Produkt: events Magazin Digital 04/2015
events Magazin Digital 04/2015
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Republik auf dem Vormarsch

Destination Südafrika: Tradition & Modernität treffen auf hohe Erlebnisdichte

Südafrikanische Frau (Bild: filipefrazao - stock.adobe.com)Südafrika ist das südlichste Land auf dem afrikanischen Kontinent und ein beliebtes Reiseziel. Auch in den Segmenten Incentive-Reisen und Team-Events hat es sich längst als spannende Destination etabliert. Im Bereich Tagungen und Konferenzen baut Südafrika seine Infrastruktur nun weiter aus.

Bei nur einer Stunde Zeitverschiebung auf 9.000 Flugkilometer kann man Abenteuer, Spaß und Unterhaltung in Südafrika überall erleben und sich dabei von der energetischen Gastfreundschaft verwöhnen lassen. Zum Angebot gehören beispielsweise Wandern und Mountainbiken in den Drakensbergen in der Provinz KwaZulu-Natal an der Ostküste Südafrikas. Zudem kann man mit seinen Mitarbeitern einzelne Abschnitte der „Garden Route“ befahren oder ein schönes Weingut in Stellenbosch besichtigen. Kürzlich wurde dort beispielsweise das Lanzerac Wine Estate – es zählt zu den ältesten in Südafrika – komplett renoviert. Es bietet traditionell-nostalgische Gästezimmer und u. a. ein Wine & Chocolate Tasting an. Und wer bei Afrika an die Big Five denkt, kommt z. B. im nordwestlich von Johannesburg gelegenen Krüger Nationalpark auf seine Kosten. Das Schutzgebiet wurde bereits 1898 gegründet und gehört mit seinen 20.000 qkm zu den größten Nationalparks in Afrika. Im Nationalpark gibt es dreizehn Hauptcamps sowie unzählige kleinere Lodges, 147 Säugetierarten, 114 Reptilienarten und über 500 Vogelarten. Ein wahres Paradies!


Südafrika hat viel zu bieten. Die Region Western Cape beispielsweise beeindruckt mit verträumten Küstenstädtchen an endlosen weißen Stränden, Walbeobachtung, Pinguin-Kolonien, Käfigtauchen mit weißen Haien, kapholländischer Architektur und pittoresken Restaurants mit einem einzigartigen Preis-/Leistungsverhältnis. Attraktive, malariafreie Game-Reserves lassen sich auch von Kapstadt aus in wenigen Fahrstunden erreichen.


Südafrika möchte mehr internationale Kongresse ins Land bringen und setzte dafür Ende Februar schon zum 14. Mal seine zweitägige panafrikanische Business-Event-Messe MeetingsAfrica ein, um im Sandton Convention Center in Johannesburg auf sich aufmerksam zu machen. Eröffnet wurde die diesjährige MeetingsAfrica von der Stadträtin Leah Knott, die für die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt Johannesburg zuständig ist. „Wir sind begeistert, in enger Zusammenarbeit mit allen Industriepartnern der Region, diese Veranstaltung zu eröffnen. Ganz im Sinne von Shared Economies soll sie mithelfen, gemeinsames afrikanisches Wachstum auszulösen. Johannesburg ist der richtige Ort zum Netzwerken und Geschäfte generieren. Zusammen mit allen anderen afrikanischen Ländern und für unsere Besucher aus Europa, Amerika und Asien.“, so Knott.

Sisa Ntshona, Chief Executive Officer von SA Tourism, ergänzt stolz, dass die diesjährige Veranstaltung alle Rekorde gebrochen habe. Über 450 MICE-Einkäufer aus aller Welt und 55 Vertreter von internationalen Verbänden reisten nach Sandton. Auch wenn reine Besucherzahlen nichts über deren Qualität aussagen: Die Zahl der internationalen Branchen-Besucher steigerte sich um zehn Prozent zum Vorjahr.

Stand 'Südafrika' MeetingsAfrica 2019
Südafrika-Stand bei der MeetingsAfrica 2019 (Bild: The Event Südafrika)

15 afrikanische Nationen präsentierten sich auf der diesjährigen Meetings Africa:

  • Äthiopien
  • Botswana
  • Ghana
  • Kenia
  • Malawi
  • Mauritius
  • Mosambik
  • Namibia
  • Nigeria
  • Sambia
  • Simbabwe
  • Südafrika
  • Swasiland
  • Tansania
  • Uganda

Auf einem guten Weg

Offensichtlich hat es sich aber herumgesprochen, dass die MICE-Branche in Johannesburg auf hoher Qualitätsstufe arbeitet. Ein Hinweis dazu kommt auch vom ICCA-Ranking, das die Stadt weltweit auf dem 113. Rang listet; gleich hinter Kapstadt auf dem zweiten Platz in Afrika. Auch im Segment Reisen gibt es interessante Auszeichnungen. So hat das Magazin Forbes beispielsweise das hippe Vorzeigeviertel Maboneng in Johannesburg als einen der coolsten Vororte der Welt bezeichnet.

Stadträtin Knott und CEO Ntshona sind sich deshalb einig, dass man die Zahl der internationalen Besucher weiter erhöhen will, damit sie einen noch substanzielleren Beitrag zu den wirtschaftlichen Wachstumszielen leisten kann: Johannesburg soll die erste afrikanische Destination für Geschäfts- und Urlaubsreisen sein. Und Leah Knott bringt es mit viel Selbstvertrauen auf den Punkt:

„Ein Johannesburg, das funktioniert, bedeutet ein südliches Afrika, das funktioniert!“

Weitere Infos unter:

https://visit.joburg/
www.southafrica.net
www.businesseventsafrica.com


Lesen Sie auch über Kapstadts neues Century City – einen MICE-Hub mit großzügigem Areal. 

Produkt: events Magazin digital 01/2018
events Magazin digital 01/2018
Managementpraxis: Die fünf wichtigsten Trends der Event-Branche +++ Agenturen: 30 Jahre Planworx +++ Destinationen: Schmelztiegel Jamaika +++

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