MICE-Perle unter den Karibikinseln

Incentives, Tagungen und Kongresse auf Jamaika

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(Bild: Jeff Herron | filipefrazao - Fotolia)

„One love – one heart …, let’s get together and feel allright“, so lautet eine der berühmtesten Textzeilen der Musikgeschichte. Was Bob Marley damit meinte, spiegelt sich in der Seele der sonnigen Antilleninsel Jamaika wider und ist für jeden Gast zu jeder Zeit zu fühlen.

Das Jamaica Tourist Board führte nicht ohne Stolz den Slogan „Home of All Right“ ein, und tatsächlich findet man sich ganz schnell ein in den einzigartigen Rhythmus, in eine Harmonie aus Klima, Kunst, Küche und natürlich Musik.

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Jamaika ist die drittgrößte Insel der Großen Antillen und hat die weißen Strände am türkisfarbenen Meer, von denen man träumt. Dichte Regenwälder überziehen die Berggipfel im Inneren des Landes – lange Strände säumen fast das gesamte Eiland. Die höchste Erhebung ist der 2.260 Meter hohe Blue Mountain Peak, von dem man weit über die üppige, grüne Vegetation sehen kann: der Heimat der Kaffee und Kakaopflanzen, deren Plantagen von Pinien- und Farmwäldern umgeben sind.

Landkarte Jamaika Bahamas Antillen Karibik
(Bild: Artalis-Kartographie - Fotolia)

Touristisches Zentrum der Insel ist Montego Bay, hier mündet der Montego-Fluss ins Meer und Christoph Kolumbus wusste schon 1494, dass er am besten hier an Land gehen muss. Wahrscheinlich entdeckte auch er, dass das ausgeglichene Klima mit Regenschauern und angenehmer Brise die schwüle Luft nie zu heiß werden lässt.

Die großen Hotelketten liegen direkt am Strand und bieten höchsten Standard, der für Incentive-Reisende geradezu ideal ist. Auf Grund von Lage, Sportmöglichkeiten und ausgezeichneter Architektur sind die Hotels Riu Palace Jamaica, Hilton Rose Hall Resort & Spa und das Hyatt Zilara Rose Hall besonders für große Gruppen zu empfehlen.

Die meisten Hotels sind in der Nähe des Rose Hall Great House, dem berühmtesten Gebäude und Museum, gelegen. Das alte Plantagenhaus gilt als das schönste der Insel, es wurde von einem amerikanischen Investorenpaar aufwendig restauriert und mit authentischen Antiquitäten ausgestattet. Man fühlt sich direkt um hundert Jahre zurückversetzt und hofft auf ein geheimes Zeichen der ehemaligen Besitzerin Annie Palmer, die hier seit 1831 noch immer rumspuken soll.

Es gibt diverse Direktflüge von Köln und Frankfurt nach Montego Bay, mit Condor oder der preiswerteren Eurowings, mit einer Flugzeit von etwa elf Stunden. Der Zeitunterschied von sechs Stunden ist schon nach einem Tag eingeholt, nicht weil man sich so komfortabel ausruhen kann, sondern weil das Abenteuer ruft.

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Einzigartig: Durchs Hinterland Jamaikas reiten oder schwimmend zu Pferd ein Bad nehmen im Karibischen Meer. (Bild: © Jamaica Tourist Board)

Aktivitäten zu Wasser und zu Land

Schier unbegrenzt sind die Sport- und/ oder Abenteuerangebote, die Jamaika zu bieten hat: Vor allem aber ist es die Naturkulisse, die vom Wandern auf die nebligen Gipfel der Blue Mountains, über Reiten am Strand bis hin zu Schwimmen in warmen Flüssen einlädt. Ebenfalls lohnenswert sind das Golfen, ein Segeltörn und eine Jeep-Safari. Berühmt ist Jamaika auch für Outdoor-Aktivitäten, die einzigartig sind: in einen Wasserfall springen, mit Pferden schwimmen, über Baumkronen schwingen, auf Flößen gleiten und Bobfahren.

