Produkt: events Magazin Digital 04/2015
events Magazin Digital 04/2015
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Kölns größter Anbieter von Veranstaltungsstätten feiert Jubiläum

25 Jahre KölnKongress: Von der reinen Betreibergesellschaft zur Full Service Agentur

Mitarbeiter von KölnKongress lassen Luftballons steigen(Bild: KölnKongress)Sie alle waren schon in der 25-jährigen Geschichte von KölnKongress zu Gast in den verschiedenen Locations: Bill Clinton, Bundespräsident Roman Herzog, die Bundeskanzler Helmut Kohl und Gerhard Schröder, Bundeskanzlerin Angela Merkel, Michail Gorbatschow, Sting, James Brown, Chris Rea, Helene Fischer, Neil Young, Roxette, Sunrise Avenue, Nelly Furtado, James Blunt, Seal, Die Toten Hosen, Herbert Grönemeyer oder Cro.

Insgesamt kamen 21 Millionen Gäste zu 64.000 Veranstaltunge, wie z. B. medizinischen Kongressen, Hauptversammlungen, Konferenzen, Parteitagen, Hochzeitsfeiern, Konzerten von Klassik bis Rock, Gesellschaftsveranstaltungen, Ausstellungen und Karnevalssitzungen.

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Die unterschiedlichen Veranstaltungsformate brachten sowohl nationale als auch internationale Besucher nach Köln.

„Die Menschen kommen gern nach Köln. Zum Arbeiten, Wohnen, Feiern oder Studieren. Köln hat viel zu bieten und ist offen für Jeden. Das spüren auch die Kongress- und Veranstaltungsbesucher. Dieses besondere „Jeföhl“, wie man in Köln sagt, wollen auch wir als Betreiber von Veranstaltungs-Locations vermitteln”, so Bernhard Conin, Geschäftsführer KölnKongress

Bernhard Conin, GF KölnKongress(Bild: KölnKongress)

 

Wichtiger Wirtschaftsstandort

Viele Studien der letzten Jahre belegen die wirtschaftliche Bedeutung der Kongress-Veranstaltungen für die Stadt. So geben z. B. Kongressteilnehmer im Schnitt 571 Euro aus und sichern mehr als 3.000 Arbeitsplätze. Die Besucher der insgesamt jährlich ca. 2.000 Veranstaltungen in den KölnKongress-Locations geben 233,1 Millionen Euro aus – davon entfallen fast 80 % auf Köln (185,5 Millionen Euro). Insgesamt ergeben sich aus den Ausgaben deutschlandweit 411,8 Millionen Euro induzierte wirtschaftliche Umsätze – auch hier bleibt der Großteil mit 301,4 Millionen Euro in Köln.

Die Erfolgsgeschichte von KölnKongress

Alles begann 1986, das Gürzenich Orchester zog aus dem Gürzenich in die Philharmonie und für die Stadt Köln stellte sich die Frage, wie es mit dem Gürzenich weitergehen sollte. Gründungsgeschäftsführer Bernhard Conin erinnert sich: „Ein modernes und traditionsreiches Veranstaltungshaus für die Kölner Bürger und Gäste aus aller Welt sollte der Gürzenich sein. Auf Wunsch der Stadt Köln wurde 1994 aus der damaligen Congress-Abteilung der Koelnmesse die KölnKongress Betriebs- und Service GmbH, als gemeinsame Tochter der Stadt Köln (51% der Anteile) und der Koelnmesse (49% der Anteile) gegründet.“

Die Aufgaben von KölnKongress waren: der Betrieb und die Vermarktung des Gürzenich, die Vermarktung der Congress-Centren der Koelnmesse und die Durchführung der Rahmenveranstaltungen zu den Kölner Messen. Nur noch wenige Veranstaltungen, hauptsächlich Karnevalssitzungen, fanden im damals schon renovierungsbedürftigen Gürzenich statt. Nach der Schließung im Frühjahr 1995 wurde er von Oktober 1995 bis September 1997 unter weitgehender Wahrung und konservatorischer Behandlung der denkmalgeschützten Bausubstanz generalsaniert. Trotzdem fanden in dieser Zeit weiterhin die Karnevalssitzungen im Gürzenich statt. Man nutzte das Gerüst im Großen Saal einfach als Bühnenbild mit. Die „Gute Stube“, wie die Kölner den Gürzenich liebevoll nennen, wurde am 19. September 1997 mit viel Prominenz wiedereröffnet.

