CWT-Studie beleuchtet:

Nutzung der Firmenkreditkarten für persönliche Einkäufe

CWT_Corporate Card_Infographic_DE(Bild: © Carlson Wagonlit Travel)

Die Nutzung privater Kreditkarten für Geschäftsausgaben macht es für Unternehmen kompliziert, geschäftlich bedingte Kosten nachzuverfolgen und deshalb um einiges schwieriger, Richtlinien durchzusetzen. Aber auch die Verwendung von Firmenkreditkarten für persönliche Einkäufe auf Geschäftsreisen ist problematisch. 40 Prozent der Geschäftsreisenden geben an, so zu verfahren, ergab kürzlich eine  Studie des weltweiten Geschäftsreiseanbieters Carlson Wagonlit Travel.

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Richtlinien untersagen Privatkäufe

„Travel Manager müssen sich um den Missbrauch von Firmenkreditkarten kümmern und außerdem herausfinden, warum Reisende die Regeln nicht befolgen“, sagt Christophe Renard, Vice President der CWT Solutions Group, der Beratungssparte von Carlson Wagonlit Travel. Leider kommt es oft vor, obwohl 58 Prozent der Europäer und 63 Prozent der Amerikaner erklären, die Richtlinien ihres Unternehmens würden die Nutzung von Firmenkreditkarten für Privatkäufe untersagen. Die Umsetzungsquote in beiden Regionen liegt bei 85 Prozent. Von den asiatisch-pazifischen Reisenden geben 69 Prozent an, ihr Unternehmen verbiete die private Nutzung. Die Umsetzungsquote liegt bei 87 Prozent.

60 Prozent erhalten eine Firmenkreditkarte

Insgesamt erhalten sechs von zehn globalen Geschäftsreisenden eine Firmenkreditkarte von ihrem Arbeitgeber. Jedoch zeigen die Ergebnisse der CWT-Studie auch, dass Reisende geschäftliche Reiseausgaben oft über ihre persönlichen Kreditkarten abwickeln. Weltweit nutzt fast die Hälfte der Reisenden (49 Prozent) immer ihre persönliche Kreditkarte. Dazu neigen eher Reisende aus dem asiatisch-pazifischen Raum (55 Prozent) als Reisende aus Amerika (48 Prozent) oder Europa (44 Prozent).

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