Hotelvertriebsstudie 2018

Hotelvertrieb in Deutschland: Booking.com dominiert den Markt

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(Bild: Africa Studio - Fotolia)

Fast 70 Prozent aller Hotelbuchungen erfolgen online und mobil. Dabei werden insgesamt ca. 27 Prozent der Buchungen über OTAs erlangt, gefolgt vom Telefon mit 19 Prozent und E-Mail mit 18,5 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Erhebung unter knapp 140 Hotels von Studierenden am SRH Hochschulcampus Dresden. 

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Demnach läuft die Hälfte der OTA-Buchungen in Deutschland über Booking.com (56 Prozent), gefolgt von HRS (inkl. hotel.de) mit ca. 25 Prozent und Expedia mit ca. 11 Prozent oder anderen Portalen (ca. 8 Prozent). Dass dies zu enormem Wettbewerbsdruck führt, äußert sich auch in den Antworten der Studienteilnehmer zu den größten Herausforderungen beim Verkauf der Hotelzimmer.

Am schwierigsten gestaltet sich für die befragten Hoteliers den optimalen Preis für den Gast zu finden ohne zu günstig zu verkaufen. Auch die ganzjährige Auslastung und der steigende Konkurrenzdruck, gerade für kleine Häuser, werden als die größten zu bewältigende Aufgaben genannt.

Die angegebenen Distributionswege zeigen, dass fast die Hälfte der Hotelzimmer indirekt vertrieben wird. Gebunden an dementsprechende Provisionen, wirkt sich dies auf die Vertriebsausgaben aus. Diese gesamt betrachtet zeigen, dass Ketten-, Franchise- oder Markenhotels mit knapp 20 Prozent des Jahresumsatzes ca. 7 Prozent mehr Budget in den Absatz (offline und online) investieren als es Individual- und Kooperationshotels tun. Interessant dabei ist, dass die prozentualen Ausgaben für den Vertrieb mit der Umsatzgröße sinken, d. h. sehr umsatzstarke Hotels prozentual gesehen weniger für den Vertrieb ausgeben als umsatzschwächere Häuser.

Die befragten Hotels äußerten sich auch zu den jeweiligen Provisionen, die bei Buchungen über OTAs an die Vermittler gezahlt werden müssen. Dabei fällt auf, dass die Individualhotels gegenüber den Ketten-, Marken- und Franchisehotels teilweise benachteiligt sind und höhere Provisionssätze an die OTAs zu zahlen haben.

Die Ergebnisse der kompletten Hotelvertriebsstudie 2018 können Sie hier einsehen.

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