Produkt: Kostenloser Download: Der Hosted Buyer – Steinzeit- oder Zukunfts-Modell?
Kostenloser Download: Der Hosted Buyer – Steinzeit- oder Zukunfts-Modell?
Regelmäßig wird über die Sinnhaftigkeit von Hosted Buyer Programmen diskutiert. Wie steht es um das Prinzip Hosted Buyer und wie zukunftsfähig ist es?
Regierung hat neuen Fahrplan beschlossen

So geht’s vorerst für die Gastro- & Eventbranche in der Coronakrise weiter

Sorry we are closed(Bild: Miguel Montejano - Pexels)Am Mittwoch hatte sich die Kanzlerin im Gespräch mit den Ministerpräsidenten der Länder darauf verständigt, die Kontaktbeschränkungen bis einschließlich 03. Mai 2020 zu verlängern. Einige wirtschaftlichen Auflagen würden aber bereits in der nächsten Woche gelockert. Für Großveranstaltungen soll hingegen noch ein Verbot bis Ende August gelten.

So dürfen Geschäfte mit einer Verkaufsfläche von maximal 800 qm ab Montag (20.04.) wieder öffnen. Allerdings nur unter strengen Hygieneauflagen und Warteschlangen müssen vermieden werden. Auch Autohäuser, Fahrradhändler und Buchhandlungen können ab dann, unabhängig von ihrer Größe, wieder den Betrieb aufnehmen. Vorerst geschlossen bleibt jedoch die Gastronomie. Davon ausgenommen sind Lieferservices und Betriebe, die Essen zum Abholen anbieten. Auch Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen sowie Theater, Opern und Konzerthäuser können noch nicht wieder öffnen.

Daraufhin forderte der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA umgehend ein Rettungspaket für das Gastgewerbe. Die bislang getroffenen Maßnahmen der Bundesregierung sowie der Landesregierungen erkenne man zwar an, aber sie reichten definitiv nicht aus:

„Unsere Betriebe waren die ersten, die geschlossen wurden, und sind nun die letzten, die wieder öffnen dürfen“, stellt DEHOGA-Präsident Guido Zöllick fest und betont: Das Gastgewerbe würde alle gesundheitspolitischen und notwenigen Maßnahmen akzeptieren, wenn diese nachvollziehbar und begründet seien. „Umso wichtiger ist jetzt ein sofortiges Rettungspaket für die Branche, wie wir es von Beginn an gefordert haben“, sagt Zöllick. Nur so ließen sich die bevorstehende, verehrende Pleitewelle und Massenarbeitslosigkeit verhindern.

An erster Stelle stünde hierbei die Einführung der reduzierten Mehrwertsteuer für gastronomische Umsätze ab dem ersten Tag der Wiedereröffnung. „Mit sieben statt 19 Prozent Mehrwertsteuer könnten die nicht unerheblichen Umsatzausfälle aufgrund der dann einzuhaltenden Abstandsregelungen ein wenig kompensiert werden – und das völlig unbürokratisch, antragslos und sofort wirksam“, erläutert Zöllick. Der reduzierte Satz würde zudem mittelfristig helfen, aufgenommene Kredite zu tilgen.

An zweiter Stelle fordert Zöllick neben der steuerlichen Entlastung die Bildung eines Rettungs- und Entschädigungsfonds für das Gastgewerbe. „Es darf nicht sein, dass Deutschlands Gastgeber nur mit einer hohen Verschuldung aus der Krise gehen, sollten sie sie überhaupt überstehen, und keine Entschädigung erhalten“, so Zöllick. „Hier muss schnellstens ein Rettungsfonds mit direkten Finanzhilfen für die Betriebe geschaffen werden.“ Andere Branchen hätten in weitaus weniger dramatischen Situationen hohe staatliche Unterstützungsleistungen erhalten.

Homeoffice weiterhin erforderlich

Außerdem sind Firmen und Betriebe nach aktuellem Stand nach wie vor angehalten, ihre Mitarbeiter, wenn möglich, auf Heimarbeit zu setzen. Bei laufendem Betrieb müssen sie nicht erforderliche Kontakte in der Belegschaft und mit Kunden vermeiden. Zusätzlich sind die allgemeinen Hygienemaßnahmen umzusetzen. Bei erforderlichen Kontakten müssen die Infektionsrisiken durch besondere Hygiene- und Schutzmaßnahmen minimiert werden.

Großveranstaltungen weiterhin untersagt

Großveranstaltungen wie Konzerte, Volksfeste, Messen und Fußballspiele sollen bundesweit bis voraussichtlich zum 31. August verboten bleiben. Konkrete Regelungen wie etwa zur Anzahl der Teilnehmer, würden von den Bundesländern selbst getroffen.

Laut Hendrik Hochheim, Leiter des MesseInstituts im AUMA, wisse man, dass Messen für Unternehmen unverzichtbar seien. Befragungen im Oktober und November letzten Jahres hatten ergeben, dass Unternehmen zu diesem Zeitpunkt noch mit Optimismus in die Messesaison 2020 geblickt und das Marketinginstrument Messe als sehr wichtig eingestuft hatten. So habe man den höchsten Wert bei der Frage nach dem Anteil des Messebudgets am gesamten Marketingbudget in 21 Jahren gemessen: „Bei 49% lag der Wert Ende 2019, 1998/99 lag er erst bei 38%.” (Quelle: MesseTrend 2020)

„Wir wissen also, dass Messen im Prinzip für die Unternehmen unverzichtbar sind, lernen aber auch gerade, dass das in so einer Situation, in der Messen weltweit abgesagt werden, kurzfristig nichts hilft. Der Optimismus für eine Zeit nach Corona ist dadurch allerdings groß”, so Hochheim. Im MesseInstitut des AUMA widme man sich jetzt natürlich den Fragen, die für die Zukunft relevant seien. „Allein die Diskussion, wohin sich Messen nach der Corona-Krise entwickeln werden, wird auch in der Wissenschaft noch stärker geführt werden. Wird die Sehnsucht der Menschen nach persönlichen Kontakten die Messen und Veranstaltungen auf ein ganz neues Niveau heben? Werden sich neue digitale Formen der Begegnung noch schneller entwickeln? Oder wächst da zusammen, was zusammengehört, werden reale Begegnungen noch stärker mit digitalen Formaten verschmelzen?” Fragen für die Forschung seien also mehr als genug vorhanden und die Forscher stünden in den Startlöchern, bereiteten mittel- und längerfristige Projekte vor.

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Regelmäßig wird über die Sinnhaftigkeit von Hosted Buyer Programmen diskutiert. Wie steht es um das Prinzip Hosted Buyer und wie zukunftsfähig ist es?

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