Produkt: events Magazin 04/2019
events Magazin 04/2019
Kongresse: Anziehungskraft steigern in der digitalen Welt +++ Destinationen: Neue Tourismus-Strategie für Wien +++ Messen: Interaktive Installationen auf dem Vormarsch +++ Virtual Reality: Digitale Klone machen Raumkonzepte erlebbar +++ Video-Walls: Technische Innovationen steigern die Wirkung
Kongressregion Bodensee:

Grenzüberschreitende Studienreise von Destination Circle

Teilnehmer Studienreise_Grenzenloses-Eventdesign
Teilnehmer der Studienreise „Grenzenloses Eventdesign“ (Bild: Thomas Loris)

Gemeinsam Netzwerken und lernen: Unter diesem Aspekt besichtigten 18 Partner, darunter auch Eventplaner, am Bodensee drei Veranstaltungshäuser. Mit drei Fachleuten aus Raumpsychologie, Trendforschung und Improvisation gingen sie vom 07. bis 10. November der Frage nach, was die Erfolgsfaktoren für gelungene Veranstaltungen sind.

Der Destinations Circle ist ein Zusammenschluss der deutschen Repräsentanzen wichtiger Kongress- und Event-Destinationen aus Europa, Südamerika, Asien, Afrika und dem Mittleren Osten. Gemeinsam verfolgen sie das Ziel, deutschsprachigen Veranstaltungsplanern die vielfältigen Möglichkeiten und Vorteile der direkten Zusammenarbeit mit Convention Bureaus und Tourist Boards näherzubringen.

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Erstmals veranstalteten nun drei Convention Bureaus aus Österreich Deutschland und der Schweiz eine gemeinsame Studienreise für ihre Partner, Kunden und für Vertreter von Veranstaltungshäusern. Globale Trends in der MICE-Branche, die Rolle von Convention Bureaus als Berater, die Psychologie von Räumen und die Kraft von Improvisation bildeten den thematischen Rahmen. „Wir wollten neben Locations und Hotels viel Input jenseits von Normen und Denkschranken bieten“, beschreibt Tamina Rügemer vom GCB das Ziel.

Drei Locations, drei Lerninhalte

Globalisierung, Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Individualisierung, Nachhaltigkeit und New Work, also die Balance zwischen Arbeit und Leben, sieht Tilman Naujoks als die Trends, die Veranstalter künftig herausfordern. Im Würth Haus Rorschach (CH) lieferte der Leiter des Forschungsprojekts „Future Meeting Space“ des Fraunhofer IAO einige Erkenntnisse: Zufrieden sind Kongressgäste, wenn sie Wissen, bleibende Erlebnisse sowie Platz zum Netzwerken bekommen und individuelle Bedürfnisse (Alter, Technikaffinität usw.) berücksichtigt werden.

Im Festspielhaus Bregenz machte Raumpsychologe Uwe Linke spürbar, wie Räume auf Menschen wirken. Testen konnten dies die Studienteilnehmer anhand von Modellen. „Raum, Licht und Farbe sorgen subtil dafür, dass wir uns willkommen, gut aufgehoben und sicher fühlen“, erklärt Linke. Die Gruppe wählte instinktiv die passenden Materialien zu den gestellten Aufgaben.

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Im Festspielhaus Bregenz gestalteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Raummodelle. (Bild: Thomas Loris)

Per Schiff ging es am dritten Tag über den Bodensee nach Konstanz. Im Bodenseeforum führte Coach und Businessschauspieler Roberto Hirche in die Welt der Improvisation ein. Er zeigte, dass eine offene Haltung nicht nur Stress nimmt, sondern zu Kreativität führt und so beispielsweise spontane Programmänderungen bei Events erleichtert.

Dass Zusammenarbeit über mehrere Länder und Kulturen hinweg gut funktionieren kann, war ein weiteres und nicht unwichtiges Learning bei dieser feinen kleinen Veranstaltung.

Infos unter www.destinationscircle.dewww.convention.cc
www.MySwitzerland.com/Meetingswww.gcb.de

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