Produkt: Kostenloser Download: MICE ON WATER: Inspirationen für außergewöhnliche Erlebnisse
Kostenloser Download: MICE ON WATER: Inspirationen für außergewöhnliche Erlebnisse
Aus zahlreichen Kolumnen und Berichten hat events ein eBook erstellt als Inspiration und Leitfaden für MICE-Veranstaltungen auf Kreuzfahrtschiffen und Yachten.
„Spitze des Zeltes“

Ras al Khaimah: Aufgehender MICE-Stern in den Emiraten

Ras al Khaimah ist mit 345.000 Einwohnern das viertgrößte Emirat und verfügt über eine Authentizität, die bei den Nachbarn größtenteils verloren gegangen ist. Dafür spricht der hohe Anteil an „Locals“, der hier zwischen 35 und 40% liegt, in Dubai beispielsweise nur bei 10 bis 15%. Viele Stämme in Abu Dhabi und Dubai haben ihre Wurzeln in Ras al Khaimah und stolze 32% des touristischen Aufkommens werden generiert aus der Region der Vereinigten Arabischen Emirate. „The people from the UAE appreciate this area. This is a significant statement!”, sagt Iyad Rasbey, der Leiter der noch jungen MICE-Abteilung beim Tourist Board.

Ras-Al-Khaimah-Falke-mit-Mann(Bild: Joel Anderson Photography)

Das nördlichste Emirat an der Grenze zum Oman mit weniger als einer Stunde Fahrzeit vom Flughafen Dubai hat kaum eigenes Öl und weniger als 10% des BIP entfallen auf den Tourismus. Traditionell starke Industrien wie Zementwerke und Keramik sind das Rückgrat des BIP. 2019 war das Jahr der Toleranz in den Emiraten, die traditionell durch den Handel stärker nach außen orientiert waren und dadurch schon immer eine höhere Toleranz gelebt haben als Katar oder Saudi Arabien. In Ras al Khaimah bekommen Touristen sogar während des Ramadan ohne Probleme Alkohol und der Konsum ist auch nicht auf Hotels beschränkt.

Anzeige

Aber was bedeutet der klangvoll-markante Name eigentlich? Nun, nichts anderes als „Spitze des Zeltes“ und wenn man auf die Karte der Emirate schaut, sieht man, dass das nördlichste Emirat in der Tat eine ähnliche Form hat.

Die touristische Entwicklung folgt intelligenten Leitlinien und für den Aufbau des MICE-Geschäfts hat die Regierung erfahrene internationale Spezialisten an Bord genommen. „Wir arbeiten mit Leidenschaft für dieses Emirat und haben es damit auf die Roadmap geschafft: IFES macht ein Bord-Meeting in RAK, im Oktober 2019 hat das World Travel Council hier ein Leaders-Forum durchgeführt mit einer Abendveranstaltung in einem der historischen Outlets und Bentley hat ein Car-Launch-Event auf dem Jebel Jais organisiert. Eine Woche lang back to back. Und das sind nur ein paar Beispiele!“ führt Iyad Rasbey aus.

Jazirat al Hamra
Jazirat al Hamra (Bild: Faisal Riaz / Ras al Khaimah Tourism Development Authority)

Arabia felix an der Grenze zum Oman und: Superlative!

Jazirat al Hamra, das letzte Perlenfischerdorf, das noch in den Emiraten existiert, wurde vor dem Bau-Boom in den 60er Jahren verlassen und steht jetzt noch genauso da, zwischen Verfall und vorsichtiger Restaurierung. Es ist einer der sogenannten Lost Places, der in der Zeit der Rekonstruktion auch als bizarrer Rahmen für eine Open-Air-Kunstausstellung genutzt wurde. Und für den Gala-Abend des WTC.

Eine spannende Location ist auch das National Museum of Ras al Khaimah. Es liegt neben dem turbulenten Fischmarkt und war bis in die 60er Jahre des letzten Jahrhunderts Wohnsitz des Scheichs. Es wurde, wie viele historische Gebäude hier, erbaut aus Korallensedimenten und fossilem Sand. Der Innenhof ist eine lauschige Oase der Stille mit großen Bäumen und Windtürmen und ideal für eine authentisch- arabische Dinner-Function.

National Museum of Ras al Khaimah
National Museum of Ras al Khaimah (Bild: Ras al Khaimah Tourism Development Authority)

Spektakulär: das Al Dhaya Fort, eine hoch auf einem Hügel thronende Lehmfestung in einem Palmenhain. Ein 5.000 Jahre alter Platz, von dem die einheimischen Touristiker sagen, dass früher von dort die Emirate gegen die Briten verteidigt wurden und heute, da soll es sie (scherzhaft formuliert!) wieder anlocken!

