Produkt: Kostenloser Download: MICE ON WATER: Inspirationen für außergewöhnliche Erlebnisse
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Aus zahlreichen Kolumnen und Berichten hat events ein eBook erstellt als Inspiration und Leitfaden für MICE-Veranstaltungen auf Kreuzfahrtschiffen und Yachten.
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Zum Tagungsglück nach Osnabrück

Little Big City

Im Zeichen von Frieden, Toleranz und Freigeist

Landkarte Osnabrück(Bild: OMT)Die Schweizer Metropole Zürich warb einmal weltweit mit dem Slogan „Little Big City“ und versuchte dadurch, die Komponenten Weltläufigkeit und Überschaubarkeit geschickt zu verbinden. Osnabrück darf beide Attribute gleichermaßen für sich in Anspruch nehmen: großstädtische Infrastruktur, internationale Verbindungen (160 Nationen leben hier!) und den allgegenwärtigen Charme der kurzen Wege: Mit dem Fahrrad ist man in längstens 15 Fahrminuten an jedem Punkt der Stadt angekommen!

 


Dennoch: Osnabrück zählt zu den vier größten Städten Niedersachsens.

Die ca. 28.000 Studierenden von Universität und Hochschule machen dabei etwa 14 % der Gesamtbevölkerung von derzeit rund 169.000 Einwohnern aus. Osnabrück ist eine junge Stadt! Das Durchschnittsalter liegt bei 42 Jahren!

Die große Bischofs-Stadt am kleinen Flüsschen Hase mit dem treffenden Beinamen Friedensstadt beherbergt in ihren historischen Kulissen eine angesehene Universität, eine nicht minder angesehene Hochschule, die Deutsche Bundesstiftung Umwelt, die Deutsche Stiftung Friedensforschung u.v.m..

Bereits 780 nach Christus wurde „Ossenbrugga“ von Karl dem Großen als Bischofssitz gegründet. Das eigentlich große historische Thema der Stadt ist allerdings ein anderes: die Beendigung des 30-jährigen Krieges! Anno 1648 wurde in den Rathäusern der Städte Münster und Osnabrück, beide Träger des europäischen Kulturerbe-Siegels, der Westfälische Friede geschlossen. Seither bezeichnet sich die Stadt auch als Friedensstadt. Dieser besondere Geist kann als prägend für Osnabrück bezeichnet werden: Frieden, Toleranz und Freiheit des Denkens sind hier eng verzahnt mit Stadtbild, Institutionen und prestigeträchtigen Public Events.

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Rathaus Osnabrück (Bild: Stadt Osnabrück, Janin Arntzen)

Hier wird „Standarddeutsch“ gesprochen und der Jahrhunderte alte westfälische Einfluss ist unverkennbar. Osnabrück ist die einzige deutsche Großstadt, die mitten in einem Naturpark liegt, dem UNESCO Global Geopark TERRA.vita. Dies trotz der enorm verkehrsgünstigen Lage im Schnittpunkt wichtiger Verkehrsachsen. Das hat bereits früh zu einer Ansiedlung weltbekannter Logistik-Unternehmen geführt und die Entwicklung eines prosperierenden Mittelstandes nachdrücklich befördert. Im „Zukunftsatlas 2016“ gehört die Stadt zu den „Orten mit Zukunftschancen“. Nachdem Karmann die Produktion des legendären Karmann Ghia eingestellt hatte, verblieb eine Teilproduktion von VW am Standort und eine starke Zentrierung auf Automotive, Logistik, Metall- und Papierindustrie.


Wirtschaft in Stadt & Land

  • Schoeller Technocell GmbH & Co. KG
  • Volkswagen Osnabrück GmbH
  • Georgsmarienhütte GmbH
  • Hellmann Worldwide Logistics SE & Co. KG
  • AMAZONEN-WERKE H. Dreyer GmbH & Co. KG
  • Piepenbrock Dienstleistungen GmbH + Co. KG
  • Leysieffer GmbH & Co. KG
  • OSMA-Aufzüge Albert Schenk GmbH & Co. KG
  • HOMANN Feinkost GmbH
  • FUCHS GmbH & Co. KG
  • Conditorei Coppenrath & Wiese KG

L(i)ebenswerte Innenstadt zum Flanieren, Shoppen & Einkehren

Nikolaiort_Osnabrück_Angela von Brill(Bild: Angela von Brill)Osnabrück ist eine grüne Stadt. In vielerlei Hinsicht. Denn fast bis an den Stadtrand reichen von überall her Park- und Waldflächen, die einen weiteren Aspekt beisteuern zu der hohen Lebensqualität, für die die Stadt Berühmtheit erlangte. Die historische Altstadt erstreckt sich zwischen Dom und Heger Tor und in ihrem Zentrum liegt der Marktplatz mit einer Kulturerbe-Stätte, dem Rathaus des Westfälischen Friedens, bunten Giebelhäusern und zahlreichen Restaurants. Im Friedenssaal des Rathauses, der für Empfänge geradezu prädestiniert ist, hängen 42 Porträtgemälde von den Herrschern und europäischen Gesandten aus der Zeit um 1648 – und in der Schatzkammer liegt nota bene eine Nachbildung der Friedensurkunde. In diesem Freiluftkino Marktplatz mit so viel Flair schlägt das Herz der Stadt. Drumherum wechseln sich Rokoko, Klassizismus und Fachwerk-Charme im architektonisch bunten Reigen munter ab. Und eine Einzigartigkeit kommt hinzu: In Osnabrück konnten um die 150 romanische und gotische Steinwerke nachgewiesen werden, wehrhafte Lager- und Wohnhäuser aus Natur- oder Werkstein, von denen heute noch viele sehr gut erhalten sind. Osnabrück wird daher auch die Hauptstadt der Steinwerke genannt.

