Erlebnisse, die wirken

Live-Kommunikation: Aus Virtual Reality wird Effectual Reality

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Pexels

Eine Botschaft muss ankommen, zum Erlebnis werden, damit sie haften bleibt. Das gilt besonders auf Messen, wo Besucher von Informationen überflutet werden. Wer sich im Wettbewerb um Aufmerksamkeit durchsetzen will, muss Inhalte emotional aufladen. 

Heute scheint das leichter denn je: Neue Inszenierungen wie Virtual Reality (VR) versuchen, Besucher zu verführen. Doch oft bleibt es bei einem erhaschten, oberflächlichen Effekt. Denn Inhalte werden immer abstrakter und so reicht auch VR alleine nicht mehr aus.

Gregor Bruchmann, verantwortlich für Strategie & Beratung bei der Agentur für Industriekommunikation hl-studios ist sich sicher:

Wer heute noch denkt, dass man Virtual Reality einfach als Attraktion addieren kann, der wird baden gehen. Im Messeumfeld reicht eine oberflächliche Show nicht mehr aus. Denn nicht nur die Medien werden digitaler, auch Inhalte und Leistungen werden immer abstrakter. Und je abstrakter der Inhalt, desto eingängiger muss Information transportiert werden. Aus Virtual Reality muss Effectual Reality werden – ein Erlebnis, das wirkt.

Damit ein Erlebnis wirken kann, so Bruchmann, müsse der Messebesucher es ganzheitlich erfahren. Wichtig ist außerdem, dass Nutzer ihr Erlebnis so individuell wie möglich gestalten können. Dass sie Produktwelten also frei, interaktiv und in Echtzeit erleben.

Ein wichtiger Schlüssel, um einen nachhaltigen Effekt zu erzielen, ist Digital Gamification. Das Messeerlebnis wird dabei zum virtuellen Spiel, das den Nutzer in seinen Bann zieht. Die Inszenierung darf, ja sie soll sogar Spaß machen, damit sie zur Effectual Reality wird. Aber Achtung: Spiel ist nicht gleich Spiel. Erst wenn sich die Spielparameter aus realen und relevanten Zielgruppen- und Angebotsinsights zusammensetzen, entsteht eine neue, wirksame Erlebnisdimension.

Gregor Bruchmann erklärt:

Das machen wir unseren Kunden immer als erstes klar: Es geht primär um Inhalte. Digital Gamificiation darf nicht heißen, dass die Botschaft beliebig wird. Im Gegenteil: Je fokussierter und klarer die Inhalte, desto besser lassen sie sich über ein digitales Erlebnis in Kopf und Körper verankern. So macht Effectual Reality den Messebesucher dann zum begeisterten Multiplikator.

Als Agentur für Industriekommunikation lebt hl-studios davon, komplexe Inhalte zu Erlebnissen mit Wirkung zu machen. Auf der Hannover Messe 2017 (24. bis 28. April) inszeniert die Agentur daher neben „klassischen“ Medienaktivitäten acht Trendthemen der Industrie in digitalen Modellen.

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