Produkt: events Magazine 01/2019 Digital
events Magazine 01/2019 Digital
events Magazine 01/2019 Digital
Unternehmenssterben verhindern

FAMAB fordert Entschädigung für Event-Branche

Euro_Segelboot(Bild: klimkin - pixabay)Laut FAMAB Kommunikationsverband e.V. sei die Veranstaltungswirtschaft in punkto Schadensdauer und -härte in Deutschland am schwersten betroffen. Bund und Länder hätten mit den Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus bereits Anfang März ein faktisches Berufsverbot für die gesamte Branche erteilt.

Trotz der Lockerungen, die in der letzten Woche durch Teile der Landesregierungen angekündigt wurden, werde es Monate dauern, bis Messen und Businessveranstaltungen in nennenswertem Umfang wieder stattfinden würden. Für den immensen Schaden in der mittelständisch geprägten Veranstaltungsbranche fordert der FAMAB daher Entschädigungen und zeigt mit einer Studie des Research Institutes for Exhibition and Live-Communication (RIFEL) wirksame Maßnahmen auf, um ein großflächiges Unternehmens-Sterben zu verhindern.

Die Studie des RIFEL zeigt fünf sehr detailliert ausgearbeitete Handlungsstränge:

  • Umgestaltung der Kreditprogramme
  • Sicherung der Liquidität/Vermeidung der Bilanzüberschuldung
  • Fixkostenzuschuss durch Nothilfefonds
  • Anpassung der Bedingungen für Kurzarbeit
  • Anleiheprogramm

„In allen Gesprächen mit politischen Entscheidungsträgern wird uns bekundet, dass die dramatische Situation der Veranstaltungsbranche be- und – viel wichtiger – erkannt ist. Und immer wieder wird uns gesagt, dass es hauptsächlich an konkreten und umsetzbaren Ansätzen fehle“, so FAMAB- Vorstandsvorsitzender Jörn Huber. Mit der Studie des RIFEL gebe man den Entscheidern jetzt sehr detaillierte und nach Meinung zahlreicher Experten aus Politik und Wirtschaft auch umsetzbare Handlungsempfehlungen an die Hand. „Dabei ist uns wichtig: Wir erwarten im Gegensatz zu zahlreichen anderen Branchen keine Sonderbehandlung. Wir fordern allerdings, dass man Unternehmen, bei denen die Corona-Maßnahmen bis zu 100% der Umsätze der letzten und auch der zukünftigen Monate vernichtet hat, nun endlich auch entsprechend hilft.“ Den Unternehmern der Branche wäre jede noch so kleine Perspektive genommen worden. „Viele fragen sich mittlerweile nicht mehr nur, wie lange sie das noch durchalten. Sie fragen sich, warum sie überhaupt durchhalten sollten. Dies muss nun von den zuständigen Regierungen zügig geändert werden. Gute Worte reichen dafür nicht aus“, stellt Huber fest.

Lesen Sie im Download die genauen Handlungsempfehlungen zur Rettung der Veranstaltungswirtschaft. 

Produkt: events Magazin digital 02/2018
events Magazin digital 02/2018
Managementpraxis: Event Design mit #Event Canvas +++ Venues: Wiesbaden eröffnet Kongresszentrum +++ Destinationen: Kreuzfahrtschiffe für Tagungen +++

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Sie auch interessieren