Messegesellschaften und Eventdienstleister betroffen

Neue Regeln zur Nachhaltigkeits-Berichterstattung

Kompass zeigt in Richtung Nachhaltigkeit
Robert Kneschke - Fotolia

Ab dem Geschäftsjahr 2017 müssen bestimmte Unternehmen Informationen zur Handhabung von Umwelt-, Sozial-, und Arbeitnehmerbelangen, zur Achtung der Menschenrechte und zur Bekämpfung von Korruption in einem Nachhaltigkeitsbericht veröffentlichen.

Auch wenn davon direkt nur kapitalmarktorientierte Kapitalgesellschaften, Kreditinstitute, Versicherungsunternehmen, haftungsbeschränkte Personengesellschaften und Genossenschaften, die eine Bilanzsumme von 20 Mio. Euro oder Umsatzerlöse von 40 Mio. Euro und zugleich die Zahl von 500 Mitarbeitern überschreiten, betroffen sind, können mittelbar auch Messegesellschaften und Eventdienstleister berührt sein.

Es ist zu erwarten, dass berichtspflichtige Unternehmen auf entsprechende Informationen rund um ihren Messeauftritt oder ihr Event angewiesen sind. Im Bereich Umwelt können das beispielsweise Angaben zu Treibhausemissionen, Wasser- und Energieverbrauch sein. Bei den Arbeitnehmerbelangen unter anderem Maßnahmen zu Arbeitsbedingungen, Gesundheitsschutz oder Sicherheit am Arbeitsplatz.

Das Thema Nachhaltigkeit rückt damit also auch stärker in den Fokus von selbst nicht berichtspflichtigen Unternehmen, die aber in entsprechende Leistungsketten eingebunden sind.

Anhaltspunkte zu wesentlichen Berichtspflichten im Bereich Messen können Sie den von der UFI im Juni 2013 speziell für die Messewirtschaft veröffentlichten Richtlinien für die Nachhaltigkeitsberichterstattung entnehmen.

(via: www.auma.de)

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