Not to miss: Die 300 Jahre alte Sheik Salem Moschee, eine der ältesten Moscheen der Emirate, mit dem ungewöhnlichen Dach aus alten Mangrovenstämmen.

Echte Superlative gibt es hier: Auf dem Jebel Jais, dem mit 1.934 Metern höchsten Berg der Emirate, ist die längste Zipline der Welt entstanden und ein alpiner Erlebnispark, der seinesgleichen sucht. Natürlich alles zertifiziert. 80 Millionen US Dollar wurden dort in die Straße und die Infrastruktur investiert.

Jebel Jais
Jebel Jais (Bild: Ras al Khaimah Tourism Development Authority)

Im höchsten Restaurant in den Emiraten sind Galadinner oder Functions bis etwa 500 Teilnehmer möglich. Auch der Sheikh besitzt auf dem Gipfel ein Haus, das bereits für eine Function genutzt werden durfte. Anfang 2021 wird auf 600 Meter Höhe auf dem Weg nach oben ein zusätzliches Mountain-Resort eröffnet mit 47 Luxusvillen. Lokale Car-Dealer offerieren Driving-Experiences auf einer Strecke, die selbst das Stilfser Joch alt aussehen lässt.

www.visitjebeljais.com

Ein idyllischer kleiner Yachthafen mit Traumblick auf das Hajar-Gebirge ist Ausgangspunkt für einen Ausflug zur Perlenfarm, der einzigen im gesamten Mittleren Osten! Man sagt, die besten Perlen kämen von hier und der Betreiber, Abdulla al Suwheidi, ist einer der letzten drei Perlentaucher in den Emiraten. Kajakfahrten in den Mangroven oder Flamingo-Watching in der Lagune lassen sich gut mit einem Besuch kombinieren.

Perlenfarm(Bild: Obaid AlBudoor / Ras al Khaimah Tourism Development Authority)

Al Hamra District – traumhafte Hotels zu erschwinglichen Raten

Die Zahl von 6.700 Hotelzimmern soll sich in den nächsten Jahren verdreifachen. Zahlreiche neue Hotels kommen hinzu, darunter ein Anantara, ein Mövenpick und ein Interconti. Die Vorbereitungen für eine wichtige Rolle im MICE-Sektor laufen auf vollen Touren.

Al Hamra heißt das Viertel und ist der lifestylige Mikrokosmos mit Mall, Hilton Al Hamra, Waldorf Astoria, Ritz Carlton al Hamra Beach Resort, Yachthafen, Golfplatz und zwei Convention-Centern. Al Hamra bildet die Herzkammer der Bemühungen Ras al Khaimahs, sich zunehmend im Upmarket-Segment zu positionieren.

Das 2021 eröffnende Anantara Mina Al Arab Ras Al Khaimah Resort wird mit 300 Zimmern, Suiten und Wasservillen in einer feinen Wohngegend der Locals ein weiteres Glanzlicht auf die Destination setzen.

Waldorf Astoria Ras Al Khaimah
Waldorf Astoria Ras Al Khaimah (Bild: Hilton Hotels )

Das teuerste aller Waldorf Astorias steht in Ras al Khaimah! „Meet me by the clock!”, heißt es traditionell mitten in der Peacock Alley, die übrigens auch die größte aller Waldorf Astorias weltweit ist. Der Mechanismus der Uhr ist übrigens auf die Gebetszeiten für die nächsten 100 Jahre eingestellt. Das 2013 eröffnete Hotellerie-Flaggschiff hat 346 Zimmer, 300 m Strand, zehn Outlets mit Restaurants und Bars sowie sieben Meeting-Räume. Das luxuriöse Gebäude sollte ursprünglich ein Palast des Scheichs für Übernachtungsgäste werden und daher wurde alles sehr luxuriös und weitläufig gestaltet. Bereits die Standardzimmer beginnen bei 56 qm und ein 18-Loch-Golfplatz liegt direkt gegenüber!

