ifo-Studie

KölnKongress Veranstaltungen bringen hohe wirtschaftliche Umsätze für die Stadt

Koelnmesse, Eingang Nord
Koelnmesse GmbH

Die jährlich ca. 2.000 KölnKongress-Veranstaltungen bringen viel Geld nach Köln und sichern mehr als 3.000 Arbeitsplätze. Kongressteilnehmer geben im Schnitt außerdem 571 Euro aus und sind so ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Stadt Köln. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e. V..

Insgesamt geben die Besucher der KölnKongress-Locations Flora, Gürzenich, Tanzbrunnen und Congress-Centrum Koelnmesse jährlich ca. 233,1 Millionen Euro aus – davon entfallen fast 80 % auf Köln (185,5 Millionen Euro). Deutschlandweit ergeben sich aus den Ausgaben 411,8 Millionen Euro induzierte wirtschaftliche Umsätze – auch hier bleibt der Großteil mit 301,4 Millionen Euro in Köln.

Davon profitieren u. a. Tourismus-Dienstleister wie Hotellerie, Gastronomie, Taxi- und Busunternehmen sowie der Einzelhandel und es werden dadurch allein in Köln 3.177 Arbeitsplätze (bundesweit 4.000) gesichert. Bundesweit können 70,5 Millionen Euro Steuergelder eingenommen werden, die Stadt Köln erhält davon 3 Millionen Euro Steuereinnahmen.

„Es sind vor allem die Kongressteilnehmer, die den Großteil ihrer durchschnittlichen Ausgaben nicht in das Kongresszentrum selbst, sondern in die Stadt tragen“, so Horst Penzkofer vom ifo-Institut. Sie machen bei den Veranstaltungen in den Häusern von KölnKongress die Hälfte der Besucher aus. „Auf dieses Weise sichern Veranstaltungszentren – als Motoren für die Wirtschaft – Arbeitsplätze und machen einen Standort durch die Vielseitigkeit von Veranstaltungsarten auch für Besucher von außerhalb aber auch für Neuansiedlungen von Firmen wirtschaftlich attraktiv“, so der KölnKongress-Geschäftsführer Bernhard Conin.

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