Trotz Trend zum „Mobile Payment“:

Bei Geschäftsreisen wird noch bar bezahlt

Geldscheine_Euro(Bild: pixabay.com)Welche Bezahloptionen auf Geschäftsreisen genutzt werden, das zeigt eine aktuelle Untersuchung des Deutschen Reiseverbands (DRV) „Chefsache Business Travel 2019“, die im März 2019 über ein Online-Panel erhoben wurde. Teilgenommen haben 100 Geschäftsführer und 100 Führungs- und Fachkräfte aus Unternehmen ab 250 Mitarbeitern, die regelmäßig geschäftlich unterwegs sind.

Aus der Studie geht hervor, dass jeder zweite Geschäftsreisende seine Rechnungen mit Scheinen und Münzen begleicht. Grund für dieses Ergebnis könnte das wenige oder sogar fehlende Vertrauen von rund 40 Prozent der befragten Businesstraveller in virtuelle Bezahlmöglichkeiten per Smartphone sein. Die Hälfte aller Studienteilnehmer nutzt die eigene oder die Firmen-Kreditkarte direkt vor Ort oder nach Zusendung der Rechnung. Aber auch dieser gängigen Zahlmethode misstrauen noch elf Prozent der Befragten.

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Mobile Endgeräte mit Diensten wie Apple oder Google Pay kommen beim Zahlungsvorgang auf dienstlichen Reisen lediglich bei 17 Prozent aller Studienteilnehmer zum Einsatz. Die Akzeptanz von Paypal und anderen Onlinezahlungsoptionen ist hingegen mit nur 20 Prozent Skeptikern höher. Trotz dieser Werte geht der Trend in Richtung „Mobile Payment“, denn fast jeder Dritte gab an, seine Ausgaben auf Geschäftsreisen häufiger auf diese Art begleichen zu wollen. Diese Tendenz zeichnete sich insbesondere bei den jüngeren Generationen zwischen 18 und 39 Jahren ab, von denen jeder Fünfte bereits mobile Bezahlmöglichkeiten nutzt. Von den über 40-Jährigen sind das lediglich elf Prozent.

Mehr zur DRV-Studie „Chefsache Business Travel 2019“.

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