Produkt: events Magazin digital 01/2018
events Magazin digital 01/2018
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Mannheimer Corona-Studie:

Deutsche befürworten Corona-Maßnahmen weitestgehend

COVID-19_Home(Bild: geralt - pixabay)Wie die Deutschen auf die Pandemie und die damit einhergehenden Maßnahmen reagieren, zeigt u. a. eine Studie der Universität Mannheim (Stand 09. April), die wöchentlich aktualisiert wird.

Demnach bewertet die Mehrheit der Befragten Veranstaltungsverbote, Grenzschließungen und die Schließung öffentlicher Einrichtungen im Rahmen der Coronapandemie als angemessen. Die noch schärfere Maßnahme der Ausgangssperre finden allerdings lediglich fast 30 Prozent akzeptabel. Eine Woche zuvor (Stand 03. April) hatten noch fast die Hälfte der Untersuchungsteilnehmer die drastische Einschränkung als angemessen empfunden. Laut der Universität Mannheim sei diesbezüglich ein abfallender Trend der Zustimmung im Zeitverlauf und insbesondere seit Inkrafttreten des Kontaktverbots zu konstatieren. Gemäß der Studie würden außerdem 27 Prozent der Befragten die Ortung von Mobiltelefonen ohne Zustimmung akzeptieren. Eine Einstellung des öffentlichen Fern- und Nahverkehrs wird von 22 Prozent der Teilnehmer befürwortet.

Bevölkerung hat persönliche Kontakte stark eingeschränkt

Die Studie belegt auch, dass sich die meisten Befragten an die Kontaktbeschränkungen halten. 58 Prozent gaben an, Verwandte, Freunde und Arbeitskollegen, die nicht im selben Haushalt wohnen, privat derzeit überhaupt nicht zu treffen. 29 Prozent verabreden sich noch einmal pro Woche und etwa zehn Prozent häufiger.

Den durch die Maßnahmen verursachten wirtschaftlichen Schaden schätzen rund 25 Prozent der Menschen höher ein, als den gesellschaftlichen Nutzen. Die Umfrage zeigt außerdem, dass etwas mehr als die Hälfte der im Januar 2020 erwerbstätigen Befragungsteilnehmer derzeit nach wie vor regulär am Arbeitsplatz tätig ist. 25,5 Prozent arbeiten von zu Hause aus und 9,7 Prozent befinden sich in Kurzarbeit. Freigestellt worden oder inzwischen arbeitslos sind beinahe zehn Prozent.

Über die Mannheimer Corona-Studie:

Wöchentlich nehmen seit dem 20. März etwa 3.500 Personen an der Studie teil. Untersucht werden sowohl sozial-/wirtschaftliche Aspekte (z. B. Kinderbetreuung, Arbeitssituationen und verfügbares Einkommen), als auch der Einfluss politischer Maßnahmen auf soziale Interaktionen, Ängste, sowie die gesellschaftliche Akzeptanz der Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie.

Mehr Infos unter www.uni-mannheim.de/gip/corona-studie

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