Benchmarks für Entscheider:

bvik-Studie liefert Orientierung für die Budgetverteilung

bvik B2B Marketing-Budgets 2018(Bild: © bvik)Im Zuge der Digitalisierung veränderte sich neben dem Nutzerverhalten der Kunden auch die Zahl der Kanäle, die Marketer mit relevantem Content bespielen müssen. Es wird eine immer größere Herausforderung für Marketingverantwortliche, das Budget auf die verschiedenen Kanäle zu verteilen. Der Bundesverband Industrie Kommunikation e.V. (bvik) führt aktuell bereits zum achten Mal die jährliche Studie „B2B-Marketing-Budgets“ durch. Sie gibt Auskunft über die Etats von Marketing- und Kommunikations-Abteilungen in deutschen B2B-Unternehmen.

Ergebnisse der vergangenen Jahre belegten, dass B2B-Unternehmen die Bedeutung des Marketings und dessen Beitrag zum Unternehmenserfolg erkannt haben. Die durchschnittlichen Marketing-Etats stiegen im Zeitraum von 2015 bis 2017 um mehr als 50 Prozent auf rund 2,6 Mio. Euro. Die Industrieunternehmen investierten im letzten Jahr durchschnittlich 1,75 Prozent des Umsatzes in den Bereich Marketing und Kommunikation.

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Messen nach wie vor wichtig

Der Großteil der Ausgaben fällt seit Jahren unverändert auf die Messe, die im vergangenen Jahr mit fast 40 Prozent des externen Marketing-Budgets weiterhin das kostenmäßig wichtigste Marketinginstrument von Industrieunternehmen war. Im Zeitalter der Digitalisierung wird die „analoge“ Messe durch digitale Anwendungen ergänzt. Technik am Stand ist somit ein weiterer Grund für stabile bzw. steigende Messe-Budgets im B2B.

Aufgrund der Herausforderung, das Budget optimal in die erfolgversprechendsten Bereiche zu investieren, suchen Marketer nach Orientierung. „Die bvik-Studie bietet einmalige Einblicke in die Budgetverteilung deutscher B2B-Unternehmen und liefert wichtige Benchmarks für Marketingentscheider. Sie zeigt, wie andere ihre Budgets gewichten, auf welche Kanäle und Instrumente sie besonders viel Wert legen. Dadurch ermöglicht sie Marketern, ihre Arbeit mit den Marketingaktivitäten anderer Unternehmen zu vergleichen und in einen größeren Kontext einzuordnen“, erklärt Dr. Andreas Bauer, Vorstand des bvik, den Mehrwert.

Zur Studie: Der bvik untersucht in seiner jährlichen Studie „B2B-Marketing-Budgets“, wie B2B-Marketing-Entscheider ihr Marketing-Budget verteilen. Mit Unterstützung des Marktforschungsinstituts Kantar TNS befragt der bvik aktuell deutsche Industrieunternehmen ab einer Größe von 50 Mitarbeitern mittels eines Online-Fragebogens. Die Studie ist die einzige Befragung dieser Art, die explizit an Marketing-Entscheider in B2B-Unternehmen adressiert ist und bildet mit rund 90 Prozent Marketingverantwortlichen unter den Befragten gut ab, was bezüglich des Marketings in deutschen B2B-Unternehmen von Interesse ist.

Weitere Informationen zur Studie finden Sie unter https://bvik.org/bvik-studie/.

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