Waldorf Astoria Ras Al Khaimah
Waldorf Astoria Ras Al Khaimah (Bild: Hilton Hotels )

Rolltreppen führen in den Meeting-Floor, wo unsagbar edel ausgestattete Bord-Rooms auf anspruchsvolle Gäste warten. Ein intimes Restaurant mit Balkon liegt im 16. Stock mit Blick auf die luxuriösen Pool-Zonen, darunter einen Adults-Only-Pool. Dort ist der Platz für sehr stimmungsvolle abendliche Outdoor-Events: Dining on the Beach, Pool-Dining, Product-Launches u.v.m.. Die angrenzende Siddharta-Lounge & Restaurant offeriert hohe kulinarische Erfahrungen in einer Atmosphäre wie aus einer anderen Welt. Wie bei einer Site Inspection im Januar zu hören war, soll es trotz 60 bis 70-prozentiger Auslastung möglich sein, in der Neben-Saison eine Gruppenrate von 700 Dirham p.P. (175,- Euro) zu bekommen. Big Deal!

Hilton Al Hamra
Hilton Al Hamra (Bild: Hilton Hotels )

Seit 2014 vermittelt das Hilton Al Hamra mit 81 Zimmern im Hauptgebäude authentisches arabisches Feeling in einem Fort mit Zinnen und Windtürmen. Ein Boutique-Style-Hilton mit einer harmonisch eingewachsenen Strand-und Garten-Szenerie und: einem Trader Vic’s! Der nahtlose Übergang zu Al Hamra Village (175 Zimmer in kleinen Villen) stellt räumlich die Verbindung zum Waldorf Astoria her. Villa Rooms Seaview sollen je nach Saison sogar schon für etwa 500 DH Gruppenrate zu haben sein. Auch das eine echte Empfehlung! Das neu erbaute, luftig-leichte Al Hamra Exhibition & Conference Center ist mit seinen 2.700 qm in Strandlage bequem zu Fuß zu erreichen. Ergänzend dazu – wenn man eine Abendveranstaltung plant oder eine Messe mit begleitendem Kongress – kann das traditionell arabische Al Hamra Convention Center kombiniert werden.

Ritz Carlton al Hamra Beach Resort
Ritz Carlton al Hamra Beach Resort (Bild: Don Loriezo / Ritz Carlton)

Vorhang auf für intimen Luxus: Wieder nur ein paar Meter am Strand entlang oder per kurzem privaten Bootstransfer gelangt man in die Zauberwelt des Ritz Carlton Beach Hotels, genauer gesagt des The Ritz-Carlton Ras Al Khaimah, Al Hamra Beach. Man wähnt sich auf Mauritius oder Bali. 32 Villen in zwei Kategorien, Cottage-Style, ziehen sich am schneeweißen Strand entlang, Die Zeltdachkonstruktionen mit Thatched-Roof-Innenleben und nichts als Glas und Holz haben einen offenen Übergang auf das jeweilige intime Pool-Deck mit Sunbeds, Open-Air-Badewanne und kleinem Gazebo. Mit Außenbereich sind sie 181 qm groß. So interpretiert man Privacy pur. Einzigartig in den Emiraten. Das hat seinen Preis und der ist absolut angemessen mit etwa 2.500 DH pro Cottage. Zum paradiesisch feinen Ensemble gehört eine SPA-Villa mit Gym und natürlich ein nicht minder feines Indoor/Outdoor- Restaurant. Emanuele Raffuzzi ist Director of Operations und spricht fließend deutsch.

Ritz Carlton al Hamra Beach Resort Sunbed
Ritz Carlton al Hamra Beach Resort (Bild: Don Loriezo / Ritz Carlton)

Einen ganz anderen Charakter hat das zweite Ritz Carlton In Ras al Khaimah, das Ritz Carlton al Wadi mit 101 klassisch-luxuriösen Villen, einer schicken Rooftop-Bar und einem tollen Restaurant, dem Farmhouse. Es liegt etwas abgelegener in der Wüste und ist perfekt geeignet für die Kombination mit Desert-Experiences. Das ehemalige Banyan Tree wurde vor einigen Jahren von Ritz Carlton übernommen.

Ritz Carlton al Wadi Pool
Ritz Carlton al Wadi (Bild: Ritz Carlton )

Weitere Hotels für MICE-Kunden

Cove Rotana Beach Hotel heißt das 350.000 qm große Resort und es ist eigentlich kein MICE-Hotel, aber eine ganz besondere Hintergrund-Kulisse für abendliche Beach-Events. Märchenhafte maurische Architektur im Hintergrund sorgt dann für ausgesprochen stimmungsvolle Beleuchtung. Die kleine Lagunenstadt im Kasbah-Stil gefällt mit einem 6oo m langen Naturstrand zum offenen Meer hin. 346 Zimmer verteilen sich großflächig und ein wirklich schönes italienisches Restaurant mit großer Terrasse, das Basilico, ist preisgekrönt und berühmt für seinen sensationellen Freitags-Brunch.

