Von überflüssigen Programmen ausgebremst

Studie: Viele PCs sind veraltet und unsicher

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PCs weltweit haben ein Durchschnittsalter von über fünf Jahren und sind damit relativ lange im Einsatz. Auch rund die Hälfte aller installierten Programme werden von Nutzern nicht auf dem neuesten Stand gehalten, was zu teilweise kritischen Sicherheitsproblemen führen kann. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung des Technologieanbieters Avast von 155 Millionen Nutzern weltweit.

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Die drei wichtigsten Fakten im Detail:

1. PCs sind im Schnitt 5 Jahre alt

Gemessen an der rasanten IT-Entwicklung behalten die Nutzer ihre PCs relativ lange: Nur zehn Prozent aller PCs und Laptops weltweit wurden im Jahr 2015 oder später gekauft. 28 Prozent aller Computer sind sogar älter als acht Jahre und verfügen über aus heutiger Sicht träge Core-2-Duo-Prozessoren. Ein Großteil der PCs wurde zwischen den Jahren 2010 und 2014 gekauft, so dass sich ein Durschnittsalter von etwas über fünf Jahren ergibt.

2. Der Durchschnittsnutzer hat 51 Programme installiert

Laut den Statistiken haben Nutzer im Schnitt 51 Programme auf ihrem PC installiert. Darunter befinden sich nicht nur Klassiker wie Skype, Office oder iTunes, sondern oftmals auch Tools wie Java oder Flash, mit deren Hilfe Websites oder Programme ausgeführt werden können. Grundsätzlich gilt: Je mehr Programme installiert sind, desto träger und unzuverlässiger wird der Computer.

Thomas Wespel, Geschäftsführer der Avast Software Deutschland GmbH:

Die Nutzer müssen deshalb nicht gleich einen neuen Computer kaufen, Abhilfe schaffen können auch Optimierungswerkzeuge. Solche Programme sorgen dafür, dass der in die Jahre gekommene und oftmals zugemüllte Computer auf Vordermann gebracht und wieder schneller, leistungsfähiger und sicherer wird.

3. 48 Prozent aller Programme sind restlos veraltet

Fast die Hälfte aller installierten Programme wurden schon vor langer Zeit entwickelt: Ganz oben auf der Liste steht Java, was rund 17 Prozent aller Nutzer noch in den Versionen Java 6 und 7 installiert haben. Bei derart betagten Versionen müsse, so Wespel, wirklich gehandelt werden, da veraltete Programme oft schwerwiegende Sicherheitslücken aufweisten:

Wer die Programme nicht manuell aktualisieren möchte, kann einen automatischen Updater verwenden, der beispielsweise auch in vielen Virenschutzprogrammen integriert ist. Damit muss sich der Nutzer nicht mehr selbst darum kümmern, sondern sämtliche Programme sind stets auf dem aktuellen Stand und das Sicherheitsriskio ist deutlich minimiert.

Weitere Infos finden Sie im kostenlosen PC Trend Report 2017. 

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