Produkt: events Magazin digital 01/2018
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Zukunftsfähigkeit der Eventbranche

EVVC-Jahreshauptversammlung fokussiert sich auf Digitalisierung, Nachhaltigkeit & Interessensvertretung

Jahreshauptversammlung EVVC(Bild: EVVC)Anlässlich der Prolight+Sound fand in der letzten Woche die Jahres­hauptversammlung des Europäischen Verbands der Veranstaltungs-Centren e.V. (EVVC) in Frankfurt statt. Das Treffen mit den rund 150 Mitgliedern war das erste unter der Präsidentschaft von Ilona Jarabek und der Geschäftsleitung von Timo Feuerbach. 

„Wir leben in einer fragilen Welt, in der wir als Vertreter der Veranstaltungshäuser die Plattform für Dialoge sind, die die Menschen zusammenbringen. Wir stehen für Weltoffenheit, Begegnung und Diskurs“,
so Ilona Jarabek.

In Zusammenarbeit mit Österreich und der Schweiz fokussiert sie künftig die Themen Digitalisierung, Nachhaltigkeit und politische Interessensvertretung, die sie praxisnah für die Mitglieder des Verbandes herausarbeiten möchte.

Einsatz gegen Fachkräftemangel & für Digitalisierung

In Punkto Nachhaltigkeit nennt Jarabek in erster Linie die Zukunftsfähigkeit der Branche und die damit einhergehende Bekämpfung des Fachkräftemangels. Diesem Anliegen widmet sich der EVVC mit der Ausbildungsinitiative 100pro, die 2016 gemeinsam mit AUMA, VPLT und FAMAB ins Leben gerufen wurde. In Zusammenarbeit mit VPLT wird zusätzlich im Rahmen des Projektes step2mice die dauerhafte Beschäftigung von Migranten in der Veranstaltungsbranche gefördert. Für die Realisierung einer Digitalisierungsstrategie wurden schon beim letzten Treffen der Arbeitsgruppen I und II praxisnahe Beispiele vorgestellt, um u. a. die Prozesse in den Mitgliedshäusern zu vereinfachen. Aber auch der EVVC selbst beschäftigt sich intensiv mit diesem Thema und implementierte bereits im letzten Jahr eine neue Buchungssoftware. Aktuell arbeitet der Verein hingegen am Relaunch seiner Website und einem CRM-System.

Interessensvertretung, Netzwerk & Dienstleistung

Auch für Timo Feuerbach ist die politische Interessensvertretung wichtig. Er möchte dafür klare Ziele formulieren und diese gemeinsam mit dem ehrenamtlichen Vorstand auf mehreren politischen Ebenen kommunizieren. Gemeinsam konzentriert man sich außerdem auf die Bereiche Netzwerk und Dienstleistung. Dazu gehören der Ausbau des Dienstleistungsangebotes, um den Verbandsmitgliedern Lösungen bei der täglichen Arbeit zu bieten, und die Bewahrung des bereits großen Netzwerks, das z. B. mit neuen Veranstaltungsformaten noch weiter ausgebaut werden soll.

Produkt: events Magazine 04/2018
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