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ITB Berlin 2020 abgesagt

(Bild: Kaesler Media - adobe.com)Die ITB Berlin 2020 findet nicht statt. Aufgrund der zunehmenden Verbreitung des neuartigen Coronavirus COVID-19 haben sich das Bundesgesundheits- und das Bundeswirtschaftsministerium dafür ausgesprochen, die ITB Berlin abzusagen.

Das zuständige Gesundheitsamt von Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin hat die Auflagen zur Durchführung der Veranstaltung heute am frühen Abend (18:27 Uhr) stark erhöht. Unter anderem ordnet die Behörde an: Jeder Messeteilnehmer muss der Messe Berlin belegen, nicht aus den definierten Risikogebieten zu stammen oder Kontakt zu einer Person aus den Risikogebieten gehabt zu haben. Die Auflagen insgesamt sind von der Messe Berlin nicht umsetzbar.

Die Messe Berlin hat seit Wochen darauf hingewiesen, dass die Entscheidung über die Durchführung oder Absage von Großveranstaltungen nur auf der Grundlage der Empfehlung bzw. Anweisung der zuständigen Fachbehörden erfolgen kann. Nur diese verfügen über alle notwendigen Informationen und Fachkenntnisse, um die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen.

Dr. Christian Göke, CEO der Messe Berlin GmbH, sagte: „Die ITB Berlin ist mit mehr als 10.000 Ausstellern aus über 180 Ländern für die weltweite Tourismusbranche von herausragender Bedeutung. Wir nehmen unsere Verantwortung für die Gesundheit und die Sicherheit unserer Gäste, Aussteller und Mitarbeiter sehr ernst. So blicken wir schweren Herzens auf die jetzt notwendig gewordene Absage der ITB Berlin 2020.“

Der Aufsichtsratsvorsitzende der Messe Berlin Wolf-Dieter Wolf erklärt: „In ihrer mittlerweile 54-jährigen Geschichte haben die ITB Berlin und die Messe Berlin noch keine vergleichbare Situation erlebt. Wir danken allen Ausstellern und Partnern auf der ganzen Welt, die der ITB Berlin in den vergangenen Tagen und Wochen beigestanden haben und freuen uns auf eine weiterhin vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Partnern im Markt.“

Ob die ITB eventuell später im Jahr nachgeholt wird, dazu äußerte sich die Messegesellschaft nicht.

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Eine gute, wenn auch recht späte Entscheidung aufgrund der aktuellen internationalen Situation mit Stand vom 28.2.2020:

Weltweit wurden bisher insgesamt 83.370 bestätigte Fälle bekannt gegeben, 78.855 davon meldete China (VRC). Die Anzahl der Todesfälle beträgt derzeit 2.858. Diese traten fast alle in China (VRC) auf. Todesfälle wurden auch in Hong Kong (2), im Iran (26), Südkorea (13), im Zuge eines Aufenthalts auf einem Kreuzfahrtschiff (4/Japan), in Italien (17), Taiwan (1), auf den Philippinen (1), in Japan (3) und Frankreich (2) gemeldet.

Derzeit betroffene Länder und Territorien sind China (einschließlich der Sonderverwaltungszonen Hong Kong und Macau), Taiwan, Thailand, Philippinen, Indien, Vietnam, Singapur, Malaysia, Nepal, Sri Lanka, Kambodscha, Japan, Südkorea, Australien, Neuseeland, Kanada, USA, Vereinigte Arabische Emirate, Iran, Ägypten, Algerien, Libanon, Bahrain, Israel, Oman, Afghanistan, Pakistan, Irak, Kuwait, Brasilien, Russland, Weißrussland, Vereinigtes Königreich, Frankreich, Italien, Deutschland, Österreich, Schweiz, Kroatien, Spanien, Griechenland, Georgien, Rumänien, Belgien, Nordmazedonien, Norwegen, Schweden, Dänemark, Finnland, Estland, Litauen und San Marino.

In der EU, dem EWR, dem Vereinigten Königreich und der Schweiz wurden bisher 816 bestätigte Fälle gemeldet.

Weltweit haben sich bereits ungefähr 36.000 Menschen von COVID-19 wieder erholt. (Diese Zahl stützt sich auf öffentlich verfügbare Daten aus mehreren Quellen).

Infoquelle: Sozialministerium Österreich

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