Irgendwann muss man immer Farbe bekennen ...

20 Fragen an Jan Jansen, Geschäftsführer OsnabrückHalle

Jan Jansen OsnabrückHalle
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Jan Jansen

Jan Jansen, 43, verheiratet, 2 Kinder, ist seit April 2015 Geschäftsführer der Osnabrücker Veranstaltungs- und Kongress GmbH (OsnabrückHalle). Von 2000 bis April 2015 war er unter anderem tätig als Prokurist und Leiter Finanzen bei der Düsseldorf Congress Sport & Event GmbH. Der Diplom- Kaufmann (FH Osnabrück; European Business Studies/ Veranstaltungs-Management) hat sein berufliches Erfahrungsspektrum abgerundet bei Auslandsaufenthalten im Palais des congrès de Bruxelles und in der Ecole de commerçe de Lille.

 

Was wollten Sie als Kind werden?

Jan Jansen: Ich wollte gern Bäcker werden, weil ich den Duft in den Backstuben so gern mochte.

 

Hier dürfen Sie einen Kollegen/Marktpartner loben:

Jan Jansen: Bastian Fiedler von m:con. Wir pflegen seit Jahren nicht nur einen guten kollegialen Austausch, sondern finden auch bei privaten Interessen immer gemeinsame Nenner.

 

Was ist Ihr Lebensmotto/Ihr Wahlspruch?

Jan Jansen: A: Rules, B: Rules also.

 

Verraten Sie uns Ihre größte Stärke und Ihre größte Schwäche?

Jan Jansen: Stärke: Vorhand; Schwäche: lange Rückhand

 

Was können Sie richtig gut?

Jan Jansen: Ich kann gut nach vorne schauen und bin Teamplayer.

 

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Was lieben Sie an Osnabrück?

Jan Jansen: Das ist meine Heimat. Ich spüre eine große Verbundenheit zu dieser schönen Stadt. Ich mag die Unaufgeregtheit der Menschen und die Nähe in jeglicher Ausprägung.

 

Welche historische Persönlichkeit hat Sie besonders beeindruckt und warum?

Jan Jansen: Die beiden Jesidinnen Nadia Murad und Lamia Adschi Baschar haben unfassbares Leid erlebt und setzen sich trotzdem selbstlos für andere ein. Das sind für mich bereits historische Persönlichkeiten, deren Willen und Mut sehr beeindruckend sind.

 

Sie geben eine Million aus für private Zwecke – wofür?

Jan Jansen: Ich würde mir eine nette Wohnung in Düsseldorf für meine Besuche dort gönnen. Bleibt dann noch etwas übrig, wird das in einen Urlaub mit Freunden investiert.

 

Mit wem würden Sie gerne mal einen ganzen Tag lang tauschen und warum?

Jan Jansen: Ich würde gern mit Halil Savran – Stürmer des VfL Osnabrück – tauschen. Aber unbedingt an einem Heimspieltag.

 

Welche Eigenschaften schätzen Sie an einem Menschen ganz besonders?

Jan Jansen: Ich schätze es, wenn Menschen ihre Meinung klar und ehrlich äußern, auch wenn das vermeintlich gerade in der Situation nicht opportun ist.

 

Und welche mögen Sie gar nicht?

Jan Jansen: Unverbindlichkeit. Irgendwann muss man immer Farbe bekennen, warum dann nicht sofort?

 

Die berühmte Fee erfüllt Ihnen drei Wünsche:

Jan Jansen: a) Dauerhaften Frieden im Nahen Osten, b) Stop des Klimawandels c) Verbannung aller fieser Krankheiten auf den Mars

 

Was halten Sie für eine große politische Torheit und warum?

Jan Jansen: Die fachfremde Besetzung von Posten aufgrund der politischen Herkunft.

 

 

Wo würden Sie am liebsten wohnen, wenn Sie die freie Wahl hätten?

Jan Jansen: Osnabrück ist schon ganz weit vorne. Etwas mehr Strand und längere Sommer wären aber schön.

 

Was ist ihr persönliches Lieblingshotel?

Jan Jansen: Das Grand Hotel Osnabrück

 

Worauf sind Sie besonders stolz?

Jan Jansen:  Ich bin besonders stolz auf meine Kinder. Die haben wir richtig gut hinbekommen.

 

Sie dürfen eine Zeitreise unternehmen – in welche Epoche, wohin und warum würden Sie reisen?

Jan Jansen: Dann würde ich die Kreidezeit wählen, um mal zu sehen, wie es ohne Menschen, aber mit Dinosauriern ist.

 

Welche „typische Unart“ ärgert Sie bei Geschäftspartnern in unserer Branche am meisten?

Jan Jansen: Mich ärgern Nachverhandlungen, wenn diese offensichtlich nur dazu dienen, die eigenen Unzulänglichkeiten in der Planung zu kompensieren. Kommt zum Glück nicht so häufig vor!

 

Wem würden Sie gerne mal eine Torte ins Gesicht werfen?

Jan Jansen: Mir selbst! Eine Schwarzwälder Kirschtorte.

 

Mit wem würden Sie gerne mal im Aufzug stecken bleiben?

Jan Jansen: Mit den Autoren und Musikern Kate Tempest und Nick Cave.

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