Entlastung für den Steuerzahler?

Grandhotel Petersberg: 35 Millionen für die Renovierung einer Staatsimmobilie

Grandhotel-Petersberg

Das Grandhotel Petersberg ist eine Landmarke hoch über dem Rheintal bei Bonn. Mit glanzvoller Geschichte: Es war nach dem Zweiten Weltkrieg Sitz der Alliierten Hohen Kommission und danach bis 1999 Gästehaus der Bundesregierung. Gekrönte Häupter, internationale Konferenzen und Stars aus Sport und Film gaben sich hier gerne die fein polierte Klinke in die Hand.

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Jetzt wird das immer noch in Staatsbesitz befindliche Fünf-Sterne-Haus mit einem Aufwand von 35 Millionen Euro Steuergeldern umfangreich renoviert. Das Haus wird von Steigenberger betrieben und Hoteldirektor Kain erhofft sich von der Renovierung, dass „der Petersberg schon bald ein profitables Hotel wird und dem Steuerzahler nicht mehr auf der Tasche liegt.“

Das Haus will sich mit dem Umbau einem breiteren Publikum erschließen und Schwellenängste abbauen, anstelle der bisher 99 Zimmer wird es 110 geben. Im Herbst 2018 sollen die Renovierungen bereits abgeschlossen sein und mit einer großen Party und zahlreichen „Promis“ wird dann wohl gefeiert werden.

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