Graphic Recording

Merkwert ist Mehrwert!

Maximal 20 Prozent verbaler Information bleibt beim Zuhörer im Langzeitgedächtnis haften, 80 Prozent der Vortragsinhalte sind bereits am nächsten Tag wieder vergessen. Das lässt sich ändern!

Aufmacher Graphic Recording
Recording im Innovation Management der Kapsch TrafficCom Group zu einem Vortrag von Mag. Oliver Brandl über die Fehlerkultur bei Hochrisiko-Organisationen

Seit November 2012 stehen die ersten beiden professionellen Graphic Recorder Österreichs, Paul H. Tontur und Alexander Czernin, für eine besonders anschauliche und gleichsam ansprechende Visualisierung von Vorträgen: Graphic Recording, das Aufzeichnen von Gesprächsinhalten.

Seinen Ursprung hat Graphic Recording in den USA. Dort wurde es bereits seit den 1970ern bei Vorträgen, Podiumsdiskussionen, Tagungen, Strategiemeetings, Seminaren, Workshops oder ähnlichen Veranstaltungen erfolgreich eingesetzt. Die Kernbotschaften werden beim Graphic Recording in eine sofort verständliche Bildsprache übertragen und in Beziehung zueinander gesetzt: Es wird protokolliert, analysiert und visualisiert – live vor Ort. Diese bildhafte Veranschaulichung ist also eine Art Simultanprotokoll, das auch schon einmal über mehrere Meter lange Papierbahnen gehen kann.

Zitat

Nachhaltigkeit auch bei längeren Präsentationen
Die Vorteile dieser Visualisierung bringen die beiden österreichischen Graphic Recorder auf den Punkt:

“Der Schaffensprozess der Zeichnung führt beim Publikum zu einer deutlich gesteigerten Aufmerksamkeit. Außerdem wirken die Bilder wie Eselsbrücken, die in weiterer Folge zu einer viel höheren Erinnerungsleistung führen. Mit einem geschriebenen Protokoll kann diese Wirkung so nicht erzielt werden. Denn Personen, die mit Begeisterung seitenlange Handouts oder ausgedruckte Power-Point-Folien lesen, kennen wir keine.”

Zudem sind Recordings abwechslungsreich in oft sonst trockenen, langen Vorträgen. Und – die lebendigen, farbigen Simultanprotokolle sorgen auch nach Vortragsende noch für viel Diskussionsstoff und ausgiebige Fachgespräche unter den Teilnehmern. Ein Effekt, den sich wohl jeder Vortragsredner wünscht…! Die Originalität und der künstlerische Anspruch der Recordings prädestiniert sie auch geradezu, nach der Veranstaltung als Business-Kunstwerke die Büroräume im Unternehmen zu schmücken.

Storytelling auf andere Art
Markenzeichen der beiden Illustratoren ist der hohe künstlerisch-kreative Anspruch, der sich in Zeichnung und Farbgebung gleichermaßen widerspiegelt. Ihre zeichnerische Bandbreite reicht von der schlichten Business-Grafik bis hin zu hochkomplexen und emotionsgeladenen Bildern im Stil eines Cartoons. Wichtig ist Czernin und Tontur, dass beim Betrachten der Poster Emotionen geweckt werden. So zeichnen die beiden denn auch keine gesichtslosen Silhouetten wie einfache Cliparts, sondern Menschen und Gegenstände, zu denen sich emotionale Verbindungen herstellen lassen. Und immer finden sich auf den Plakaten auch ein paar versteckte Details, die den Betrachter schmunzeln lassen.

Graphic Recording

Europaweit im Einsatz
Aufgrund ihres beruflichen Werdegangs decken die beiden Graphic Recorder eine große Themenbandbreite ab, die von Wirtschaft über Technik bis zu den Naturwissenschaften reicht. Zudem arbeiten die beiden fließend in Deutsch und Englisch. Gerade komplexe, schwierige Themen haben es den visuellen Dolmetschern angetan. Zu buchen sind sie nur im Doppelpack, dadurch erhalten Plakate, Aufzeichnungen und Simultanprotokolle eine wesentlich höhere Informationsdichte. Ihren speziellen Stil nennen Tontur und Czernin deshalb auch “Graphic Recording in HD (High Density)”.

Graphic-Recording Company

Illustratoren Graphic Recording
(v.l.n.r.): Paul H. Tontur, Alexander Czernin

Die Graphic-Recording Company ist ein Arbeitskollektiv der beiden zertifizierten Graphic Recorder und Illustratoren Paul H. Tontur (Gedanken.zeichnen e.U.) und Alexander Czernin (freihand-zeichner e.U.). Auf der Referenzliste stehen Unternehmen wie Kapsch, Deichmann, Hartmann AG oder das Austrian Innovation Forum.

Paul H. Tontur ist leidenschaftlicher Techniker und war zu Beginn seiner beruflichen Laufbahn Automobilkonstrukteur und Motorenbauer. Danach war er viele Jahre als Sales- und Marketingmanager eines amerikanischen Konzerns tätig, bevor er sich beruflich ausschließlich der Gedankenstrukturierung, Assoziogrammtechnik sowie der grafischen Moderation widmete.

Alexander Czernin absolvierte ein naturwissenschaftliches Studium (BOKU, Wien). Neben seiner späteren Tätigkeit als Landschaftsplaner durchlief er künstlerische Fortbildungen in den Bereichen Akt, Portrait, Comic, Karikatur, Architekturzeichnung und digitale Illustration abgerundet wurden. 2011 entschloss er sich, die Illustration, zum beruflichen Mittelpunkt zu machen.

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