Frankreich:

Bretagne in den Top 100 der nachhaltigsten Regionen der Welt 2018

Nachhaltigkeit(Bild: Fotolia - Coloures-pic)Bereits zum zweiten Mal ist Frankreichs Halbinsel im Atlantik – die Region Bretagne im äußeren Nordwesten des Landes – in den Top 100 der nachhaltigsten Regionen weltweit. Die Bekanntgabe aller ausgezeichneten Regionen 2018 erfolgt am Montag, 17. Dezember durch das Netzwerk Green Destinations. Alle Tourismusregionen, die sich für das Label bewerben, werden von der Auswahlkommission des Green Destinations-Netzwerks nach verschiedenen Kriterien beurteilt.

So fließen z.B. der Schutz der Flora und Fauna sowie die Einbeziehung der lokalen Bevölkerung in die Tourismusentwicklung mit in die Bewertung ein. Ziel ist es, Erfolgsgeschichten als Ideengeber hervorzuheben und weitere Tourismusorte zu nachhaltigeren Strategien anzuregen. Green Destinations mit Sitz in den Niederlanden kooperiert mit verschiedenen Tourismus-Organisationen im Bereich nachhaltiger Tourismus und unterstützt Destinationen sowie Reiseveranstalter weltweit bei der Entwicklung nachhaltiger Tourismusangebote.

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Ebenfalls in die Liste der Top 100 wurden z.B. die Nordsee-Insel Norderney als einziges deutsches Reiseziel, die kanadischen Niagarafälle, die portugiesischen Azoren und Ljubljana in Slowenien aufgenommen. Die Auszeichnung wird 2018 zum vierten Mal in Folge vergeben. Die Bretagne ist die Region Frankreichs mit den meisten Naturschutzgebieten. Neben dem Naturpark Golfe du Morbihan und dem Meeres-Naturpark Iroise stehen auch die wilde Landspitze „Pointe du Raz“ im Westen, die Glénan-Inseln im Süden, die Rosa Granitküste im Norden sowie mehr als 300 weitere Gebiete unter Naturschutz.

Mit Bretonen auf Erlebnistour 

Die lokale Bevölkerung in die Entwicklung touristischer Angebote einzubeziehen, ist nicht nur für die soziale Verträglichkeit des Tourismus wichtig, sondern liefert auch einen Mehrwert für Gruppen. Dafür entwickelt der Tourismusverband seit einigen Jahren „echt bretonische Erlebnisse“, wie z. B. mit einem Profi-Skipper auf einem Trimaran an der Smaragdküste zu segeln oder in einer Confiserie die typischen Kekse namens „Galettes“ zu backen.

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