„Hände weg vom Arbeitszeitgesetz!“

Guido Zeitler ist neuer Vizechef der NGG

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Der Beirat der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hat Guido Zeitler mit 91 Prozent der abgegebenen Stimmen zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Der 45-jährige ist gelernter Hotelfachmann und seit 1999 bei der NGG beschäftigt. Seit zehn Jahren hat er als Referatsleiter für das Gastgewerbe in der NGG-Hauptverwaltung gearbeitet.

Die Wahl eines neuen stellvertretenden NGG-Vorsitzenden auf einer außerordentlichen Beiratssitzung war notwendig geworden, weil Burkhard Siebert aus persönlichen Gründen seinen Rücktritt erklärt hatte. Siebert wird künftig wieder als Geschäftsführer der NGG-Region Heilbronn arbeiten.

In seiner Antrittsrede als stellvertretender Vorsitzender der NGG lehnte Guido Zeitler Änderungen des Arbeitszeitgesetzes strikt ab. Er wies darauf hin, dass die Arbeitgeber nach eigenen Aussagen seit Jahrzehnten gegen das Arbeitszeitgesetz verstoßen und nun versuchen, das mit der Änderung des Gesetzes zu legalisieren:

Die Forderung des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes Dehoga, die tägliche Arbeitszeit auf bis zu 13 Stunden täglich und an bis zu sechs Tagen in der Woche auszudehnen, ist wirklichkeitsfremd und ein Schlag ins Gesicht der Beschäftigten. Es ist falsch, dass das Arbeitszeitgesetz nicht flexibel ist: Im Gastgewerbe wird seit jeher sehr flexibel gearbeitet – mit wöchentlichen, monatlichen Arbeitszeitkonten, flexiblen Schichtplänen, Teildiensten oder Teilzeitarbeit. Wer die tägliche Arbeitszeit ausdehnen will, spielt mit der Gesundheit der Beschäftigten.

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