Zentrumsnah: Das Hilton Ras al Khaimah Resort & Spa mit 475 Zimmern, die ganz klassische Variante in XXL. Groß. Die leicht arabisch inspirierte, weitläufige Anlage liegt an einer breiten geschützten Bucht mit 1,5 km Strand und einer palmenbestandenen Pool-Anlage mit sieben Pools. Neun Restaurants, ein Ballroom und vier weitere Meeting-Räume komplettieren den Komplex.

Cove Rotana Beach Hotel
Cove Rotana Beach Hotel (Bild: Rotana Hotel Management Corporation)

Auf dem künstlich angelegten Marjan Island, einem weiteren Hoteldistrikt, liegt das Hilton Double Tree mit 723 Zimmern. Es hat einen 327 qm großen, dreiteilbaren Ballroom und drei Breakout-Rooms. Ein neues Mövenpick Hotel entsteht derzeit gleich nebenan. In den Randzonen liegen schöne Flächen zur Privatisierung für Events und Gruppen-Dinner. Besonders der etwas abgetrennte 250-Zimmer-Bereich „Bay Club“ ist gut geeignet für Firmengruppen, die Meeting, abendliches Outdoor-Dinner und Wohnen etwas abseits vom allgemeinen Rummel verbinden möchten.

Das Rixos Bab al Bahr in der Nachbarschaft ist ein Allinclusive-Hotel mit 650 Zimmern und 24 Stunden rund um die Uhr Essens- und Getränke-Service. Zusätzlich gibt es fünf à-la-Carte-Restaurants und feste Show-Bühnen in Strandnähe. Gruppen bekommen den Ballroom mit Breakouts gratis dazu.

Jais Shehhi Traditions(Bild: Obaid AlBudoor / Ras al Khaimah Tourism Development Authority)

MICE-Reisen in die Emirate in Corona-Zeiten

Dubai beabsichtigt, den Tourismus im Juli nach einem Stufenplan wieder aufleben zu lassen, so der Generaldirektor des Dubai Department of Tourism and Commerce Marketing. Er könne aber auch nicht ausschließen, dass einzelne Lockerungen noch Zeit bis September brauchen. Was angesichts der für europäische Reisende ohnehin zu hohen Sommertemperaturen zumindest ein verlässliches Signal ist, dass zur Hauptreisezeit im Herbst und Winter keine wesentlichen Beschränkungen mehr gegeben sein werden.

Wie die Ausreisemöglichkeiten aus den einzelnen europäischen Ländern dann aussehen, ist allerdings eine andere Sache. Die Fluggesellschaft Emirates setzt vorbildliche Sicherheitsmaßnahmen für die Passagiere um. Während die deutschen Großstädte Frankfurt am Main und München von Emirates bereits im Juli angeflogen werden sollen, gehen Düsseldorf und Hamburg erst ab dem 1. August 2020 wieder in den Flugbetrieb.

Bereits mit Stand vom 20. April hatten die VAE eine Million Menschen getestet. Das ist vergleichsweise sehr viel und entspricht 10% der Bevölkerung. Hier zeigt sich unter anderem das hohe Bewusstsein über die Bedeutung der Emirate als weltweite Geschäfts- und Tourismusdestination.

Kurz-Interview mit Raki Philips ist CEO der Ras Al Khaimah Tourism Development Authority (RAKTDA)

Raki Philips
Raki Philips (Bild: Ras al Khaimah Tourism Development Authority)

Wie sieht die Lage in Ras al Khaimah aus? Raki Philips ist CEO der Ras Al Khaimah Tourism Development Authority (RAKTDA) und hat uns Fragen zum Stand der Dinge und zu den Perspektiven in dem Emirat beantwortet.

Ras al Khaimah ist eine eher ländlich strukturierte und noch sehr authentische Destination im Vergleich zu Dubai und Abu Dhabi. Das bedeutet weniger Bevölkerungsdichte, keine Massen-Attraktionen und damit auch weniger Massentourismus. Klare Vorteile in diesen Zeiten. Dennoch: Welche Maßnahmen wurden und werden ergriffen, um das Infektionsrisiko zu minimieren, denn mittlerweile sind die Einrichtungen ja wieder geöffnet?

