80 Häuser bis 2020

Dorint überzeugt mit positivem Jahresabschluss und will weiter wachsen

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Die Geschäftsführung der Dorint GmbH Karl-Heinz Pawlizki, CEO (links) und Jörg Thomas Böckeler, COO. (Bild: Roland Breitschuh)

„Die Zahlen des Jahresabschlusses 2017 dokumentieren Konsolidierung und weisen erfreuliche Gewinne aus“, freut sich Karl-Heinz Pawlizki, CEO der Dorint GmbH bei der Jahrespressekonferenz. „Unseren eingeschlagenen Weg sehen wir mithin bestätigt und arbeiten progressiv weiter an Unternehmen und Marke.“

Zum 60-jährigen Jubiläum der Hotelkette in 2019 will das Unternehmen beispielsweise auf 60 Häuser wachsen, dabei sollen Fehler der früheren Unternehmensgeschichte vermieden werden. Man habe aus der Vergangenheit gelernt, wurde bei der Vorstellung der ehrgeizigen Wachstumspläne immer wieder betont.

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Der Rückblick auf 2017 weist zumindest ein erfolgreiches Geschäftsjahr für die Dorint GmbH aus. Die Auslastung der Hotels lag mit 1,7 Mio. Übernachtungen bei 66 Prozent, der Gesamtumsatz bei 245 Mio. Euro. Die Zahl der Gäste aus Übernachtungen, Veranstaltungen, Tagungen und Konferenzen betrug über 4 Mio. Mit einem Netto-Zimmerpreis von 108 Euro konnte ein Jahresüberschuss von 3,7 Mio. Euro erwirtschaftet werden. Durch den Zuwachs mit dem Dorint Hotel An den Westfalenhallen Dortmund (219 Zimmer) sowie dem Dorint Parkhotel Meißen (118 Zimmer) beendete Dorint das Jahr 2017 mit 40 Hotels, mittlerweile ist die Zahl auf 42 Häuser gestiegen. Bis zum Ende des Jahres soll das Haus auf 50 Häuser wachsen.

Parallel wurden 2017 umfassende Investitionen in Renovierungen und Modernisierungen in Millionenhöhe getätigt, unter anderem an den Standorten in Bad Brückenau, Bremen, Dortmund, Frankfurt/Sulzbach, Mannheim und Winterberg.

Strategie 2020: Kontrolliertes Wachstum

Im Rahmen der Zukunftsstrategie der Dorint GmbH wird sich die Zahl der Häuser bis 2019 zunächst auf 60 Häuser vergrößern und in den nächsten fünf Jahren auf über 80 verdoppeln. Demnächst stoßen Standorte in Düren, Bad Vilbel, Hannover, Usedom oder Zwickau zur Dorint Familie. Vor allem durch den vermehrten Abschluss von risikominimierten Franchise-Verträgen soll dabei ein kontrolliertes Wachstum gesichert werden bei weiterhin profitablen Pacht- und Managementverträgen.

Die Konzentration der Erweiterung liegt auf den deutschsprachigen Kernmärkten der D-A-CH-Region, auch wenn Dorint bisher nun in Deutschland und der Schweiz vertreten ist. Man wolle außerdem, so betont Karl-Heinz Pawlizki, dort sein, wo die Gäste sind, also nicht nur in A-, sondern auch in B- und C-Lagen. Das kürzlich übernommene Dorint Herrenkrug Parkhotel Magdeburg sei dafür beispielhaft.

Im Fokus: Business und MICE

Zur Zukunftsstrategie 2020 gehört auch ein Fokus auf das Business und MICE Geschäft. Bis 2020 will die Dorint GmbH ein führender Anbieter im Full-Service-Bereich für Geschäftsreisende und im MICE-Segment werden. Dafür sind weitere umfangreiche Anstrengungen geplant. Neben Verbesserungen im Fitnessbereich, in der Konferenztechnik und in den F&B-Konzepten steht auch die direkte Kommunikation mit dem Gast im Fokus, etwa durch den fortschreitenden Einsatz von Suitepad-Tablets in den Zimmern. Dadurch können Tagungsteilnehmer einfach und schnell auf ihre Gästemappe zugreifen. Diese profitieren künftig auch von effektiverem Arbeiten durch die langfristig überall einzurichtenden „Creative Spaces“.

Dabei legt die Geschäftsführung großen Wert auf Individualität und herzlichen Service: „Das beginnt beim ersten Angebot über die Homepage, geht über die Betreuung während der Veranstaltung bis hin zum Late Check-out des Veranstaltungsleiters“, fasst Karl-Heinz Pawlizki zusammen.

„Dorint ist als eine der führenden deutschen Hotelgruppen aktuell sicher und zukunftsorientiert aufgestellt und in einem stark umkämpften Markt eine feste Größe. Wir sind sehr zuversichtlich, unsere ambitionierten Ziele zu erfüllen und freuen uns schon jetzt auf unser großes Jubiläumsjahr.”, fasst Jörg T. Böckeler abschließend zusammen.

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