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WOW! Wuppertal

Kunst und Kultur in Wuppertal

Großstädtisches Kultur-Angebot in voller Bandbreite

Alles Tango
In Wien heißt es alle Jahre wieder „Alles Walzer!“. In Wuppertal kaum weniger glanzvoll „Alles Tango!“. (Bild: © Dennis Scharlau)

Wuppertal hat eine äußerst lebendige Infrastruktur für Kunst und Kultur. Allen voran das Von der Heydt-Museum mit weltbekannten Werken der niederländischen Malerei und des 19. Jahrhunderts, mit Gemälden von Claude Monet, Ernst Ludwig Kirchner, Otto Dix, Pablo Picasso und Francis Bacon. Mit seinen Top-Exponaten des 19. und 20. Jahrhunderts zählt das Von der Heydt-Museum zu den wichtigen, international renommierten Museen Deutschlands. 3.000 hochkarätige Gemälde, 400 Skulpturen und 30.000 grafische Blätter gehören zum Bestand. Impressionismus, Expressionismus und die zwanziger Jahre bilden die Schwerpunkte der Sammlung. Innerhalb der vergangenen Jahre wurden die Ausstellungen von der „Welt am Sonntag“ bereits mehrfach zur „Ausstellung des Jahres“ gewählt, so die Schau zu Monet (2009), Bonnard (2010), Sisley (2011), „Der Sturm“ (2012), Pissarro (2014) und „Weltkunst – Von Buddha bis Picasso: Die Sammlung Eduard von der Heydt“ (2015).

Museumsdirektor Dr. Gerhard Finckh:

Das Von der Heydt-Museum beweist, dass man auch mit einem kleinen Team große Ausstellungen machen kann.

Der renommierte Kunsttempel liegt mitten in Elberfeld und wurde 1902 dort als Städtisches Museum Elberfeld gegründet. Seit 1961 trägt es den Namen von der Heydt in Erinnerung an die für die Förderung des Museums so wichtige einheimische Bankiersfamilie. Durch und durch modern präsentiert sich hingegen die Von der Heydt-Kunsthalle in Barmen, in der ausschließlich zeitgenössische Kunst zu sehen ist.

Pina Bausch – Tanzlegenden made in Wuppertal

Auf einen international weitaus bekannteren Namen ist das Tanztheater Wuppertal zurückzuführen, das die berühmte Ausdruckstänzerin Pina Bausch hier begründete. 1973/74 übernahm Pina Bausch die Leitung der Tanzsparte an den Wuppertaler Bühnen und sehr schnell schon ging eine Revolution vom Bergischen Land aus, die weltweit Künstler beeinflusste.

Zitat-Christian-PopienPina Bausch zählt zweifellos zu den bedeutendsten Choreografinnen des 20. Jahrhunderts und schuf bis zu ihrem Tod im Jahr 2009 im Alter von 69 Jahren insgesamt 46 Stücke. Ein Großteil gehört zum Repertoire des international besetzen Ensembles, das neben Aufführungen in Wuppertal mit zahlreichen Gastspielreisen im europäischen Ausland, nach Asien, auf den amerikanischen Kontinent und Australien glänzt. Wim Wenders hat übrigens in Wuppertal große Teile des Films „Pina“ gedreht! Bereits kurz nach Pinas Tod wurde die Pina Bausch Foundation ins Leben gerufen, die sich seither um den künstlerischen Nachlass der Choreografin kümmert und ihn öffentlich zugänglich macht.

Keine Frage: Das Tanztheater ist ein erstrangiger Kulturbotschafter, dessen Basis nun noch weiter ausgebaut werden soll. Aktuell ist ein Umbau des denkmalgeschützten Schauspielhauses in Wuppertal-Elberfeld geplant. Das neue Pina Bausch Zentrum soll dann wohl ab 2024 ein „nationaler und internationaler Kristallisationspunkt für Kunst und Kultur sein, offen für eine aktive Beteiligung, für Fragen und Antworten der Bürgergesellschaft“, heißt es auf der Webseite. Für die Umsetzung des Projektvorhabens hat der Bund die Hälfte der maximal rund 58 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Die andere Hälfte entfällt entsprechend auf das Land NRW, die Stadt sowie Sponsoren, Stiftungen, bürgerschaftliches Engagement und Spenden.

