GCB German Convention Bureau e.V. eröffnet Repräsentanz in China

Um den Spitzenrang Deutschlands als Tagungs- und Kongressziel künftig zu sichern, entwickelt das GCB German Convention Bureau e.V. zurzeit eine Internationalisierungsstrategie. Um speziell den chinesischen Markt zu bearbeiten, kooperiert das GCB mit seinem strategischen Partner, der Deutschen Zentrale für Tourismus e.V., und brachte eine eigene Vertretung in Peking an den Start.

Es ist die zweite internationale Repräsentanz des GCB neben dem Büro in New York. „16 Prozent aller Auslandsreisen der Chinesen dienten 2014 geschäftlichen Zwecken. Bei den Deutschlandreisen der Chinesen liegt der Anteil geschäftlich bedingter Aufenthalte bei 32 Prozent. Um dieses starke und weiterhin dynamisch wachsende Potenzial zu erschließen, ist eine langfristige Marktbearbeitung sinnvoll“, so Petra Hedorfer, Vorsitzende des Vorstandes der DZT und Vorsitzende des Verwaltungsrates des GCB.

Für chinesische Meeting-Planer stellt dabei der inhaltliche Bezug zum Thema ihrer Veranstaltung ein wichtiges Kriterium für die Wahl einer Destination dar. Das verspricht weiteres Potenzial für Deutschland als Tagungs- und Kongressziel: Zum einen sind beide Länder für einander jeweils die wichtigsten Handelspartner auf dem Kontinent, zum anderen fokussiert das GCB in seinen Marketingmaßnahmen bereits die engen Wirtschaftsbeziehungen und gemeinsamen Schlüsselbranchen.

Mit der neuen Vertretung in Peking erweitert das GCB sein Leistungsportfolio in China. Neben einzeln buchbaren Leistungen für seine Mitglieder bietet das GCB Beteiligungspakete mit mehrjähriger Laufzeit an. Die Pakete beinhalten speziell auf den chinesischen Markt abgestimmte Leistungen in den Bereichen Kommunikation, Beratung und Training sowie Face-to-Face-Maßnahmen.

Globalisierung für den Tagungsmarkt nutzbar machen

Die internationalen Quellmärkte sind wichtige Wachstumsmärkte für die deutsche Tagungs- und Kongressbranche: Laut Prognose der Deutschen Zentrale für Tourismus e.V. (DZT) werden im Jahr 2030 insgesamt 121,5 Millionen Übernachtungen aus dem Ausland in Deutschland möglich sein – gegenüber 67,8 Millionen im Jahr 2013. Auch das Europäische Institut für Tagungswirtschaft (EITW) bestätigt das Wachstum internationaler Teilnehmerzahlen an Veranstaltungen in Deutschland. Sie lag 2006 noch bei 14,3 Millionen, im Jahr 2014 bereits bei 25,6 Millionen. 
Um den Megatrend der Globalisierung für die Branche optimal zu nutzen und Deutschlands Position im weltweiten Wettbewerb um Tagungen und Kongresse auch für die Zukunft zu sichern, setzt das GCB auf eine Internationalisierungsstrategie, die den Akteuren der Tagungs- und Kongressbranche beim Markteintritt und der Marktbearbeitung in wichtigen Zukunftsmärkten als Unterstützung dienen wird.

Weitere Informationen unter: www.gcb.de

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