Miteinander von Mensch & Maschine

Neues Whitepaper zur Zertifizierung von Künstlicher Intelligenz (KI)

Künstliche Intelligenz_Roboter(Bild: Alex Knight, Pexels)Der technologische Fortschritt schreitet beinahe täglich voran und bringt viel nützliches Potential u. a. für den Eventsektor – angefangen beim Kundenservice über Networking-Technologie bis hin zum persönlichen Assistenzsystem. Mit künstlicher Intelligenz (KI) können Daten effizienter verarbeitet, die Wirtschaft vorangetrieben sowie Wohlstand und Lebensqualität erhöht werden. Aber nur dann, wenn Werte wie Selbstbestimmung, Diskriminierungsfreiheit, Datenschutz und Sicherheit stets oberste Priorität tragen. Um den verantwortungs­vollen Umgang mit neuer Technologie zu sichern und einen fairen Wettbewerb voranzutreiben, werden momentan Qualitätsstandards entwickelt, deren Herangehensweise und Handlungsfelder nun in einer Publikation vorgestellt werden.

Umgesetzt werden die Schritte zur KI-Zertifizierung von Wissenschaftlern der Universitäten Bonn und Köln unter Federführung des Fraunhofer-Instituts für Intelligente Analyse- und Informationssysteme (IAIS) sowie der Mitwirkung des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Bis Anfang 2020 soll ein erster Prüfkatalog erscheinen und erste Zertifizierungen durch akkreditierte Prüfer vorgenommen werden. Das Zertifikat wird einen Qualitätsstandard bescheinigen, der es Anbietern erlaubt, KI-Anwendungen ethisch akzeptabel, überprüfbar und technisch zuverlässig zu gestalten. Als Kriterien für die Zertifizierung wurden zunächst Fairness, Transparenz, Autonomie, Kontrolle, Datenschutz, Sicherheit und Verlässlichkeit genannt. Doch da sich die Technologie stetig weiterentwickelt, wird auch der Prüfkatalog einer ständigen Aktualisierung bedürfen. Orientiert wird sich im Übrigen u. a. an den Empfehlungen der EU. Hier geht’s zum Whitepaper.

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