Bereits ein Jahr später übernahm KölnKongress auch den Betrieb des Tanzbrunnen Köln. Das Tanzbrunnen-Gelände umfasst neben dem charakteristischen Brunnen ein 30.000 qm großes Parkareal mit Open-Air-Bühne, das 1994 erbaute Theater am Tanzbrunnen und die gastronomisch genutzten Rheinterrassen mit Biergarten und herrlichem Blick über den Rhein und auf die Kölner Altstadt.

Im Juni 1999 sollte es spannend werden in Köln und bei KölnKongress. Im Gürzenich trafen sich die Staats- und Regierungschefs der G8-Staaten. Einige Tage zuvor brachten die Sitzungen des Europäischen Rates und mehrere Sonderkonferenzen im Großen und Kleinen Saal im Gürzenich den endgültigen Durchbruch zum Frieden im Kosovo. Der Begriff „Kölner Friedens-Gipfel“ war geboren und machte aus den Kölner Gipfeltagen ein unvergessliches weltpolitisches Ereignis.

In den folgenden Jahren wuchs das Location-Portfolio der KölnKongress GmbH stetig. Die Bastei, der über den Rhein ragende imposante Rundbau des Architekten Riphan, der ehemals Teil der Kölner Festungsanlage war, kaufte die Koelnmesse der Stadt Köln ab. Sie wird seit dem Jahr 2000 von KölnKongress vermarktet. In Kooperation mit dem Kölner Zoo konnte KölnKongress seit 2002 in der ZooLocation außergewöhnliche Events in einem der größten deutschen Aquarien durchführen. Von 2003 bis 2010 konnten Veranstaltungen im musealen Rahmen im städtischen Zeughaus, welches das Kölnische Stadtmuseum beheimatet, über KölnKongress gebucht werden. Der km 689 Cologne Beach Club auf dem Tanzbrunnengelände, ein weiterer außergewöhnlicher Veranstaltungsort, direkt am Rhein, 3.500 qm groß und mit 1.100 Tonnen Sand, lockt seit 2004 jeden Sommer rund 100.000 Besucher an.

August 2005: ein Mega-Event in Köln. Über 400.000 Teilnehmer kamen zum Weltjugendtag in die Domstadt. Die KölnKongress GmbH stellte über 150.000 qm Hallenfläche der Koelnmesse sowie beide Congress-Centren, das Staatenhaus und den Tanzbrunnen Köln für Gottesdienste, Veranstaltungen, die Registrierung der Teilnehmer, die Essensverteilung, die Vermittlung von Unterkünften und die Organisation des internationalen Pressezentrums zur Verfügung.

Mit der Flora Köln, einem der geschichtsträchtigsten Gründerzeitgebäude in Köln, kann KölnKongress seit 2006 weitere Räumlichkeiten in zentraler Lage und mitten im Botanischen Garten anbieten. Wegen erheblicher baulicher Mängel des historischen Hauses beschließt der Rat der Stadt Köln 2009 die vorübergehende Schließung der Flora. In Anlehnung an die ursprüngliche Form wurde die denkmalgeschützte Flora von 2011 bis 2014 generalsaniert und feierte im Juni 2014 ihre Wiedereröffnung und zeitgleich auch ihr 150-jähriges Bestehen. Die Kölner feiern hier Hochzeiten, Familienfeiern und viele Firmen aus ganz Deutschland ihre Firmenjubiläen. Auch Tagungen, Konzerte und Karnevalssitzungen finden in der Flora statt.

Mit dem Staatenhaus wurde ein weiteres denkmalgeschütztes Gebäude bis 2015 von KölnKongress betrieben. Die Messehallen 6 bis 8 wurden 2008 von KölnKongress in Staatenhaus am Rheinpark umbenannt und beheimateten seitdem zahlreiche Großveranstaltungen. Momentan ist das Staatenhaus Ersatz-Spielstätte der Oper Köln.

Als weiteres Standbein wurde im September 2016 die KölnKongress Gastronomie GmbH gegründet. Gesellschafter der GmbH sind zu 51 % die KölnKongress GmbH und zu 49 % die Koelnmesse GmbH. Geschäftsführer ist Bernhard Conin. Zum 1. April 2017 übernahm die KölnKongres Gastronomie die Bewirtung des Gürzenichs von Jochen Blatzheim. Auch der gastronomische Betrieb des Tanzbrunnens, der Rheinterrassen und des km 689 Cologne Beach Clubs werden ab Mai 2019 von der KölnKongress Gastronomie übernommen.

www.koelnkongress.de

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