Produkt: events Magazine 01/2019
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Duales Studium

Fruchtbares Karriere-Modell mit zwei Komponenten

Apfel- und Tomatenhälfte zusammengetackert(Bild: kamasigns - stock.adobe.com)Umfangreiche Praxiserfahrung und ein vollwertiger Studienabschluss – beides zusammen in einer Ausbildung sichert die Steigerung des Marktwertes auf dem Arbeitsmarkt. Dual Studierende schaffen sich mit diesen Voraussetzungen oftmals einen Vorsprung vor Vollstudierenden, die lediglich Praktika und Nebenjobs in der Praxis vorweisen können. Ein paar Vor- und Nachteile des dualen Studiums hat events hier kurz zusammengefasst.

Duale Studiengänge gibt es bereits seit 1972 und haben sich inzwischen als eine bedeutende Säule im Ausbildungssekor etabliert. Sie sind in Deutschland jedoch nicht einheitlich geregelt. In der MICE-Branche erfreuen sich z. B. die dualen Studienangebote in den Bereichen Tourismus und Event- oder Medien-Management großer Beliebtheit. Eine Liste von Hochschulen und Unternehmen aller Branchen, die duale Studiengänge anbieten, finden Interessierte unter www.Bit.ly/2DKSbbt.

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Vergütung:

Daumen hochObwohl das Gehalt je nach Unternehmen unterschiedlich ausfällt, können einige wichtige Lebenskosten mit der Vergütung abgedeckt werden. Große Sprünge hingegen macht man als dualer Student nicht. Manche Unternehmen zahlen 400 Euro, andere hingegen bis zu 1.000 Euro monatlich im ersten Jahr. Abhängig ist das Gehalt von Faktoren wie Studienmodell, Studienfach, Branche und dem Unternehmen. Die Studiengebühren sowie das notwendige Lehrmaterial werden aber oftmals nach Absprache zusätzlich übernommen, ebenso sind Zuschüsse für die Unterkunft oder die Fahrtkosten möglich.

Übernahmechancen:

Daumen hochIn Zeiten des Fachkräftemangels investieren Unternehmen zunehmend in duale Studenten, um sie für die Zukunft möglichst an das Unternehmen zu binden. Für den dualen Studenten erhöht sich damit die Chance nach dem Studium gleich in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen zu werden.

Praktische Erfahrung:

Daumen hochNicht nur Theorie: Wer ein duales Studium absolviert, sammelt bereits am Anfang jede Menge praxisnahe Berufserfahrung. Das ist hilfreich, besonders wenn während des Studiums eine Spezialisierung oder thematische Ausrichtung gewählt werden muss.

Höhere Arbeitsbelastung:

Daumen runterDer duale Student hat in der Regel wie jeder Arbeitnehmer Anspruch auf 20 bis 30 Urlaubstage, jedoch keine vorlesungsfreie Zeit bzw. Semesterferien. Klausuren werden in der Hochschulzeit geschrieben, Hausarbeiten sind während der Arbeitsphase im Unternehmen zu absolvieren.

Leistungsdruck:

Daumen runterUnternehmen, die duale Studenten beschäftigen, interessieren sich natürlich für die Güte der Leistungen und prüfen diese meist auch. Gerne werden auch bereits vor dem Vertragsabschluss ein oder mehrere Schwerpunkte festgelegt, die aber später gut ins Unternehmen passen und ein anschließendes Jobangebot noch wahrscheinlicher machen.

Tipp:

Icon LampeManchmal war es einfach die falsche Fachrichtung! Da der Abbruch eines dualen Studiums aber schwierig und/oder mit Kosten verbunden sein kann, sollten Studienanfänger vorab unbedingt verschiedene Praktika durchlaufen, um sicher zu sein, dass das gewählte Studienfach und die berufliche Ausrichtung die richtige ist.

Infos zu Studienmodellen, Voraussetzungen, Bewerbung, Gehalt sowie Erfahrungsberichte unter www.wegweiser-duales-studium.de.

Wie finde ich einen dualen Studienplatz?

  • in aktuellen Stellenausschreibungen für duale Studienplätze in der Studienplatzbörse
  • Unternehmen kontaktieren, die regelmäßig dual Studierende suchen
  • bei Hochschulen, die duale Studiengänge anbieten

Bilder: kamasigns; dikobrazig; Nikolai Titov – alle © www.fotolia.com

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