Tagungs- und Kongress-Statistik 2016

Frankfurter Kongressmarkt weiter auf Wachstumskurs

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Mit mehr als 4,5 Millionen Teilnehmern (+ 2 Prozent), die im vergangenen Jahr zu Tagungen, Kongressen und Events nach Frankfurt kamen und einem Zuwachs der Veranstaltungen um 1 Prozent auf knapp 74.000, kann der Tagungs- und Kongressstandort Frankfurt ein nachhaltiges Wachstum verzeichnen. Zu diesem Ergebnis kommt die Frankfurter Tagungs- und Kongress-Statistik 2016.

Demnach ist der Tagungs- und Kongressmarkt mit 815 Millionen Euro Umsatz ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für die Stadt. Die Ausgaben pro Kongressteilnehmer lagen durchschnittlich bei 180 Euro pro Tag. Die Summe setzt sich aus den Kosten zusammen, die durch Übernachtung, Tagungspauschale, Gastronomiebesuche, Transport und Shoppingaktivitäten entstehen.

Insbesondere die Hotellerie profitierte vom starken Tagungs- und Kongressgeschäft. 2016 generierte der Veranstaltungsmarkt 1,8 Millionen Übernachtungen, ein Zuwachs von 3,5 Prozent gegenüber 2015. 20 Prozent aller Hotelübernachtungen in Frankfurt gingen somit auf Tagungs- und Kongressgäste zurück.

Wie in der Vergangenheit wurden vor allem kleinere Tagungen mit bis zu 50 Teilnehmern in der Stadt ausgerichtet. Sie machten einen Anteil von 80 Prozent aus. Vor allem Veranstaltungen mit über 300 bis 500 Delegierten legten gegenüber dem Vorjahr enorm zu (+ 25 Prozent). Erfolgreich konnte Frankfurt am Main sich auch im Wettbewerb um die Großveranstaltungen behaupten und mit insgesamt 275 Veranstaltungen dieser Art ein Plus von 3 Prozent verzeichnen.

Die meisten Veranstaltungen dauerten einen Tag, mehrtägige holten aber weiter auf. Der Anteil der mehrtägigen Meetings lag bei rund 25 Prozent. 21 Prozent aller Veranstaltungen konnte der Branche „Banken, Finanzdienstleistungen“ zugeordnet werden. Auf Platz zwei folgten Kongresse aus dem Bereich „Beratungsdienstleistungen“ mit 19 Prozent und die „Chemie- und Pharmabranche“ belegte mit 16 Prozent den dritten Rang.

Rund 20 Prozent der Tagungsorganisatoren stammten aus dem Ausland. Der stärkste internationale Quellmarkt blieb Großbritannien (27 Prozent). Es folgten die Schweiz (16 Prozent) und die USA (14 Prozent). China (4 Prozent) war der wichtigste Quellmarkt für Geschäftsreisen aus Asien. Deutsche Veranstalter waren jedoch weiterhin deutlich in der Überzahl, sie hatten einen Anteil von 81 Prozent am Gesamtvolumen.

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