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FAMA initiiert Schlichtungsstelle für Messebranche

Solution
(Bild: AbsolutVision – pixabay.com)

Aufgrund der Absagen und Verschiebungen von Messen und Ausstellungen sind viele Veranstalter, Aussteller, Messebaubetriebe und andere Event-Dienstleister derzeit von erheblichen Einnahmeverlusten getroffen. Der Fachverband Messen und Ausstellungen e.V. (FAMA) rechnet als Folge dessen mit einer Vielzahl rechtlicher Konflikte und hat daher eine Schlichtungsstelle eingeführt. Dort sollen außergerichtliche Lösungen im Bereich des Veranstaltungsrechts gefunden werden – einen Rabatt auf die regulären Stundensätze erhalten alle FAMA-Mitglieder und die jeweils am Verfahren Beteiligten.

„Die Coronakrise stellt uns alle vor eine große Herausforderung – auch juristisch. Denn vieles ist unklar und mit einem hohen rechtlichen Risiko behaftet. Deshalb wollen wir mit unserer Schlichtungsstelle ein freiwilliges und konstruktives Verfahren zur Beilegung von Streitigkeiten bieten“, so FAMA-Vorsitzender Hans-Joachim Erbel .

Vor dem Hintergrund der aktuell großen Folgen für die gesamte Messebranche habe der Verband ein erhöhtes Bedürfnis an außergerichtlichen Regelungen feststellen können. Gemeinsam wolle man nun Lösungen finden. Außerdem würden Gerichtsverfahren nicht nur mehr kosten, sondern zudem lange dauern und i. d. R. dazu führen, dass mindestens eine der Parteien mit der Entscheidung unzufrieden ist.

Ablauf der Verfahren

Für die außergerichtliche Beilegung von Streitigkeiten stellt FAMA den Beteiligten die Methoden Mediation und Schiedsgericht zur Auswahl. Bei einer Mediation wird die Lösung von den Konfliktparteien gemeinsam erarbeitet, von einem erfahrenen Mediator unterstützt und mündet in einem Vertrag. Die Auseinandersetzung vor einem Schiedsgericht gleicht wiederum einem gerichtlichen Verfahren und endet mit einem rechtlich fundierten Schiedsspruch. Die Parteien vereinbaren im Vorfeld, sich an das „Urteil“ des „privaten Gerichts“ zu halten.

Beide Verfahrensarten können ohne persönliche Vor-Ort-Termine wahrgenommen und auch online durchgeführt werden. Zur Seite steht immer Rechtsanwalt Frank Keller von der Kanzlei Glöckner Keller Rechtsanwälte in Nürnberg.

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