Produkt: events Magazin 04/2019
events Magazin 04/2019
Kongresse: Anziehungskraft steigern in der digitalen Welt +++ Destinationen: Neue Tourismus-Strategie für Wien +++ Messen: Interaktive Installationen auf dem Vormarsch +++ Virtual Reality: Digitale Klone machen Raumkonzepte erlebbar +++ Video-Walls: Technische Innovationen steigern die Wirkung
Bots, Machine-Learning & Co.

Künstliche Intelligenz: Wichtige Erklärungen auf einen Blick

3D Illustration Roboter Auge(Bild: fotomek - stock.adobe.com)Künstliche Intelligenz (KI) ist aktuell eines der Hype-Themen in der Veranstaltungs-Branche. Die schlaue Technologie soll Maschinen in die Lage versetzen, aus Erfahrung zu lernen und tangiert so auch im MICE-Bereich Aufgaben wie Kunden-Service, Teilnehmer-Management oder das Networking. Das Online-Portal Internet World Business hat die wichtigsten Teilbereiche von KI erläutert.

KI ist eine empirische Disziplin der Informatik. Durch Simulationen mit Computer-Programmen erforscht sie Mechanismen des intelligenten menschlichen Verhaltens und versucht dieses durch Maschinen nachzubilden.

Anzeige

Teilbereiche von Künstlicher Intelligenz

Eine Teildisziplin sind die sogenannten künstlichen neuronalen Netze, die sich an den biologischen, also dem menschlichen Gehirn, orientieren. Als neuronale Netze wird zunächst einmal eine Ansammlung von einzelnen Informationsverarbeitungseinheiten (Neuronen) beschrieben, die in Schichten zu einer Netzarchitektur angeordnet sind. Indem künstliche Neuronen speziell gegliedert und miteinander verknüpft werden, lassen sich Anwendungsprobleme aus Statistik, Technik oder Wirtschaftswissenschaft computerbasiert lösen.

Machine-Learning ist auch eine Teildisziplin der KI, die eine Datenanalyse-Methode bezeichnet, bei der IT-Systeme Muster und Regelmäßigkeiten erkennen und anhand dessen Lösungen entwickeln. Das Ganze fußt auf vorhandenen Datenbeständen und vom Menschen erstellten Algorithmen und Regeln. Wenn eine ausreichende Datengrundlage besteht, kann eine spezielle Software z. B. anhand von Statistiken Muster erkennen und Prognosen aufstellen.

Ein Teilbereich von Machine-Learning ist das Deep Learning, eine Methode der Informationsverarbeitung. Ausgehend von einer statistischen Datenanalyse werden mit neuronalen Netzen Filter gebildet. Mit ihnen werden Strukturen erkannt und Informationen sortiert sowie evaluiert. In einem permanenten Prozess wird das Erlernte zudem stetig mit neuen Inhalten verknüpft und erweitert. Deep Learning wird angewendet, wenn andere maschinelle Lernverfahren an ihre Grenzen stoßen und keine klaren Regeln bekannt sind. Die Methode dient z. B. der Einstufung von Hautkrebserkrankungen.

Smart Phone_Chat Bot(Bild: Andrey Popov - stock.adobe.com)Ein oft genutzter Begriff in der automatisierten Online-Kommunikation ist der (Chat)-Bot, ein Computer-Programm, das ebenfalls KI nutzt. Nahezu automatisch arbeitet es sich wiederholende Aufgaben ab, ohne auf einen Benutzer angewiesen zu sein. Nach vom Menschen festgelegten Parametern kann das System selbst eine Entscheidung fällen. Das geschieht z. B. im Rahmen des Kunden-Service, wo Chat-Bots inzwischen schon häufig zum Dialog mit der Zielgruppe genutzt werden.


Daumen runterContra:
Entwickeln lernende Maschinen ihre Algorithmen selbst, wird man dann später noch wissen, wie sie funktionieren?

Daumen hochPro:
In Teilbereichen der Medizin sorgt der Einsatz von KI für weniger Behandlungsfehler und die Entwicklung neuer Therapieansätze.


Mensch oder KI …?

Künstliche Intelligenz wird immer besser, dabei ist sie oftmals kaum mehr von menschlicher Intelligenz zu unterscheiden.

Probieren Sie es selbst aus!
Eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung hält unter www.wissenschaftsjahr.de/2019/mensch-oder-ki/ verschiedene Anwendungen zum Testen bereit.

Produkt: events Magazin 04/2019
events Magazin 04/2019
Kongresse: Anziehungskraft steigern in der digitalen Welt +++ Destinationen: Neue Tourismus-Strategie für Wien +++ Messen: Interaktive Installationen auf dem Vormarsch +++ Virtual Reality: Digitale Klone machen Raumkonzepte erlebbar +++ Video-Walls: Technische Innovationen steigern die Wirkung

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Sie auch interessieren