Vermehrter Einsatz:

Virtual Reality bei Events

Virtual-Reality

Das Konzept der virtuellen Realität wurde von Event-Profis in der letzten Dekade immer wieder diskutiert. In den meisten Fällen schien es jedoch eher ein ehrgeiziges Ziel als wirklich ein Aktionselement zu sein. In diesem Jahr könnten Virtual Reality Installationen bei Events jedoch tatsächlich vermehrt eingesetzt werden.

Die Beliebtheit der Virtual Reality Plattform Second Life führt auch in der Eventbranche zu einem gesteigerten Interesse an dieser Technologie. Die Versuche, virtuelle Veranstaltungsflächen zu etablieren, scheiterten jedoch. Nun scheint das Interesse an Virtual Reality jedoch abermals aufzuflammen.

Was ist Virtual Reality?
Unter virtueller Realität versteht man eine computergenerierte Umwelt, die die physische Welt simuliert und den Teilnehmern so ermöglicht mit seiner Umgebung zu interagieren. Mithilfe von bestimmter Hardware (Helmen, Handschuhen oder Brillen) wird dem Gehirn vorgegaukelt, der Mensch würde tatsächlich durchs Universum fliegen oder auf dem Mond spazieren gehen. Eine Virtual Reality Erfahrung soll immersiv sein. Eine wirklich effektive Virtual Reality versetzt den Nutzer also in einen alternativen Zustand, in dem Situationen erlebt oder Informationen aufgenommen werden können, die in der Realität zu schwierig oder physikalisch unmöglich wären.

Wie funktioniert Virtual Reality?
Für die Erschaffung einer virtuellen Landschaft werden drei Komponenten benötigt: Ein Computer (PC, Spielekonsole oder Smartphone) um die Anwendung zu betreiben, eine Brille in Form eines Headsets oder Displays vor den Augen des Nutzers und ein Gerät (Controller , Mikrofon, Trackpad) um die Anweisungen des Nutzers an die Anwendung weiterzugeben. Der User bekommt dann ein Video auf die Displays der Brille gespielt. Linsen in der Brille simulieren Fokussierungen und lassen die Bilder dreidimensionaler wirken. Außerdem werden die Kopf- und/oder Handbewegungen und eventuell auch die Stimme in das Video miteinbezogen.

Augmented Reality vs. Virtual Reality
Der größte Unterschied zwischen Augmented und Virtual Reality ist, dass die Benutzer bei letzterem mit der Umgebung interagieren und diese manipulieren können. Augmented Reality, die bereits rege für Events genutzt wird, fügt dem realen Raum lediglich 3D-Projektionen hinzu.

Warum jetzt?
Es gibt ein paar Gründe, warum virtuelle Realität tatsächlich die Eventosphere erstmals im Jahr 2016 durchdringen könnte: Facebook, Sony, Samsung und Google beteiligen sich. Zwar sind diese Unternehmen keine Big Player in der Eventbranche, doch ihre Partizipation wird die Technologie validieren und vor allem auch die Kosten senken. Es ist außerdem klar, dass Veranstaltungsplaner auch weiterhin immer wieder damit konfrontiert werden, neue und spannende Erlebnisse zu kreieren. Gerade für die junge, Video-spielende, Smartphone-umklammernde Generation könnten Events mit Virtual Reality spannender sein, als trockene Vorträge und biedere Cocktailpartys. Eventmanager und Veranstaltungsplaner werden sich mit der neuen Technologie also auseinandersetzen müssen, um ihren Kundenstamm zu halten.

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Screenshot YouTube

Der Einsatz von Virtual Reality
Während einige Unternehmen die Einfachheit von Grafiken und Beschilderung genießen, sind andere daran interessiert, die Gelegenheit zu ergreifen, mit Veranstaltungsteilnehmern in neuer und anderer Weise zu interagieren. Gerade für edukative Events könnten Simulationen mithilfe von Virtual Reality denkbar sein. Die Technologie eignet sich außerdem für Produktpräsentationen, bei denen die potentiellen Kunden ein Produkt, das vielleicht zu groß für einen Veranstaltungsraum ist, direkt ausprobieren können. Auch für Keynotes ist der Einsatz von Virtual Reality durchaus denkbar.

(via: www.eventmanagerblog.com)

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