So können Veranstalter sich absichern:

Veranstaltungs-Versicherungen fangen viele Forderungen auf!

Versicherung
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Auch wenn ein Event noch so vorausschauend und sicher geplant wurde, unbedingt empfehlenswert für alle größeren Veranstaltungen ist eine Veranstaltungshaftpflichtversicherung: Denn ob Besucher, Teilnehmer oder die Veranstaltungstechnik nicht vielleicht doch Schaden nehmen, ist nicht zu 100% kalkulier- und vermeidbar.

Eine Veranstaltungsversicherung zielt darauf ab, die Risiken des Veranstalters (resultierend aus der gesetzlichen Haftpflichtversicherung) abzufedern und gleichzeitig die Entschädigung der Veranstaltungsteilnehmer in konkreten Schadensfällen abzusichern. Finanzielle Forderungen müssen ohne Versicherung vom Veranstalter getragen werden, wenn seine Verkehrssicherungspflichten, seine Mitarbeiter oder die vorliegende Infrastruktur als Auslöser des Schadens verantwortlich sind. Gerade bei Personenschäden kann durch Genesungs- und Rehabilitationskosten sowie eventuelle Verdienstausfälle schnell eine große Summe zusammenkommen. Die Veranstaltungsversicherung ist für Veranstalter ein bedeutendes Tool zu der Risikosteuerung und -minimierung bei Events.

Auch Wetterrisiken sind versicherbar

Spielt das Wetter nicht mit, kann das eine Open-Air-Veranstaltung schnell ruinieren. Mit einer „Wetterversicherung“ schützen sich Veranstalter vor finanziellen Folgen bei witterungsbedingten Verschiebungen eines Events sowie bei Unterbrechungen und kompletten Ausfällen. Versichern kann man z. B. Wetterlagen wie Regen, Hagel, besondere Hitze oder Kälte, Schnee und Nebel.

Tipps zum Abschluss einer Veranstaltungshaftpflicht:

Der Auf- und Abbau sollte immer mit versichert sein! Viele Veranstaltungsversicherungen bieten pauschal eine Versicherungsdauer zwischen drei und sieben Tagen an. Auch das Personal für den Auf- und Abbau sowie alle beteiligten Mitarbeiter zur Sicherung und Durchführung des Events sollten in der Versicherung inkludiert sein. (Bei guten Versicherungen gehört das bereits zum Standard.)

Beraten lassen sollte man sich im Rahmen der möglichen Event-Versicherungen immer beim Fachmann, der verschiedene Versicherungsvarianten und Zusatzleistungen bereithält. So gibt es z. B. eine kurzfristige Veranstaltungshaftpflicht genauso wie eine Jahrespolice. Zudem können das Equipment (Leihgeräte oder Technik) und der Ausfall der kompletten Veranstaltung versichert werden. Hinzu kommen die Ausstellungshaftpflicht oder auch der Veranstaltungsrechtschutz u.v.m.

Die Veranstaltungshaftpflicht gehört übrigens zum Standardangebot zahlreicher Versicherungen, so z. B. bei Allianz, AXA, Ergo, Gothaer, Generali oder auch dem VDMV, Versorgungswerk der Deutschen Medien- und Veranstaltungswirtschaft.

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