 30. September 2017 öffnete sich im zeitlos angesagten Viertel Saint-Germain-des-Prés ein neuer Lebensraum für die Öffentlichkeit. Bauingenieure und Innenarchitekten haben hier auf eindrucksvolle Weise demonstriert, wie man eine perfekte Brücke zwischen Tradition und Moderne, Industrieambiente und zeitgenössischer Eleganz schlägt. Ein Bereich ist der zeitgenössischen Kunst gewidmet mit temporären Ausstellungen in den historischen Räumen und Höfen, ein anderer dem Museum 11 CONTI, einem immersiven Erlebniskosmos rund um das Thema Metall.

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Das gesamte Kunsthandwerk, lange gehütete Herstellungsgeheimnisse und ein gewaltiger Schatz an Exponaten kitzeln alle Sinne der Besucher. Unter dem Firmennamen Monnaie de Paris wird metallurgisches Kunsthandwerk in der Boutique verkauft. Sternekoch Guy Savoy hat seit Mai 2015 sein 3-Sterne-Gorumetrestaurant in den Räumen an der Seine eingerichtet. Das Café Frappé par Bloom offeriert frisch in Paris zubereitete Gerichte mit Produkten von Landwirten aus der Region. Ein 1000 qm großer Innengarten ist derzeit in der Entwicklung.

Monnaie de Paris Innen(Bild: Bernard Touillon)

Für Gruppen werden Kunsthandwerker-Workshops und verschiedene Touren angeboten. Mehrere prestigeträchtige Räumlichkeiten stehen für Veranstaltungen zur Verfügung. Unter anderem der Cours d’Honneurs mit Platz für 350 Dinnergäste/ 800 Empfang/ 350 Tagung und Vortrag. Für kleinere Gruppen der Cours de Méridienne mit 120 Plätzen für gesetzte Dinner und 240 für Empfänge.

www.monnaiedeparis.fr

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