Mit VizEat bei Einheimischen essen:

Social Dining für Tagungs- und Incentivegruppen

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VizEat

Umfragen haben bestätigt: Die Mehrheit der Reisenden teilt gerne kulinarische Erfahrungen mit Einheimischen. Aus dieser Erkenntnis hat Jean-Michel Petit mit einem Partner ein spektakuläres Start Up entwickelt und dem Thema Social Dining als Element der Sharing Economy eine neue Dimension gegeben.

Jean-Michel nahm 2012 bei einer Geschäftsreise an den Titicaca-See in Peru an einem indianischen Essen teil – und die Idee von „VizEat” (eine Kombination aus „Visit“ und „Eat“) war geboren! 2014 gründete er das gleichnamige Unternehmen mit dem Ziel, Touristen und Geschäftsreisenden Dinner-Erfahrungen, Weinproben, Kochkurse, Rooftop- und Gartenparties mit und bei Einheimischen zu vermitteln. Bereits im November 2015 organisierte VizEat zusammen mit der Airbnb Open Conference den weltweit größten Social Dining Event mit 1.000 Gästen aus 90 Ländern, die in 200 Pariser Wohnungen authentische kulinarische Erfahrungen teilten.

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Screenshot VizEat

Was mit 50 Gastgebern begonnen hat, ist nun schon bei 22.000 angekommen, zählt 110.000 Mitglieder in mehr als 110 Ländern. Preis gekrönte Apps in Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Deutsch und Chinesisch machen die Buchung leicht. Wer mit seiner Tagungs- oder Incentivegruppe das ewige Restaurant-Einerlei einmal aufbrechen möchte, generiert mit dieser Idee ein sehr authentisches Frankreich-Feeling. Für Gruppen bis 20 Teilnehmer gibt es im Idealfall einen Gastgeber, darüber hinaus wird aufgeteilt.

Die privaten Gastgeber präsentieren ihre kulinarischen Events im Stile einer Kleinanzeige samt Beschreibung, Nutzerprofil, Ort, eventuellen Kosten pro Teilnehmer und speziellen Gegebenheiten. Der Preis geht vom Anbieter aus und es gibt bereits Verlockungen ab 24 Euro. VizEat berät Veranstaltungsplaner in Hinblick auf geeignete Gastgeber für die jeweils gewünschte Typologie und schlägt lediglich 1,5 Prozent pro Event auf. Bei Unzufriedenheit oder sogar Schäden bietet das Unternehmen eine Versicherung von bis zu 300.000 Euro an.

VizEat Vivine
HJ Heinrich

Wir haben uns einen Eindruck verschafft in Straßburg. Unter vielen anderen Gastgebern freut sich dort auch Evelyn alias Vivine auf regelmäßigen Austausch mit „Freunden für einen Abend“. Sie ist Anfang dreißig und wohnt mit Ehemann Régis, ihrem fünf Monate alten Sohn Battiste und Hund Rocco in einer netten Etagenwohnung nahe beim Kongresszentrum. Vivine reist gerne, arbeitet selbst im Tourismusmarketing und löst mit ihrer offenen, gewinnend heiteren Ausstrahlung sofort ein „Zuhause auf Zeit-Gefühl“ aus. Leider hat sie nur Platz für maximal vier Gäste, aber die vermittelte Authentizität darf wohl als repräsentativ gelten.

Zum Apéro serviert sie kleine Leckereien und anschließend ein komplettes, hausgekochtes Menü und spontan erbetenen Gewürztraminer. Grand Cru. Staunen: Wie kann man das für 24 Euro machen? Vivine lacht:

Meistens lege ich zu, aber es geht nicht ums Geld. Vom gemeinsamen Erleben profitieren wir auch. Das ist nämlich kein Business-Case, das ist eine Passion!

Gäste aus aller Welt hat sie schon bekocht und dabei sind echte Freundschaften entstanden. Nicht selten bleiben die „neuen Freunde“ sogar bis Mitternacht, wird gelacht und erzählt bis die Uhr irgendwann stehen bleibt. VizEat – eine gute Idee aus Frankreich und so etwas wie das Airbnb des Essens!

www.vizeat.com

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