Keine Angst vor der nächsten Präsentation

4 Tipps: So wird jeder Vortrag ein Volltreffer

Koerpersprache-Vortrag
Foto: Oliver Tacke Lizenz: CC BY 2.0

Jeder kennt sie, einige lieben sie, andere hassen sie – Präsentationen! Spätestens wenn man nicht mehr im Publikum sitzt, sondern selbst für Begeisterung und Informationsvermittlung sorgen soll, schwankt die Gefühlslage bei vielen eher Richtung Unwohlsein. Damit der nächste Vortrag ein Volltreffer wird, gibt events 4 Tipps mit auf den Weg.

1. Der wichtigste Baustein, die Vorbereitung

Eine umfängliche Vorbereitung ist bei jeder Präsentation zwingend erforderlich. Nicht zu wissen, worüber man spricht, ist ein absolutes No-Go. Wer dem Publikum nicht beim Einschlafen zusehen will, sollte sich überlegen, was genau vermittelt werden soll und warum. Dazu gehört natürlich auch eine ausführliche Einarbeitung in die Materie.

Darüber hinaus ist es wichtig zu wissen, welche Zielgruppe das Publikum vertritt und welches Wissen es bereits mitbringt, bevor man beginnt, die Präsentation aufzubereiten.

Fragen-Vorbereitung

Zuletzt ist auch der Zweck der Präsentation nicht unwichtig. Was genau soll das Publikum mit nach Hause oder zum Arbeitsplatz nehmen?

Teil einer guten Vorbereitung sind jedoch nicht nur die Inhalte der Präsentation. Auch die Technik spielt bei Vorträgen eine wichtige Rolle. Klären Sie unbedingt, welche Technik vor Ort zur Verfügung steht, wie die Stromversorgung ist und inwiefern die Lichtverhältnisse angepasst werden können.

 

2. Der rote Faden

Letztendlich ist es der inhaltliche Aufbau, der das Publikum mitreißt oder nicht. Ohne eine klare Linie im Vortrag ist es fast unmöglich, das Publikum bei Laune zu halten. Der rote Faden sollte immer zu erkennen sein.

Dabei gelten zwei Grundsätze: “Keep it short and simple!” (KISS) und gönnen Sie dem Publikum eine Pause, um die Konzentration aufrecht zu erhalten. Zu viele Informationen und Details in der Präsentation lenken vom Vortrag ab. Besser ist es, die Stichwörter auf der Folie mit eigenen Worten zu erläutern.

Ein frischer Einstieg in die Präsentation stimmt das Publikum positiv ein und weckt eine gewisse Erwartungshaltung, die sich in aufmerksamem Zuhören widerspiegelt. Um die Präsentation zu beenden, ist es empfehlenswert, die wichtigsten Punkte noch einmal zu wiederholen und beim Publikum in Erinnerung zu rufen.

Damit die bedeutendsten Informationen in den Köpfen des Publikums bleiben, helfen auch interessante Geschichten oder Beispiele. Stichwort Storytelling.

3. Der Referent

Haben Sie keine Angst, vor Publikum zu sprechen! Die Vorbereitung, sprich Einarbeitung in die Materie, ist vollzogen, der Vortrag selbst auch bereits einige Male geübt. Es gibt also keinen Grund für das berühmte Lampenfieber. Wer sich dennoch unsicher fühlt, kann sich Karteikarten vorbereiten, die während der Präsentation die wichtigsten Schlagwörter, aber bitte keine Romane, auflisten. So werden Sie garantiert nichts mehr vergessen.

>> Lesen Sie hier 6 wirkungsvolle Tipps gegen Lampenfieber

Ein klassischer Fehler, den viele begehen, ist zu leises oder zu schnelles Sprechen. Die Kombination aus beidem bringt die Präsentation an ihr Limit. Das Publikum muss den Referenten verstehen können, achten Sie also auf eine laute und klare Aussprache.

Letztlich hilft es auch, mit dem Publikum in Interaktion zu treten. So können Sie zum Beispiel durch Fragen schläfrige Zuschauer vermeiden und den ein oder anderen wieder wach rüttelt.

 

4. Design

Die am häufigsten verwendete Software für Präsentationen ist das allseits bekannte Programm Powerpoint. Aktuellere Tools sind Keynote, Prezi oder InDesign.

Die Folien sollten nicht zu überladen wirken und möglichst unkompliziert gestaltet werden. Ein roter Faden, wie beim Inhalt selbst, bringt Ruhe in die Präsentation und hilft dem Publikum, sich dem Wesentlichen zu widmen. Zu viele Animationen lenken ab, Bilder und Videos hingegen bereichern die Präsentation und helfen dabei, wichtige Punkte zu verdeutlichen.

Auch das Publikum in der letzten Reihe möchte etwas von der Präsentation mitbekommen. Dunkle Texte auf hellem Hintergrund sind angenehmer und leichter zu erkennen, als umgedreht. Eine gut leserliche Schriftart ist außerdem empfehlenswert.

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