Produkt: events Magazin digital 02/2018
events Magazin digital 02/2018
Managementpraxis: Event Design mit #Event Canvas +++ Venues: Wiesbaden eröffnet Kongresszentrum +++ Destinationen: Kreuzfahrtschiffe für Tagungen +++
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Jede Menge Inspirationen für die Veranstaltungsplanung

Zum Tagungsglück nach Osnabrück

Forschung & Lehre

Schloss_Osnabrück(Bild: Angela von Brill)Die Universität Osnabrück ist eine junge Universität mit rund 14.000 Studenten. Sie besteht seit 1974 und ist ursprünglich aus einer Pädagogischen Hochschule hervorgegangen. Sie ist heute noch der größte Lehrerbildungsstandort Niedersachsens. Aber auch sehr viel mehr. In neun Fachbereichen werden über 170 attraktive Studiengänge angeboten. Das Studienangebot umfasst zukunftsorientierte Bachelor- und Masterprogramme, den klassischen Studiengang Rechtswissenschaften und strukturierte Promotionsstudiengänge. Insgesamt forschen und lehren hier rund 1.000 Hochschullehrer/innen, Dozenten/innen und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

In der Forschung zeichnet sich die Universität Osnabrück durch die Verknüpfung von Wissenschaftsdisziplinen aus verschiedenen Fachbereichen aus. Der Blick über den fachlichen Tellerrand wird zum Beispiel im bundesweit einmaligen Zentrum für zelluläre Nanoanalytik, im Center for Early Childhood Development and Education Research sowie in den Forschungszentren und interdisziplinären Instituten für Migrationsforschung und kulturelle Studien, Kognitionswissenschaft, Umweltsystemforschung und Frühe-Neuzeit-Forschung gelebt.


“Moderne Wissenschaften brauchen die Freiheit des Denkens.”


Eine Atmosphäre der Freiheit des Denkens und des interdisziplinären akademischen Austauschs prägen den Standort und damit vor allem auch die Universität. Dafür stehen unter anderem alleine drei Theologien: Islamische Theologie, katholische und evangelische Theologie und weiterhin das IMIS-Institut für Migrationsforschung und interkulturelle Studien mit bundesweiter Bedeutung.

Die Universität hat ihren Hauptsitz innenstadtnah im schönen Schloss und lebt in vitaler Standort-Symbiose mit der OsnabrückHalle, an die sie über eine gepflegte Parkanlage unmittelbar angebunden ist. Weltweite Bedeutung hat die Uni im Bereich Kognitionswissenschaft, die im Zusammenwirken mit Informatik unverzichtbar für Forschungen über Künstliche Intelligenz ist.


“Die Osnabrücker müssen selbstbewusster werden. Sie müssen verinnerlichen, wie gut dieser Standort davon lebt, dass sich Gesellschaft, Kultur, Wissenschaft und Weltanschauung treffen in der gemeinsamen Marke Osnabrück. Das gibt es nicht oft. Man kann Wissenschaftsinstitute nicht einfach in die Pampa bauen. Das zieht nichts nach sich. Wenn Sie wie hier das Forschungsinstitut für künstliche Intelligenz ansiedeln, dann sind sofort Leute aus der Wirtschaft da, die synergetisch mitspielen wollen und können!”
Professor Dr. Lücke


Professor Dr. Lücke, im Sommer 2019 noch amtierender Präsident der Universität, erklärt das so:

„Wie Menschen oder auch Tiere lernen und daraus Schlussfolgerungen ziehen, ist eine bedeutende Grundlage für die Übertragung in die Welt der Robotik. Ebenso unverzichtbar ist die Beschäftigung mit den ethischen Fragen, die dahinterstehen. Viele juristische Fragen tun sich auf. Wir brauchen den gesellschaftlichen Diskurs, um in verschiedenen Bereichen vielleicht aus der Vergangenheit wieder für die Zukunft zu lernen und Errungenschaften der künstlichen Intelligenz damit sinnvoll zu verknüpfen. Diese Themen kann man in Osnabrück wegweisend gut verbinden!“

Zeitgemäß werden über Hackathons Wirtschaft und Kognitionswissenschaften zielführend zusammengebracht. Bis in den Vereinigten Arabischen Emirate hat sich herumgesprochen, dass der Standort das Thema KI umfassend kompetent spielt: Anlässlich der Hannover Messe reiste im April 2019 eine Delegation an, um sich zu informieren.

Interaktion mit der starken mittelständischen Wirtschaft

In einem agrarisch und ernährungswirtschaftlichen Umfeld ist es aber nicht nur von Bedeutung, die Interaktion Mensch-Maschine zu verstehen, sondern auch Mensch-Maschine-Umwelt. Da ist Osnabrück ebenfalls exzellent für die Anforderungen der Zukunft aufgestellt und arbeitet mit regionalen Agrartechnik- Unternehmen eng zusammen. Ein bekannter Landmaschinenhersteller aus der Region macht jedes Jahr einen Hackathon mit Studenten aus der Kognitionswissenschaft zur Pflege des interdisziplinären Austauschs. Aber es gibt auch einen Hack4Health, denn die Universität hat gemeinsam mit der Hochschule einen Gesundheitscampus organisiert. Zu den 220 bestehenden Lehrstühlen kommen ständig neue hinzu wie Philosophie des Geistes, maschinelles Lernen, eingebettete Software Systeme u. Ä.. Letzteres ist gerade für die Vernetzung unterschiedlichster Maschinen über Smartphone-Apps von großer Bedeutung, denn im landwirtschaftlichen Bereich sind derlei interdisziplinäre Vernetzungen erheblich komplexer als im Automobilsektor.

