Eine kleine Vorschau aufs nächste Heft...

events Editorial 04-2018: Nicht entweder oder, sondern sowohl als auch!

(Bild: Fotostudio Balsereit - Köln)Fundsache: Eine Beilage in der w&v vom 12. November bewirbt eine Meta-Analyse aus über 300 Studien zur Werbewirkung von Print. Die positiven Ergebnisse sind für uns nicht überraschend. Wir lesen gerne: „Trotz Digital-Euphorie, der viele Marketer verfallen sind, erleben wir eine Renaissance des Analogen. Marken, die in den letzten Jahren mit sachlichem Blick nicht blindlings ihre Budgets ins Digitale umschichteten, ernten die Früchte ihrer Besonnenheit. So verdreifachte der Hemdenhersteller Olymp seinen Umsatz innerhalb der letzten 10 Jahre – mit einer konsequent auf Print ausgerichteten Kommunikationsstrategie. Nicht aus Nostalgie, sondern weil es ihn erfolgreich macht!“

Nicht zuletzt tragen auch frische Kommunikationsinstrumente wie Content Marketing und Native Advertising dazu bei, die Leser wieder mit mehr als plumpen Werbebotschaften zu erreichen. Obwohl man häufig das Gefühl hat, dass das innere Wesen von Content Marketing bei der Mehrzahl der Anbieter noch nicht richtig verstanden wurde. Content Marketing ist eben nicht die Fortsetzung von platter Werbung in neuem Gewand, sondern ideenreiche Nutzwert-Stiftung für den Empfänger. Dafür braucht es Spezialisten, die die Zielgruppe genau kennen und über das kreative Instrumentarium verfügen, sie kompetent anzuspielen.

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So viel zur Macht von Print. Ab Seite 52 beschäftigen wir uns mit der Macht der Begegnung. Dort können Sie lesen, dass die Kosten für Suchmaschinenwerbung innerhalb von nur zwei Jahren „um sage und schreibe 47 Prozent angewachsen sind“, wie der Branchendienst „Onlinehändler-News“ schreibt. Die Kosten steigen, die Wirkung sinkt. Und der Preis für 1.000 Kontakte im TV, nach wie vor das Leitmedium der Werbung, ist innerhalb der letzten 10 Jahre ebenfalls um 50 Prozent gestiegen. Dieses Phänomen – immer mehr für immer weniger Wert zu zahlen – dürfte unter allen Industrie-Branchen seinesgleichen suchen. Das war alles nachzulesen in der „Wirtschaftswoche“ vom 9. Oktober 2018.

Die Entscheider realisieren, dass die echte Begegnung mit der Zielgruppe wieder zielführender wird. Wie fertigt man denn nun wirklich einen passenden Schuh aus dem Flickenteppich der 1.000 Möglichkeiten? Ganz einfach: Nicht, indem man jedem aus Eigennutz herbeigerufenen Trend blindlings nachläuft, sondern Tradition und Innovation klug verbindet. Print, Digital und Live Kommunikation sorgen gemeinsam für eine gute Standfestigkeit in der Zielgruppe. Zahlreiche Anregungen und Seitenblicke dazu finden Sie in unserer aktuellen Ausgabe.

Vielleicht darf ich Sie abschließend noch auf zwei scheinbar gegensätzliche Formate hinweisen, die sich im Januar live mit dieser Thematik beschäftigen: Das Digital Forum auf der Best of Events und das International Festival of Brand Experience, ebenfalls in Dortmund. Mehr dazu auf den Seiten 44 bis 47 und 52 bis 63.

Bleibt nur noch, Ihnen heute schon einen angenehmen Jahresausklang zu wünschen und zahlreiche gute Ideen für 2019!

 

Claudia Göhnermeier, Chefredakteurin events

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