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Künftig mehr Komplexität, Agilität sowie Effizienz- & Kostenorientierung

Bvik-Studie zur Zusammenarbeit von B2B-Unternehmen & Agenturen

Key Visual bvik-Agenturbefragung(Bild: bvik)Digitale Neuerungen und sich wandelnde Marktanforderungen wirken sich immer stärker auf die Kooperation zwischen Agenturen und Industrieunternehmen aus. Das geht aus einer Online-Befragung hervor, die durch den Bundesverband Industrie Kommunikation e.V. (bvik) durchgeführt und von Dr. Carsten Baumgarth, Dozent für Marketing an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, betreut wurde.

Beide Seiten sind zwar laut Umfrage mit ihrer Kooperation grundsätzlich zufrieden, jedoch leide die Qualität der Arbeit u. a. an der Verschiebung der jeweils im Fokus stehenden Tätigkeitsbereiche. Agenturen übernehmen deutlich mehr beratende Aufgaben, bei denen ein Gesamtüberblick erforderlich ist. B2B-Unternehmen erwarten hingegen spezialisierte Dienstleistungen und führen Online-Marketing-Maßnahmen immer häufiger selbst durch, was gerade für Lead-Agenturen den Verlust von Aufträgen bedeuten könnte.

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Unterschiedliche Blickwinkel wurden zudem in der Wahrnehmung der Arbeitsleistung festgestellt, da Unternehmen sich von Agenturen mehr neue Ideen wünschen und jene gerade ihre Kreativität als starke Kompetenz sehen. In punkto Digitalisierung unterstellen sich wiederum beide Parteien gegenseitig zu wenig Expertise. Zu einem guten Partner würden Agenturen allerdings erst durch kompetente Mitarbeiter, deren Gewinnung sie zurzeit selbst als die größte Herausforderung erkennen. Aber auch an B2B-Unternehmen wird Kritik laut, denn Wettbewerbspräsentationen würden im Rahmen von Pitches nicht angemessen vergütet. Weitere Schwächen lägen außerdem in den Bereichen Feedback, Projektmanagement, Flexibilität und geringe Geschwindigkeit.

Künftige Zusammenarbeit von B2B-Unternehmen & Agenturen

Laut der Studie werde die Beziehung zwischen Agenturen und Industrieunternehmen in Zukunft durch eine höhere Komplexität, Agilität sowie Effizienz- und Kostenorientierung geprägt sein, da beide Seiten dies voneinander erwarten. Aktuell sei bereits ein hohes Maß an Offenheit und Transparenz vorhanden.

Insgesamt nahmen 155 Führungspersonen aus Werbeagenturen mit Fokus auf B2B und 115 Marketingverantwortliche aus Industriefirmen mit mindestens 50 Mitarbeitern an der Forschung teil.

Mehr Informationen finden Sie unter www.bvik.org/bvik-befragung-zusammenarbeit-b2b-unternehmen-agenturen

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