Faszinierender Schmelztiegel

Jamaikas etwa drei Millionen Einwohner sind ein Mix aus Afrikanern, Europäern, Arabern, Chinesen und Indern, die alle erstaunlich gut miteinander auskommen. Die Kommunikationsfreude der Menschen ist umwerfend. Sie sind – womöglich wegen der Zugehörigkeit zum British Commonwealth – sehr am europäischen Alltag und an Politik interessiert. Als Gast hat man am meisten Kontakt mit den Bediensteten, sei es der Busfahrer, die Kellnerin oder der Guide und bemerkt recht schnell, sie gehen alle sehr freundlich miteinander um. In Küchen hört man die Angestellten nicht selten gemeinsam singen.

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(Bild: © Jamaica Tourist Board)

Gastfreundschaft auf jamaikanisch

So wundert es nicht: Das Herz von Jamaika sind die Menschen. „One Love“ schreibt man hier unter die Mails. Das ist sehr ernst gemeint und bedeutet, dass man in Frieden mit der Nachbarschaft und im Einklang mit der Natur leben soll. Eine Philosophie, die nicht nur die geschätzten Rastafaris in den Alltag einbringen. Sie sehen sich sowieso als Vorbild für die Welt. Ihr Erkennungszeichen ist die Herz-Hand-Raute: Daumen nach oben, Zeigefinger nach unten. Es symbolisiert Sonne, Mond und Sterne, gelb, rot, grün und Vater, Mutter, Kind. (Es ist kein Witz, dass sie sich darüber Gedanken machen, ob Angela Merkel mit ihrer Handhaltung vielleicht eine von ihnen, eine Rastafari, sein könnte.)

Kulinarik – scharf und würzig!

Europäische, afrikanische und asiatische Einflüsse prägen die Küche – gemischt werden diese mit einheimischen Zutaten. Charakteristisch sind dabei scharfe und sehr würzige Gerichte. Besonders tropische Früchte wie Ananas, Mango, Papaya und Bananen spielen bei der Zubereitung vieler Speisen eine große Rolle. Einige der Früchte sind so speziell, dass man diese nur auf Jamaika bekommt, etwa die Ackee, die es zusammen mit Saltfisch zum Nationalgericht geschafft hat. Und so macht es jederzeit große Freude, einheimische Restaurants oder sogar Straßenküchen aufzusuchen. Wer einmal das beliebte „Jerk Chicken“ probiert hat, weiß wie köstlich Hähnchen schmecken kann.

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(Bild: © Jamaica Tourist Board)

Auf dem Weg in die Moderne gibt es mittlerweile auch vegetarische Restaurants, wobei eines ungewöhnlich berühmt geworden ist: „Stush in the Bush“. Aus der ganzen Welt kommen die Gäste, um die 5-Gang-Gourmetküche mit Zutaten aus biologischem Anbau zu genießen. Die Geschichte dahinter: Eine New Yorker Gastronomin verliebte sich in einen jamaikanischen Farmer. Das Ergebnis ist nicht nur eine besondere kulinarische Erfahrung, sondern auch ein Erlebnis, das ganz und gar die Energie und die Liebenswürdigkeit der unterschiedlichen Menschen vor Ort widerspiegelt.

Fazit

Zu Incentive- und Motivationsreisen passt die Lebensphilosophie der Jamaikaner wie an keinem anderen Ort auf der Welt: „Jeder macht sein Ding, aber zusammen ergibt es etwas Ganzes“. Man kann also viel von Jamaika lernen. Vor allem Toleranz. „One Love“ sollte der gelebte Rhythmus der ganzen Welt werden.

Mehr Informationen zur Destination Jamaika über Frank Grafenstein: f.grafenstein@visitjamaica.de

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