IMEX Wild Card Gewinner

KUZ Mainz punktet mit industriellem Charme & modernem Innenleben

Kulturzentrum Mainz
(Bild: © EVA GRIMM-SÜß)

Zwei Location-Anbieter rund um Tagungen und Kongresse können sich auf der diesjährigen IMEX in Frankfurt mit der Wild Card des GCB German Convention Bureau e.V. auf dem Deutschlandstand (F100/ Halle 8) präsentieren. Das Kulturzentrum Mainz (KUZ), das nach seiner Sanierung bis Ende 2018 als moderne Event-Location mit historischem Flair wieder eröffnen wird, stellt events heute bereits vor.

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Saniert wird das Kulturzentrum Mainz bereits seit Anfang 2017. Zu den bautechnischen Maßnahmen gehören der Brandschutz, der Abriss des alten Glasanbaus, die Errichtung eines neuen Anbaus sowie eine moderne technische Ausstattung und eine neue Lüftungsanlage. Mit der historisch-industriellen Anmutung, der exponierten City-Lage sowie den flexiblen Gestaltungsmöglichkeiten bietet das KUZ beste Voraussetzungen für Events aller Art, wie z. B. verschiedenste Kulturveranstaltungen (Konzerte, Lesungen, Kleinkunst, Märkte und Partys), aber auch für Meetings und Tagungen sowie Firmenfeiern, Roadshows, Präsentationen und Workshops.

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Die Vermarktung hat gerade begonnen, die Location wird aber auch schon aktiv von Planern angefragt. Das derzeit im Umbau befindliche Kulturzentrum kann erstmals auf der diesjährigen Leitmesse für die MICE-Branche mithilfe von Visualisierungen und 3D-Modellen seine kommenden Stärken zeigen. Durch die Sanierung entstehen ein großer Saal im Erdgeschoss für ca. 1.000 Personen und ein Raum im Obergeschoss für bis zu 200 Personen. Noch bis in die zweite Jahreshälfte hinein wird die Sanierung andauern, sodass der kulturelle Betrieb erst zum Ende 2018 aufgenommen werden kann. In der Zwischenzeit verkürzt die Veranstaltungsreihe „KUZ unterwegs“ die Wartezeit bis zum Re-Opening mit einer großen Tour durch verschiedene Locations der Stadt.

Die Lage

Das KUZ Mainz liegt im Herzen Europas inmitten der Metropolregion Rhein-Main, die besonders als Wirtschafts- und Medienstandort sowie Kultur- und Studentenhochburg bekannt ist. Auch die Johannes-Gutenberg-Universität Mainz genießt als Forschungszentrum einen guten Namen. Zudem gilt Mainz zusammen mit Rheinhessen als größte Weinanbauregion Deutschlands. In nur 25 Minuten erreicht man vom KUZ bereits den Frankfurter Airport oder nutzt den direkten Autobahnanschluss oder das Drehkreuz der Deutschen Bahn. Schnell gelangt man von der Location aus auch in eines der 3.000 Zimmer aller Hotelkategorien in Germany‘s „best small large city“, wie die Mainzer selbst gerne ihre Stadt nennen.

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Blick auf Mainz (Bild: © mainzplus CITYMARKETING / FotoFarmer)

Vielseitig für zahlreiche Event-Formte

Zur Ausstattung der neuen Venue werden eine mobile 10 x 5 Meter große Bühne sowie eine festverbaute Theke gehören, die 7 x 3 Meter misst. Das KUZ Mainz wird komplett mit Licht und Tontechnik ausgestattet sein und hochwertige audiovisuelle Präsentationsmöglichkeiten bieten. Auf Wunsch kann das technische Equipment auch für den individuellen Bedarf aufgestockt werden. Die 300 qm große, nicht überdachte Außenfläche behält ihren morbiden Charme und lädt bei schönem Wetter zu verschiedenen Anlässen ein. Der Caterer für die Bewirtung der verschiedenen Event-Formate kann frei gewählt werden.

Full Service Eigentümer des Gebäudes ist die Kulturzentren Mainz GmbH, Betreiber mainzplus Citymarketing. Letztere unterstützt bei der Planung und Durchführung von Tagungen, Kongressen und Veranstaltungen und übernimmt auf Wunsch die Abwicklung der organisatorischen und planerischen Schritte – entweder komplett oder mit dem Angebot einzelner Bausteine (Hotelvermittlung, Rahmenprogramme, Teilnehmer-Handling, grünes Tagen, Technik oder auch sonstige Dienstleistungen, wie Dekoration, Fremdpersonal, Fotografie, Videoaufnahmen, Übersetzungsdienste und Dolmetscher).

Wie alles begann …

  • 1888 wurde der Bau von der Reichswehr als Garnisonswaschanstalt erbaut. Damals befand sich auf dem Nachbargelände (heute Fort Malakoff und Hyatt Hotel) ein großes Militärlazarett. Südlich des Gebäudes war ein Bahnhof der Hessenbahn und das heutige Römerschiff-Museum fungierte als Lok-Halle.
  • 1932 wurde das Gebäude an die Industrie- und Lehrwerkstatt eGmbH verkauft. Lehrlinge der Mainzer Großbetriebe (Stadtwerke Mainz, Siemens, Dyckerhoff, Kalle-Albert etc.) wurden hier ausgebildet. Es handelte sich um eine der ersten überbetrieblichen Ausbildungsstätten Deutschlands.
  • 1976 erwarb die Stadt Mainz das Gebäude, die Industrie- und Lehrwerkstatt eGmbH zog um in einen anderen Stadtteil. Geplant war eine Bundesgarten-Schau in Kooperation mit der Stadt Wiesbaden, die Pläne wurden aber nicht umgesetzt.
  • 1981 wurden Teile des Gebäudes an das Kulturzentrum Mainz vermietet. Die kulturelle Arbeit begann mit Theater-, Musik- und Kleinkunst-Veranstaltungen. Das Kulturprogramm wurde jährlich weiter ausgebaut.
  • 2015 musste das KUZ sanierungsbedingt schließen. Bis zum Jahresende 2015 fand in den Mauern des Industriedenkmals ein vielfältiges Kulturprogramm statt. Das KUZ war ständiger Begegnungsort für Musik-Fans und Tanzfreudige, aber auch für Familien.
  • 2018 soll das KUZ nach der Sanierungspause in altem Glanz und neuem Charme wieder eröffnen. Auch das neue KUZ wird durch verschiedene Formate spartenübergreifend eine inhaltliche Vielfalt bieten. [4043]

www.kulturzentrummainz.de

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