Das Von der Heydt-Museum in der Elberfelder Fußgängerzone
Das Von der Heydt-Museum in der Elberfelder Fußgängerzone (Bild: © Malte Reiter Fotografie)

Hotspot für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Frühindustrialisierung

Friedrich Engels war der Sohn eines Barmer Textilfabrikanten und hat 1848 gemeinsam mit Karl Marx das kommunistische Manifest geschrieben. Er gilt als einer der geistigen Wegbereiter des Sozialismus und genießt heute noch besonders in China großes Ansehen. Das Engels-Haus ist ein bedeutendes Monument der Zeitgeschichte und war eines von fünf Häusern der Familie. Hier wuchs der Philosoph und Gesellschaftstheoretiker auf, in einer großbürgerlichen, typisch bergischen Schiefer- & Fachwerk-Idylle. Das Engels-Haus in Barmen wird derzeit restauriert und umgebaut, damit für den 200.Geburtstag von Friedrich Engels im Jahr 2020 und den zu erwartenden Besuchersturm optimale Voraussetzungen geschaffen werden.

Nach der Modernisierung soll das historische Gebäude auch künftig für Empfänge, Veranstaltungen und Trauungen genutzt werden können. Überdies soll das Ausstellungskonzept im Engels- Haus überarbeitet werden. Geplant ist auch, das angrenzende Museum für Frühindustrialisierung neu zu gestalten.

150 Jahre Sinfonieorchester, 112 Jahre Opernhaus

Berühmte Solisten und Dirigenten wie Clara Schumann, Johannes Brahms oder Max Bruch haben bereits in den Gründungsjahren des Orchesters in Wuppertal Station gemacht. Aber auch weltbekannte Dirigenten starteten ihre Laufbahn an der Wupper: Hans Knappertsbusch, Erich Kleiber, Otto Klemperer, Hermann von Schmeidel und Bruckner-Spezialist Hans Weisbach. Neben der Arbeit als Opernorchester spielt der als A-Orchester klassifizierte Klangkörper pro Saison über 50 Konzerte in seiner Heimspielstätte, der Historischen Stadthalle Wuppertal am Johannisberg. Dieses Glanzstück des Jugendstils – um 1900 unter Leitung von keinem Geringeren als Richard Strauß vom Sinfonieorchester Wuppertal eingeweiht! – gehört zu den besten Konzertsälen Europas wegen seiner außergewöhnlichen Akustik. Eine ganz besondere Mischung aus Neobarock und Jugendstil prägt auch die Architektur des 1905 errichteten Opernhauses, unweit von Barmer Bahnhof und Engels-Haus. Das Opernhaus wurde von 2006 bis 2009 saniert und beheimatet die Wuppertaler Bühnen mit den Sparten Oper und Schauspiel und das weltberühmte Tanztheater Wuppertal Pina Bausch.

Tango, Tango – und am Ende macht’s die Vielseitigkeit…

Hochkultur ist wichtig, aber leider immer mehr „Nische“. Das kulturelle Gesicht einer Stadt lebt vor allem von der Lebendigkeit des Geschehens in der Breite. Rock und Pop-Konzerte im Live Club Barmen oder auf der Waldbühne, Kleinkunst und Kabarett im Barmer Bahnhof, kleine Alternativ-Bühnen – das Kulturprogramm ist so vielseitig wie die Stadt selbst. Peter Kowald und Peter Brötzmann revolutionierten von Wuppertal aus die internationale Jazzszene. Hinzu kam in den vergangenen Jahren eine lebendige Salsa- und Tango-Szene. Der Ball „Tango Argentino“ im Rahmen des Internationalen Tango Festival Wuppertal gehört zu den größten Tango Argentino Bällen seiner Art in Europa. Der Tango hat aber – und das ist wichtig! – ganzjährig in der Stadt ein Zuhause: im Café Tango, im Café Ada und im Estudio de Tango.



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