Produkt: Kostenloser Download: Der Hosted Buyer – Steinzeit- oder Zukunfts-Modell?
Kostenloser Download: Der Hosted Buyer – Steinzeit- oder Zukunfts-Modell?
Regelmäßig wird über die Sinnhaftigkeit von Hosted Buyer Programmen diskutiert. Wie steht es um das Prinzip Hosted Buyer und wie zukunftsfähig ist es?
Sponsored Post
Sprachliche und kulturelle Eigenheiten beachten:

Tipps für Tagungen mit ausländischen Teilnehmern

(Bild: Nareeta Martin on Unsplash)Die Anzahl der internationalen Teilnehmer auf Konferenzen in Deutschland steigt stetig an. Laut Matthias Schultze, Managing Director German Convention Bureau, hat sich ihr Anteil seit 2016 fast verdreifacht. Wenn Teilnehmer aus verschiedenen Ländern kommen, stehen Eventplaner häufig vor der Herausforderung, unterschiedlichen Kulturen, Denkweisen und Erwartungen gerecht zu werden und keinesfalls unbeabsichtigt in ein “Fettnäpfchen” zu treten. Hier ein paar Tipps zu Sitten, Gebräuchen und kulturbedingten Vorlieben vom professionellen Dolmetscherteam eloquens:

Kommunikationskultur

In anderen Ländern wird weniger förmlich als in Deutschland kommuniziert. Man geht schneller zum Du über und eine zu förmliche Anrede der Teilnehmer könnte schnell befremdlich wirken. Bevor die Einladungen verschickt, die automatischen Nachrichten in der Event-App erstellt oder die Fachvorträge geschrieben werden, sollte man also wissen, woher die Teilnehmer kommen. Auch die Feedbackkultur unterscheidet sich von Land zu Land. Zu direkte Kritik kommt in Italien, Spanien und Frankreich zum Beispiel nicht gut an.

Fremdsprachenkenntnisse

“We can all English, or?”

Wenn eine Veranstaltung mit ausländischen Gästen ansteht, sollte man vorab herausfinden, wie gut die Englischkenntnisse der Tagungsteilnehmer sind. Soll das Event im Ausland stattfinden, lohnt es sich außerdem zu wissen, ob dort Englisch als Verkehrssprache betrachtet wird oder die Landessprache für die einheimische Bevölkerung einen höheren Stellenwert hat.

In manchen Ländern kommt man nur selten in Berührung mit Fremdsprachen. Ein Gegenbeispiel dazu sind die skandinavischen Länder, in denen Fernsehsendungen und Filme häufig nur in synchronisierter Fassung zu sehen sind. Auch in Frankreich wird außerhalb der Metropolen immer noch gerne auf Englisch verzichtet und ausländische Gäste werden oft noch herzlicher empfangen, wenn diese Französisch beherrschen, selbst wenn es nur in Ansätzen ist.

Ein bisschen Smalltalk oder bilaterale Gespräche auf Englisch können die meisten Geschäftsreisenden sicherlich umsetzen. Aber wie ist es mit Corporate Events, bei denen komplexe Informationen, rasch vermittelt werden müssen, die Redner häufig auch unter Zeitdruck stehen? Es wäre schade, wenn manche Teilnehmer deswegen dem Konferenzverlauf nicht mehr folgen können und die Tagung mit dem Gefühl, nicht gut mit Informationen versorgt worden zu sein, verlassen.

Hilfreich ist es, die Teilnehmer vorab zu fragen, ob sie eine professionelle Verdolmetschung aus dem Deutschen oder Englischen in ihre Muttersprache wünschen.

Zeitplanung

Manche Länder gehen eher leger mit der Zeitplanung um und betrachten ein paar Minuten Verspätung vor einem Meeting oder nach der Pause als normal. Auch legen sie mehr Wert auf Pausen, weil diese dem Austausch und der Vertiefung der Gespräche dienen. Hier empfiehlt es sich, längere Pausen einzuplanen, jedoch die Uhrzeit anzugeben, wann es dann aber wirklich weitergehen soll.

Auch die Tagesordnung wird nicht überall so strukturiert wie in Deutschland geplant und eingehalten. Italiener und Franzosen legen zum Beispiel mehr Wert auf Flexibilität und Kreativität.

Wenn das Programm auch ein Geschäftsessen vorsieht, versuchen Sie, den Teilnehmern entgegenzukommen. Spanier essen nie vor 14 Uhr zu Mittag, Italiener selten vor 13 Uhr. Abendessen gibt es in diesen Ländern erst um 20 oder 21 Uhr.

Buffet

Italiener legen viel Wert auf die Qualität der Speisen, die gerne frisch, sowie phantasie- und liebevoll zubereitet sein sollten. Zudem werden Gerichte dort ungern hastig heruntergeschlungen und müssen auch nicht in zu üppigen Mengen angeboten werden. Was die Auswahl der Speisen betrifft, kann man im Zweifelsfall in der Event-App die Möglichkeit einzubauen, bevorzugte Gerichte aus mehreren Optionen auszuwählen.

Weitere Informationsquellen:

Unterstützung und Tipps finden Eventplaner auf verschiedenen Blogs von IHKs, AHKs und bei Internationalisierungsberatern. Ebenso hat der Bundesverband der Übersetzer und Dolmetscher (Landesverband Bayer) eine Reihe von Business-Knigges mit wertvollen Tipps für den Umgang mit Geschäftspartnern herausgegeben: https://by.bdue.de/fuer-auftraggeber/publikationen/

Persönliche Beratung gibt es auch beim professionellen Dolmetschernetzwerk eloquens

Produkt: Kostenloser Download: Der Hosted Buyer – Steinzeit- oder Zukunfts-Modell?
Kostenloser Download: Der Hosted Buyer – Steinzeit- oder Zukunfts-Modell?
Regelmäßig wird über die Sinnhaftigkeit von Hosted Buyer Programmen diskutiert. Wie steht es um das Prinzip Hosted Buyer und wie zukunftsfähig ist es?

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Sie auch interessieren