Innovative Perspektiven der Städte-Entwicklung

Darum werden mittelgroße Städte immer attraktiver für den MICE-Markt

Das Porsche Museum in Stuttgart
Das Porsche Museum in Stuttgart (Bild: Pixabay)

Wie schaffen es gerade kleinere Städte individuelle Mehrwerte zu entwickeln und innovative Wege der Vermarktung zu finden, um mehr Besucher anzuziehen? Unter anderem dieser Frage ist die neue Untersuchung “The Rise of Midsize Cities in the Meetings Industry”, die von der IMEX Group beauftragt und von Skift durchgeführt wurde, auf den Grund gegangen.

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Der Bericht umfasst über 40 Seiten und beleuchtet ausführlich, warum und wie einige mittelgroße Städte sich erfolgreich als Innovations- und Wissens-Hubs positioniert haben. Die Ergebnisse zeigen auf, wie Städte ganz bewusst die Innovationskraft ihrer lokalen Wirtschaft nutzen, um so zu “Inkubatoren des Wandels und Treiber neuer Ideen” zu werden. Zudem wurden eigene Erlebnisse für Besucher und Veranstaltungsteilnehmer geschaffen und neue Koalitionen mit regionalen Partnern entwickelt.

IMEX CEO Carina Bauer erklärt den Hintergrund der Studie:

Es handelt sich hierbei um einen wichtigen Trend der globalen Meeting- und Event-Branche, den wir auch bereits auf der IMEX America im letzten Jahr gesehen haben. Wir wollen mit dieser Studie Planern, Agenturen, Interessensvertretern und natürlich auch anderen Destinationen neue Wege und Perspektiven aufzeigen und beleuchten, wie diese für die Vermarktung genutzt werden können.

Damit ist nicht gemeint, dass große, etablierte Städte Defizite aufweisen – ganz im Gegenteil. Gerade in den Bereichen Vermarktung, Infrastruktur, Serviceangebote und Kapazitäten haben Großstädte und Metropolen auch heute noch Vorteile gegenüber ihren mittelgroßen und kleinen Pendants.

Trotzdem zeigt die Studie auf, wie gerade diese kleineren Städte – unter 1 Million Einwohnern – individuelle Mehrwerte entwickeln und innovative Wege der Vermarktung gefunden haben, um so Besucher anzuziehen. Diese Städte arbeiten hierfür eng mit führenden Persönlichkeiten und Unternehmern vor Ort zusammen, um ihre lokalen Vorteile entsprechend zu nutzen und zu platzieren. Gerade bei der Betrachtung der Wertschöpfungskette ergeben sich hier spannende Perspektiven.

Laut Greg Oates, Executive Editor von SkiftX, sei der große Unterschied zu früher, dass diese mittelgroßen Städte ihre Größe nun eher als einen Vorteil sehen, denn als Nachteil. Dies liege an der zunehmenden Modernisierung der Innenstädte, an der schnellen industriellen Entwicklung sowie an der Nachfrage nach erschwinglichen, abwechslungsreichen und einzigartigen Destinationen.

Im Rahmen der Studie wurden folgende Städte untersucht: Albuquerque, Belfast, Brisbane, Bristol, Calgary, Hamburg, Den Haag, Monterey, Nashville, Newcastle, Portland, San Antonio, Raleigh, Stuttgart und Victoria. Alle – bis auf wenige Ausnahmen – werden auf der IMEX in Frankfurt, vom 15. bis 17. Mai 2018 als Aussteller vertreten sein.

Der Bericht umfasst außerdem Interviews und Expertenmeinungen von American Express Meetings & Events, SD Meetings & Events, Johnson & Johnson, HelmsBriscoe, Bayer HealthCare, UBM, der International Microelectronics Assembly and Packaging Society, VR World Congress und dem Encounters Festival.

Die Studie legt den Grundstein einer neuen Kooperation zwischen Skift und der IMEX Group, die vereinbart wurde, um u. a. die Aus- und Weiterbildungsformate der IMEX Messen zu bereichern und Podiumsdiskussionen inhaltlich mit zu gestalten. Zudem wird die IMEX Group der offizielle Gründungspartner der neuen Skift Cities Plattform sein.

Die Studie “The Rise of Midsize Cities in the Meetings Industry” kann hier kostenfrei heruntergeladen werden.

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