,Osnabrück ist nicht provinziell. Allenfalls in einem interessanten Sinne. Wenn ich Professoren aus Berlin hierher berufe und die mir sagen: „Endlich komme ich hier weg, und meine Kinder können hier vernünftig zur Schule gehen!“, dann ist das auch eine Aussage. Da merkt man, dass sich die Welt nicht nur in urbanem und großstädtischem Sinne zum Guten dreht! Ja, Osnabrück ist schon ein beeindruckendes Pflaster.´ Prof. Dr. Wolfang Lücke, Präsident der Universität

Osnabrück macht „die Welle“…

In der verkehrsberuhigten Altstadt ist die bunte Kneipenszene der Stadt zu Hause, ziehen herrliche Fachwerkfassaden den Blick des Flaneurs immer wieder in ihren Bann und beeindrucken teils zauberhafte kleine Läden mit einer bunten Vielfalt. Die Neustadt ist ein wahres Shopping-Paradies mit einer Vielzahl klassischer und gut geführter Einzelhandelsgeschäfte. Nicht zuletzt auch dank eines bundesweit einmaligen Mega-Modehauses: L&T, Lengerman & Trieschmann, das jährlich zehn Millionen Kunden anzieht auf die beindruckenden und luftigen Flächen von 25.000 qm. Hinzu kommt eine Food Court ähnliche Markthalle mit 1.500 qm. Im Souterrain des Sporthauses entdeckt man dann eine Rarität: die Hasewelle. Hier wird gesurft auf einer bis zu 1,40 Meter hohen stehenden Welle mit reichlich Zuschauertribünen drum herum. Eine großartige Geschichte auch für Tagungsgruppen, die mit Unterricht oder ohne eine besondere Herausforderung suchen.

www.l-t.de  

Osnabrück Welle(Bild: L&T)Man erzählt sich übrigens, dass Mark Rauschen, der Geschäftsführer von L&T, einmal eine interessante „Vision“ hatte, in der er das hohe Lied auf die gesunde Einzelhandelsstruktur sang. Er sah von Osnabrück aus ein Raumschiff aufsteigen, das Amazon zerstört. In der Tat: In einer solchen lebendigen Einkaufsszene wäre es allzu schade und zudem überflüssig, vor dem Bildschirm zu shoppen. Was jederzeit angenehm auffällt beim Bummel durch Osnabrück, ist die Entspanntheit dieser lässigen Großstadt mit dem allzu stillen Selbstbewusstsein.


Mit der Lufthansa 9-mal täglich nach Frankfurt und München

Der Flughafen Münster/Osnabrück ist der zentrale Flughafen für das westliche Niedersachsen, für Westfalen und auch für die östlichen Niederlande. Am FMO – wie der Airport in seiner 3-Letter-Code-Schreibweise heißt – werden sowohl Linien- und Touristikflüge als auch Low-Cost-Flüge angeboten. Die stärkste Fluggesellschaft am FMO ist die deutsche Lufthansa. Sie bringt Fluggäste 9-mal täglich nach Frankfurt und München. Von dort gibt es beste Umsteigemöglichkeiten in alle Welt. Im Touristikflugplan sind vornehmlich beliebte Ferienzielorte rund um das Mittelmeer, aber auch am Schwarzen und Roten Meer sowie auf den Kanaren zu finden. Die Touristik-Fluggesellschaft Corendon Airlines hat ein Flugzeug am FMO stationiert und startet aktuell 16-mal pro Woche zu zehn Ferienzielen. Die beliebtesten Urlaubsziele sind Mallorca und Antalya. Auf die Balearen geht es mit Eurowings und Lauda mehrfach täglich und nach Antalya werden die Urlauber ebenfalls mehrfach täglich von SunExpress und Corendon Airlines geflogen. Ab Oktober 2019 steht auch die österreichische Hauptstadt Wien mit Lauda im Flugplan. Fluggäste schätzen die stressfreie Atmosphäre des Flughafens mit seinen kurzen Wegen und den günstigen, online reservierbaren Parkmöglichkeiten (8 Tage bereits ab 29 Euro zzgl. 2 Euro Reservierungsgebühr. Zeitraubende Wartezeiten sind hier unbekannt. Zu den Städten Münster und Osnabrück bestehen schnelle und komfortable Busverbindungen.

www.fmo.de  


Ein kleines erstes Fazit: Wer Osnabrück einmal entdeckt hat, schätzt genau diese Entspanntheit und Selbstverständlichkeit, mit der diese „Idealstadt der deutschen Normalverteilung“ ihre Trümpfe ausspielt. Vielleicht erklärt sich auch von daher die enorme Heimatverbundenheit der „Emigranten“, die es immer wieder hierher zieht, die hier studiert haben und als Professoren zurückkommen. Die in anderen Städten wohnen und arbeiten, aber zur Maiwoche „nach Hause“ gehen. Und auch mal wieder nostalgisch in den urigen Kneipen der Altstadt vorbeischauen.

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