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Künstliche Intelligenz: Wichtige Erklärungen auf einen Blick

Künstliche Intelligenz_Technologie_Binärcode(Bild: geralt - pixabay)Künstliche Intelligenz (KI) ist aktuell eines der Hype-Themen in der Veranstaltungsbranche, denn die schlaue Technologie soll u. a. Kundenservice, Teilnehmermanagement und Networking verbessern. Doch bis hin zum persönlichen Assistenzsystem sind es noch einige Schritte. Und auch wenn das Thema bereits in vieler Munde ist, werden die einzelnen Teilbereiche nicht immer richtig interpretiert. Das Online-Portal „Internet World Business“ erklärt die wichtigsten Begriffe.

Was ist eigentlich Künstliche Intelligenz?

KI ist eine empirische Disziplin der Informatik, die Maschinen in die Lage versetzt, aus Erfahrung zu lernen. Durch Simulationen mit Computerprogrammen erforscht sie Mechanismen des intelligenten menschlichen Verhaltens.

Teilbereiche von Künstlicher Intelligenz

Eine Teildisziplin sind die sogenannten künstlichen neuronalen Netze, die sich an den biologischen, also dem menschlichen Gehirn, orientieren. Als neuronale Netze wird zunächst einmal eine Ansammlung von einzelnen Informationsverarbeitungseinheiten (Neuronen) beschrieben, die in Schichten zu einer Netzarchitektur angeordnet sind. Indem künstliche Neuronen speziell gegliedert und miteinander verknüpft werden, lassen sich Anwendungsprobleme aus Statistik, Technik oder Wirtschaftswissenschaft computerbasiert lösen.

Machine Learning, auch eine Teildisziplin der KI und zu Deutsch maschinelles Lernen, bezeichnet eine Datenanalyse-Methode, bei der IT-Systeme Muster und Regelmäßigkeiten erkennen und anhand dessen Lösungen entwickeln. Das Ganze fußt auf vorhandenen Datenbeständen und vom Menschen erstellten Algorithmen und Regeln. Wenn eine ausreichende Datengrundlage besteht, kann eine spezielle Software z. B. anhand von Einbruchsstatistiken Muster erkennen und Prognosen aufstellen.

Ein Teilbereich von Machine Learning ist das Deep Learning, eine Methode der Informationsverarbeitung. Ausgehend von einer statistischen Datenanalyse werden mit neuronalen Netzen Filter gebildet. Mit ihnen werden Strukturen erkannt und Informationen sortiert sowie evaluiert. In einem permanenten Prozess wird das Erlernte stetig mit neuen Inhalten verknüpft und erweitert. Deep Learning wird angewendet, wenn andere maschinelle Lernverfahren an ihre Grenzen stoßen und keine klaren Regeln bekannt sind. Die Methode dient z. B. der Einstufung von Hautkrebserkrankungen.

Ein vielgenutzter Begriff in der automatisierten Online-Kommunikation ist der (Chat-)Bot, ein Computerprogramm, das KI nutzt. Nahezu automatisch arbeitet es sich wiederholende Aufgaben ab, ohne auf einen Benutzer angewiesen zu sein. Nach vom Menschen festgelegten Parametern, kann das System selbst eine Entscheidung fällen. Das geschieht z. B. im Rahmen des Kundenservice, wo Chat-Bots inzwischen häufig zum Dialog mit der Zielgruppe genutzt werden.

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