Lücke: „Wir sind im Umland agrarisch strukturiert. Das prägt. Intelligente Landwirtschaft muss nicht nur zukunftsweisend und ökologisch verantwortlich sein, sondern auch dafür sorgen, dass Lebensmittel bezahlbar bleiben. Eine Entwicklung wie auf dem Wohnungsmarkt wäre fatal. Über KI kann eine Landwirtschaft organisiert werden, die wieder zu kleineren Einheiten führt oder dazu, dass am Ende vielleicht doch der Roboter im Bedarfsfall 24 Stunden sieben Tage in der Woche durch den Bestand jätet!“

Hidden Champions aus der Region wissen die universitätstypischen inhaltlichen Tiefe in der Auseinandersetzung mit Zukunftsfragen zu schätzen. So baut die Firma Rosen aus Lingen, Weltmarktführer für die Inspektion von Pipelines, derzeit gemeinsam mit der Uni ein Forschungslabor aus. Lücke kann sich gut vorstellen, dass Osnabrück einmal ein Referenzstandort für künstliche Intelligenz wird. Was nicht nur der hier so starken mittelständischen Wirtschaft, sondern auch den Aspekten Frieden und Toleranz zu Gute kommen kann.

Mit den Standortkompetenz-Faktoren Frieden, Toleranz und Umwelt verbinden sich übrigens erstrangige Kongressthemen wie unter anderem Migration oder Konflikte um Wasser und Boden. Für derlei Themen ist eine solche Universität in jedem Falle ein erstklassiger Trigger.

www.uni-osnabrueck.de  

Hochschule Osnabrück: Akademische & internationale Vielfalt für angehende Veranstaltungsfachleute

2021 feiert die Hochschule Osnabrück 50-jähriges Jubiläum und damit gleichzeitig den Status, eine der modernsten Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Deutschland zu sein.

Unter den Osnabrücker Standorten ist der Campus Westerberg für seine baukünstlerische Gestaltung mit dem bedeutendsten Architekturpreis in Niedersachsen ausgezeichnet worden. In sehr modernen Gebäuden herrschen erstklassige Lehr- und Lernbedingungen, und so stieg die Zahl der Studierenden in den letzten zehn Jahren von 7.000 auf 14.000! Mit ihren mehr als 100 Studienprogrammen ist die Hochschule hoch relevant für Wirtschaft und Gesellschaft und in der Region vielfältig verankert. Auch als Ausrichter internationaler Physiotherapie-Kongresse, bedeutender agrarwissenschaftlicher Tagungen u.v.m..

Hochschule Osnabrück_Hörsaalgebäude
Außenansicht vom neuen Hörsaalgebäude „Frosch“ (Bild: Detlef Heesel)

Leuchtturm-Funktion in der Eventmanager-Ausbildung

Der Caprivi-Standort ist eine ehemalige Garnison der British Forces Germany, die bis zu ihrer Auflösung die größte Einheit außerhalb der britischen Inseln war. Die ehemalige Caprivi-Kaserne, in der auch der weltberühmte Schriftsteller Erich Maria Remarque seine Rekrutenausbildung durchlaufen hat, liegt in einem gehobenen Wohnviertel in schöner Hügellage und beherbergt über 5.000 Studierende. Dort ist der Fachbereich Eventmanagement angesiedelt, mit nationaler Flagship-Bedeutung.

Professor Dr. Kim Werner steht dem Fachbereich vor. Das Studium hat eine einschlägige BWL-Ausrichtung. Dies ist laut Frau Werner die beste Grundlage für eine Vertiefung im Veranstaltungsmanagement mit wahlweiser zweiter Akzentuierung auf z. B. Marketing, Logistik oder auch Personalmanagement. Oder gar als eigenständigen Schwerpunkt „Business Events“.

Folgende Bachelor-Abschlüsse sind möglich: Betriebswirtschaft & Management, Internationale Betriebswirtschaft & Management, International Management und öffentliches Management. Besonders stark liegt der Fokus auf Business Management. Ein neues Curriculum umfasst die Bausteine Veranstaltungstechnik, internationale englischsprachige Module, Dramaturgie und Inszenierung sowie Projekte mit Praxispartnern aus der Region. Die Studiengänge wurden mehrfach ausgezeichnet für ihre hohe Anwendungsorientierung, und so hat das Angebot nationale Sogwirkung: Studierende kommen explizit nach Osnabrück, weil sie dort Veranstaltungsmanagement studieren wollen.

Raumvermietung

Der „Frosch“ ist mit seinem modularen Raumkonzept bestens geeignet für externe Veranstaltungen während der vorlesungsfreien Zeit. Insgesamt gibt es auf dem Campus acht Hörsäle, 24 Seminarräume, vier Projekt- bzw. Lernräume, ein begrüntes Atrium sowie eine 1.000 qm große, sogenannte „Lernlandschaft“. Die Aula bietet Platz für 600 Personen.

Die Achse Osnabrück-Shanghai

Das grundsätzliche Studienprogramm BABM wurde bereits vor 15 Jahren nach Shanghai „exportiert“. Die deutsche Expertise „mit Osnabrücker Spezialkompetenz“ war dort ganz explizit gefragt und Kim Werner ist heute als Nachfolgerin von Professor Schwägermann als Studiengangsleiterin in China. Mit über einem Dutzend Lehrenden aus Osnabrück pendelt die „Flying Faculty“ immer wieder nach Shanghai, bildet Internationale Eventmanager aus und arbeitet damit so „ganz nebenbei“ auch an einer guten Affinität der Chinesen zu Deutschland und nicht zuletzt Osnabrück.

www.hs-osnabrueck.de

https://bit.ly/2XZ2hOw

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