Raki Philips: Wir beobachten hinsichtlich aller Entwicklungen sehr engmaschig die Verlautbarungen der WHO, des Center for Disease Control and Prevention (CDC) und der regionalen Behörden. Wir halten uns außerdem strikt an die Empfehlungen der Regierung und der Gesundheitsrichtlinien. Darüber hinaus bilden wir all unsere Partner proaktiv hinsichtlich aller Aspekte von Corona weiter, sodass sie in der Lage sind, alle Kundenanfragen beantworten und alle notwendigen Maßnahmen einleiten können.

Alle Maßnahmen werden kontrolliert und zwar hinsichtlich des Zwei-Meter-Abstands auch bei Cabanas, Sonnenliegen, Lounge- und Restaurant-Möbeln. Grundlegend sind immer die Richtlinien der WHO und des Center for Disease Control and Prevention (CDC). Darüber hinaus kooperiert RAKTDA mit dem Emirates Public Service Department zur Initiierung der Ras al Khaimah „Stay Safe” Hotel-Zertifizierung.

Der Zertifizierungs-Prozess beinhaltet eine Reihe von Maßnahmen für die Hotellerie und eine ständige offizielle Evaluierung der Situation in der Erholungsphase nach dem Ausbruch. Es werden Masken und Einmalhandschuhe für alle Hotelgäste vorgehalten, alle Hotelmitarbeiter werden regelmäßig getestet und das alles wird täglich kontrolliert. Das soll das Vertrauen in die Destination stärken, wenn die offiziellen Reisebeschränkungen aufgehoben sind. Dazu gehört das nationale Sterilisierungs-Programm, Interaktions-Trainings, Mitarbeiter-Konditionierung und vieles mehr.

Hotels, die das Zertifizierungs-Programm durchlaufen haben, werden offiziell gekennzeichnet. In diesen unvorhersehbar schwierigen Zeiten ist unser Hospitality-Sektor durchaus belastbar und ich habe keine Zweifel, dass wir stärker zurückkommen werden, wenn alle zusammenarbeiten und sich frühzeitig auf die Erholungsphase einstellen!

Wie sehen die Pläne aus für „die Zeit danach”? Mit welchen Strategien will das Emirat eine schnelle Erholung für den Tourismus-Sektor einleiten?

Raki Philips: Das vierstufige Wiederbelebungs-Programm konzentriert sich vorläufig auf die Inlandsmärkte, dann auf den Mittleren Osten und endet schließlich in der Reintensivierung der asiatischen und europäischen Quellmärkte. In der ersten Phase (nach dem Ende der Reisebeschränkungen) wird die „Shortcation“ Campaign den Gästen einen Drei-Nächte-Aufenthalt anbieten mit zwei Gratis-Gutscheinen für lokale Attraktionen und damit zunächst den Nachweis optimaler Gesundheits-Fürsorge erbringen.

Charter-Flüge sind essenziell für den Tourismus in den Emiraten. „Fit to Fly“-Korridore sollen sicherstellen, dass zum einen die Quelldestinationen deutliche Erholungen von der Pandemie zeigen, zum anderen aber auch die jeweiligen Abflughäfen und auch Airlines stringente Maßnahmen zur Dekontamination einhalten.

RAKTDA präsentiert innerhalb von 17 Regierungs-Initiativen, die mit Zuschüssen und Stundungen verbunden sind, auch verschiedene Unterstützungen für die Tourismus-Industrie, darunter kostenlose Teilnahme für die von der Krise betroffenen Dienstleister an Ausstellungen und Roadshows für 2020 und 2021 sowohl in den Emiraten als auch außerhalb.

www.visitrasalkhaimah.com

Ras Al Khaimah Tourism Development Authority
Street # 11, RAKTDA Office, Al Marjan Island
P.O. Box 29798, Ras Al Khaimah, UAE
T +971 (0)7 204 4000, D +971 (0)7 204 4088

Deutscher Kontakt:
Jérôme Poulalier, Market Manager-MICE
jerome@raktda.com
www.raktda.com

Global Communication Experts GmbH
Hanauer Landstrasse 184
60314 Frankfurt/Main – Germany
T +49 (0)69 17 53 71 038 F +49 (0)69 17 53 71 055

Produkt: events Magazin digital 02/2018
events Magazin digital 02/2018
Managementpraxis: Event Design mit #Event Canvas +++ Venues: Wiesbaden eröffnet Kongresszentrum +++ Destinationen: Kreuzfahrtschiffe für Tagungen +++

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Sie auch interessieren